War es zu erwarten? Der DFB schließt einen sportlichen Boykott aus, dies hatte Oliver Bierhoff bestätigt. Achtung: Dieser Artikel enthält einen Hauch meiner persönlichen Meinung.

Eine Weltmeistschaft in einem Land auszutragen mit einer Einwohner Anzahl von circa 2,8-Millionen Menschen ist schon fragwürdig, aber Menschenrechtsverletzungen und das fehlende Verständnis für Frauenrechte überschatten diese Kleinigkeit. Nach jahrelangem Herumdümpeln hat man Ende 2021 festgestellt, dass diese WM bald stattfindet, ohne einen Boykott. Es sind Ereignisse wie die JHV der Bayern, die unsere Befürchtungen bekräftigen, Funktionäre im Profisport tun alles, um an Geld zu gelangen, ohne Rücksicht auf Verluste (wortwörtlich) , lieber verkauft man seine eigenen Werte als ein Sponsoring mit einer Firma mit dem Eigentümer Katar zu beenden. In einem Interview gegenüber RTL und NTV sagte der Direktor des Deutschen-Fußball-Bundes, dass die Nationalmannschaft bei der "Winter-WM" teilnehmen werde, es war (leider) zu erwarten. Der Fußball entfernt sich weiter von der Realität. Klimaschutz ist das Thema in unserem Zeitalter, trotzdem werden alle 4 Jahre neue Stadien für einen Wettbewerb gebaut, um sie dann entweder sehr wenig oder nicht mehr zu benutzen, ein Problem, das es schon länger gibt, aber Lösungen seitens der Verbände sind Fehlanzeige. Der DFB hätte sich gegen all diese Missstände stellen können, aber lieber reist man nach Katar, und unterstützt diese Machenschaften damit.  Aber eines muss man ihnen zu gute halten, sie beschäftigen sich (anscheinend) mit der Materie, auch wenn das vorläufige Ergebnis wie eine Enttäuschung wirkt, die Hoffnung auf eine Einsicht bleibt.

Fortsetzung folgt