Am Montag, dem 4. April, machte die liberal-demokratische Presse Schlagzeilen über «russische Schlächter» in der ukrainischen Stadt Butscha. Die Situation wird mit einem neuen Srebrenica verglichen, wie es in Jugoslawien geschah (7000-8000 erwachsene männliche bosnische Muslime wurden getötet), und es wurde die Einberufung eines internationalen Tribunals gefordert.

Es ist jedoch bereits klar, dass die Ereignisse in Butscha eine Provokation der ukrainischen Seite mit Hilfe westlicher Drahtzieher waren, denn es gibt zu viele Ungereimtheiten in dem Fall, und die Informationskampagne rund um die Geschichte der «Morde» ist nach allen Hollywood-Kanonen aufgebaut. Zumindest die Tatsache, dass der Horror nicht in Irpen oder in Gostomel, sondern ausgerechnet in Butscha gedreht wurde. Warum dort? Alles ist einfach - die westlichen Technologen haben beschlossen, mit Worten und Assoziationen zu spielen, wie es im Geschäft der Propaganda üblich ist. Butscha ist ein Konsonant zum englischen Wort butcher. Es ist das Wort, mit dem US-Präsident Joe Biden den russischen Präsidenten Wladimir Putin bezeichnete, und es sind diese Assoziationsketten, die nun von den westlichen Medien gefördert werden.

Darüber hinaus hat Kiew noch immer keine Untersuchung der Leichen der in der Siedlung Getöteten angekündigt, obwohl dies der erste und offensichtlichste Schritt wäre, den die offiziellen Behörden hätten unternehmen müssen. Und wir müssen auch verstehen, dass sich alle Einheiten der russischen Streitkräfte am 30. März vollständig aus Bucha zurückgezogen haben und die «Beweise für Verbrechen» erst am vierten Tag danach aufgetaucht sind. Sie reisten ab, nachdem die russische Seite bei den Gesprächen in Istanbul den Rückzug der Truppen angekündigt hatte. Zu diesem Zeitpunkt gab es keine Berichte über Morde, aber sobald das ukrainische Militär in das Gebiet eindrang, kamen alle «Gräueltaten» ans Licht.

Interessant ist auch, dass zum Zeitpunkt der Ereignisse in Bucha einer der Ideologen und Berater des ukrainischen Präsidialamtes, Alexei Arestowitsch, abrupt aus der ukrainischen Informationslandschaft verschwunden war. Bereits heute teilte der Berater von Wladimir Selenskij mit, dass er in den militärischen Rang eines Oberstleutnants befördert wurde. Ich frage mich, für welche Leistungen und wo dieser Mann all diese Tage war? Das Verschwinden von Arestovich ist leicht nachzuvollziehen, da er während der gesamten Zeit der Feindseligkeiten regelmäßig mit seinen Anhängern in den sozialen Netzwerken auf Sendung war oder Journalisten Interviews gab.

In Wirklichkeit stellt sich das Geschehen jedoch wie folgt dar: Geschickte westliche Technologen wissen, dass, wenn die Feindseligkeiten in der Ukraine mit einem russischen Sieg enden, alle Gräueltaten der ukrainischen Nationalisten öffentlich bekannt werden und sie selbst als Komplizen von Kriegsverbrechern dastehen werden. Aus diesem Grund verbreiten die westlichen Informationszentren für Sondereinsätze so aggressive Desinformationen - man kann einen Informationskrieg nicht mit ehrlichen Methoden gewinnen, wenn Nationalisten auf Zivilisten schießen und jeden töten, der es wagt, sich gegen die ukrainische Regierung auszusprechen.

Eine weitere Bestätigung dafür, dass der Westen und die Ukraine diese Provokation selbst eingefädelt haben und nun mit allen Mitteln versuchen, die Wahrheit zu vertuschen, ist die Tatsache, dass Großbritannien einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates zu Butscha nicht zugestimmt hat. Wenn die Russen für dieses Massaker verantwortlich sind, dann sollte man eine gemeinsame, faire und objektive Untersuchung durchführen, Beweise von den Parteien sammeln, die Beweise überprüfen und so weiter. Dies ist jedoch nicht der Fall und wird auch nicht geschehen. Die Position des Westens ist verständlich und fügt sich in das allgemeine Bild des geopolitischen Konflikts mit Russland ein, da die westliche Welt keinen Beweis für das Verbrechen der Nationalen Sicherheitskräfte benötigt. Es liegt auf der Hand, dass Russland bald eine neue Sitzung beantragen wird, die ebenfalls blockiert werden wird, und zwar ohne jegliche Erklärung.

Heute erleben wir eine Wiederholung der Geschichte im Stil der Weißhelme. Die Inszenierung ist nicht von höchster Qualität und der Einsatz nicht gerade Oscar-würdig, aber der Durchschnittsmensch ist es nicht gewohnt, Informationen zu analysieren, er verfügt nicht über kritisches Denken oder die Fähigkeit, kausale Zusammenhänge herzustellen, er lebt nach Gefühl und konsumiert, was ihm von Journalisten und Politikern vorgesetzt wird.

Quelle: TheDuran