Mit Sprache erschaffen unsere (Gedanken)-Welt. Mit Sprache drücken wir uns aus. Auf die Frage „Wie fühlst du dich?“ kannst du antworten „gut“ oder „schlecht“.

„Gut“ und „schlecht“ sind jedoch keine Gefühle.

Soll dein Gegenüber an deinen Gefühlen teilhaben, ist es wichtig, deinen Gefühlen sprachlich auf die Spur zu kommen. Dazu kannst du erst einmal nachdenken und in dich hineinhören, was du fühlst.

Wenn es dir gut geht, könnte das – konkreter ausgedrückt – Vieles sein.

Du fühlst dich vielleicht:

glücklich - gerührt - froh - wach - fröhlich - albern - zufrieden - ausgeglichen geborgen - angekommen - beruhigt - befriedigt - angenommen - erfüllt - geliebt - wahrgenommen - gemocht - freudig aufgeregt - gespannt - entspannt - kraftvoll


Wenn es dir schlecht geht, könnte das – konkreter ausgedrückt – Vieles sein.

Du fühlst dich vielleicht:

unglücklich - gelangweilt - taub - abgestumpft - zornig - unzufrieden - kraftlos - unausgeglichen - verloren - unruhig - beunruhigt - ängstlich - ignoriert - hilflos - unerfüllt - ungeliebt - unbefriedigt - unbeliebt - angespannt - lustlos - angespannt


Die Liste ist schier unendlich fortführbar. Viele Gefühle lassen sich auch nicht in "gut" oder "schlecht" einteilen, das kommt ganz auf dich an. Und es gibt noch: "Ich fühle nichts."

Gib - wenn du das möchtest - deinem Gegenüber die Chance, über deine Sprache wirklich etwas über dein Inneres zu erfahren. Dann kann echter Kontakt entstehen und dein Gegenüber hat die Gelegenheit, auf deine wahren Gefühle einzugehen.

Wie fühlst du dich?