Diese Extremisten schleusen sich als “Fans” ins Stadion um dort ihre Menschenverachtende Parolen zu kommunizieren und um andere zu beeinflussen.

Das Versagen der Gesellschaft

Diese Thematik kann die Grundsätze des Sports angreifen, auf dem Fußballplatz und im Stadion wird nicht unterschieden, jeder Mensch ist gleich und niemand illegal. Der Fußball wird oft als Abbild der Gesellschaft dargestellt, hier zeigt er, wo sie versagt hat, der Umgang mit Rechtsextremisten ist zu ängstlich. Das Problem liegt in der (vor Corona) Anonymität der Fans, so weh es tut und ich kann auch die Ultras verstehen, die eine Personalisierung der Tickets schwierig finden, aber das ist einer der effektivsten Methoden, diese Extremisten aus den Stadien zu bekommen. Wir dürfen nicht vergessen, diese Leute sind eine Gefahr für uns alle. Der sehr große Teil der Fanszenen hat nichts mit solchen menschenverachtenden Ideologien zu tun, aber die, die damit was zu tun haben, die gefährden unseren Fußball.

Die Vereine, die Fans und die Politik in der Pflicht

Die Vereine erkennen diese Gefahr entweder nicht oder sie haben Angst zu handeln, aber genau hier liegt das Ziel der Extremisten, die Einschüchterung. Es braucht vor allem mehr Unterstützung seitens der Politik, die Klubs werden zu oft alleine gelassen. Wer lange schläft, wacht später auf. Wenn wir jetzt nicht handeln, wird die Szene der Gewaltbereiten größer, und dies muss dringend verhindert werden. Wir kennen es alle, wenn rassistische Parolen von den Rängen kommen und niemand aufsteht. Hier liegt unsere Aufgabe, wir dürfen so etwas nicht dulden, wir müssen laut sein, wir müssen aufstehen gegen Rechtsextremismus. Sobald es zu einer Akzeptanz kommt, haben alle Parteien versagt. Wenn sie Fälle von Extremisms entdecken oder vermuten, dann melden sie diese beim BKA.

Hooligans bei der "Querdenker" Bewegung

In der Covid-19-Pandemie hat sich eine neue Gruppierung hervorgetan, die Querdenker. Eine Gruppe aus Leugnern demonstriert gegen die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie, mittendrin sind teilweise Hooligans von Fußballvereinen. Insbesondere aus Chemnitz und Leipzig kommen laut der ehemaligen Bundesregierung diese gewaltbereiten “Fans”. Diese Gruppen haben Verbindungen zur rechten Kampfsportszene und scheuen nicht vor Straßenkämpfen mit der Polizei. Es benötigt trotzdem eine strikte Trennung von Ultras und Hooligans, diese beiden Bereiche darf man nicht automatisch verknüpfen. Man sieht hier, das Problem mit Rechtsextremen beschränkt sich nicht nur auf das Stadion, sondern es geht weit in den Alltag hinein.

Schlusswort

Es war nicht mein längster Artikel, es war aber einer der wichtigsten, es ist unser aller Aufgabe, uns gegen jegliche Art von Extremismus und Feindlichkeit einzusetzen, wir dürfen nicht vergessen, was in diesem Land schon einmal passiert ist, eine Radikalisierung ist unverantwortbar, aber sie schreitet voran, wir haben die Aufgabe, uns gegen diese Art des Faschismus friedlich zu wehren.