Die Demokratie lebt maßgeblich von einem unabhängigen Journalismus, welcher die Menschen mit Informationen versorgt und die Partizipation der Bürger durch einen pluralistischen Diskurs anregt. Diese Funktion der Presse steht zunehmend unter Druck, da das Geschäftsmodell der traditionellen Verlagshäuser in der heutigen, digitalen Welt nicht funktioniert.

Das Haus des Journalismus steht in Flammen, Foto von Nijwam Swargiary / Unsplash

Die großen Medienkonzerne sind geschichtlich gewachsene Strukturen, die früher zur Produktion und Distribution von Zeitungen und Zeitschriften notwendig waren. Heutzutage kann das Publikum jedoch auf direktem Weg über das Internet erreicht werden und die riesigen Verlagshäuser stellen zunehmend einen sowohl prozeduralen als auch finanziellen Ballast für das Funktionieren der digitalen Presse dar.

"Das Geschäftsmodell der Presse funktioniert nicht mehr."

Nur ca. 10% der Umsätze in der Zeitungsbranche kommen letztendlich bei den JournalistInnen an, obwohl ein Großteil der Wertschöpfung durch diese Arbeit der tatsächlichen ProduzentInnen der Inhalte und den Diskurs mit ihren LeserInnen entsteht. 90% gehen in den Strukturen der Verlage größtenteils verloren und diese Ineffizienz ist einer der Hauptgründe, weshalb weite Teile der Presselandschaft und schließlich die JournalistInnen finanziell so stark unter Druck stehen.

Durch Paywalls, Werbung und Clickbait versucht verzweifelt jeder Verlag separat, Finanzierungs-formen für den eigenen kostenintensiven Zeitungsapparat zu finden. Dabei kann die Presse vermehrt ihrer elementaren Funktion der Meinungsbildung nicht mehr gerecht werden, da Inhalte hinter vielen verschiedenen Bezahlschranken verschwinden, die zusammengenommen die Zahlungsbereitschaft der LeserInnen weit überschreiten. Gleichzeitig führt Werbung zu falschen Anreizen, da die für die Empfehlungsalgorithmen klickoptimierten Inhalte zu Filterblasen und einer zunehmenden Polarisierung mit verhärteten Fronten führen.

"Der Versuch die alten Strukturen und das frühere Geschäftsmodell auf die digitale Welt zu übertragen, stört den Meinungsbildungsprozess in der Gesellschaft und fördert eine zunehmende Polarisierung."

Mach' mit bei der Disintermediation der Presse

Unsere Vision ist es, JournalistInnen und LeserInnen auf einer Plattform direkt, sowohl inhaltlich als auch finanziell, zusammenzubringen. Der ineffiziente Mittelsmann in Form der tradierten Verlagshäuser wird dabei übergangen und es werden neue Möglichkeiten für die Finanzierung von hochwertigem Journalismus geboten. JournalistInnen müssen von ihrer Arbeit leben können. Dabei ist es unser Ziel, das Verhältnis der Einkünfte zwischen JournalistIn und dem Reichweite schaffenden Medium umzudrehen - sodass 90% bei den ProduzentInnen der Inhalte ankommen und wir 10% für die Bereitstellung der Infrastruktur nutzen. Denn gute Arbeit verdient mehr als ein Like.

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Foto von Hannah Busing / Unsplash

Wir möchten eine Plattform schaffen, die zu einer Win-win-win-Situation für LeserInnen, JournalistInnen und die Gesellschaft führt: Das Publikum bekommt einen freien Zugriff auf Artikel aus einem breiten Spektrum an aktuellen Themen und Meinungen. Die JournalistInnen bekommen neue Möglichkeiten, ihre Inhalte nachhaltig zu monetarisieren und sich ihre Community aufzubauen. Und das Gemeinwohl der Gesellschaft profitiert, da durch einen manierlichen Diskurs zur Meinungsbildung beigetragen wird und, da das Publikum mittels der individuellen und flexiblen Bezahlmodelle selbst entscheidet, was wichtig ist.

Mach' mit bei der Demokratisierung der digitalen Presse.

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