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Cetirizin - Version 1.1:

Zizizin, Cecerececin, Caesarin, Cäziritin, Zehnizin, Cerizitin, Zehntitiziehn, Zehnininin. Cetirizin hat viele Namen. Nur leider stimmen nicht alle. Aber keine Sorge: Wir in den Apotheken wissen immer, was gemeint ist. Na ja. Meistens zumindest. Als mich jemand mal nach “Eucerin” fragte, obwohl er Cetirizin meinte, waren meine Gedanken überall, nur nicht bei Cetirizin.

Ich habe mittlerweile so viele verschiedene Varianten von “Cetirizin” gehört, dass ich daraus einen Tweet

... und aus dem Tweet ein Shirt gemacht habe. Ein Tweet-Shirt.

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Es kauft zwar kein Mensch, aber mir gefällt’s. 😉

Aber was ist Cetirizin eigentlich?

Cetirizin ist ein Antihistaminikum. Ein H1-Antihistaminikum der 2. Generation, um genau zu sein. Das wiederum wirft neue Fragen auf.

Was ist ein Antihistaminikum?
Was hat es mit den Generationen auf sich?
Und was bedeutet H1?

Ein Antihistaminikum ist eine Substanz, die anti - also gegen - Histamin ist. Sie ist so anti, dass sie extra an den Histaminrezeptor bindet, damit das Histamin nicht daran binden kann. Nett, oder?

Das Histamin wiederum ist ein biogenes Amin, das durch die Decarboxylierung von Histidin entsteht.

Whoa, whoa, whoa. Slow down. Slow down.

Okay. Wie ihr seht, müssen wir immer weiter in den Kaninchenbau hinuntersteigen, um auch wirklich alles zu verstehen. Ich hoffe, ihr habt ein bisschen Zeit mitgebracht.

Bevor es also weitergeht, müssen wir zuerst klären, was ein biogenes Amin, was eine Decarboxylierung und was Histidin ist. Und ich bin mir sicher, dass auch das wieder neue Fragen aufwerfen wird. Aber wir wollen ja schließlich alles verstehen, oder?

Jetzt wird es erstmal ein bisschen chemisch.

Fangen wir mit dem Histidin an. Histidin ist eine Aminosäure. Aminosäuren sind chemische Verbindungen, die auf Kohlenstoff basieren und sowohl eine Amino- als auch eine Carboxygruppe (veraltet: Carboxylgruppe) besitzen. Verbinden sich mehrere Aminosäuren miteinander, entstehen Proteine. Eiweiße.

Die Carboxygruppe ist die funktionelle Gruppe der Carbonsäuren: -COOH. Carbonsäuren werden aufgrund ihres Kohlenstoffgerüsts auch als organische Säuren bezeichnet.

Die Organische Chemie ist, im Gegensatz zur Anorganischen Chemie, die Chemie der Kohlenstoffverbindungen. Das heißt, ihre Verbindungen enthalten mindestens ein Kohlenstoffatom. (C-Atom)

Die organische Säure mit einem C-Atom wird Methansäure genannt. Besser ist sie allerdings unter dem Namen Ameisensäure bekannt. Dass sie in Ameisen vorkommt, erwähne ich nicht extra, aber dass sie auch in den Brennhaaren der Brennnesseln vorhanden ist, wäre vielleicht eine interessante Information.

Die organische Säure, die zwei C-Atome enthält, heißt Ethansäure und ist ebenfalls unter ihrem Trivialnamen besser bekannt: Essigsäure. Ich bin mir sicher, dass so gut wie jeder eine mit Wasser verdünnte Essigsäure zu Hause hat.

Bei einer organischen Säure wird das Wasserstoffatom der Carboxygruppe in einer wässrigen Lösung als Proton an das Wasser abgegeben.

Ein normales Wasserstoffatom (H) besteht aus einem einfach positiv geladenen Atomkern, der aus einem Proton besteht, und einem sich außerhalb des Atomkerns befindlichen negativ geladenen Elektron. Die Ladungen gleichen sich also aus. Somit ist das Wasserstoffatom nach außen hin neutral. Wird das Proton des Wasserstoffatoms aus der Carboxylgruppe abgegeben, bleibt das Elektron zurück. Das Wasserstoffatom, ohne das negativ geladene Elektron, wird zum positiv geladenen Wasserstoffion, dem H+-Ion und meistens einfach nur als das bezeichnet, was es ist: Ein Proton.

Das negativ geladene Elektron bleibt beim Sauerstoffatom zurück, welches nun eine negative Ladung trägt: -COO- und sich freut, dass es ein Elektron mehr hat.

Das Proton reagiert in der wässrigen Lösung mit dem Wasser (chemisch H2O), wobei H3O+-Ionen entstehen. Man bezeichnet diese auch als Oxoniumionen.

Reines Wasser hat einen pH-Wert von 7. Wir haben damit also eine neutrale Lösung, da darin genauso viele H3O+-Ionen wie OH--Ionen vorhanden sind.

Bei einer Säure verschiebt sich das Gleichgewicht in Richtung der Oxoniumionen. Da nun mehr H3O+-Ionen als OH--Ionen vorhanden sind, sinkt der pH-Wert unter 7. Die Lösung wird deshalb sauer.

Ein Amin enthält eine basische funktionelle Gruppe, die Aminogruppe (–NH2). Das heißt, sie nimmt in einer wässrigen Lösung ein Proton vom Wasser (H2O) auf, wobei dann OH--Ionen in der wässrigen Lösung zurückbleiben. Man nennt sie Hydroxidionen (veraltet: Hydroxylionen). Die Konzentration an OH--Ionen ist folglich größer, als die an H3O+-Ionen. Damit ist die Lösung basisch und der pH-Wert größer als 7.

Aminosäuren, enthalten sowohl eine Carboxy- als auch eine Aminogruppe. Sie sind dementsprechend beides. Säuren und Basen.

Die Aminosäure Histidin wird durch das Enzym Histidindecarboxylase decarboxyliert, sie verliert in dieser Reaktion also ihre Carboxygruppe. Eine Aminosäure ohne Carboxygruppe wird zum Amin. Aus der Aminosäure Histidin entsteht dann das Amin namens Histamin. Aaah. Hist-amin.

Was ist Histamin?

Wie erwähnt, ist Histamin ein biogenes Amin. Das Adjektiv “biogen” bedeutet, dass das Amin im Stoffwechsel von Menschen, Tieren, Pflanzen oder Mikroorganismen entstanden ist.

In unserem Organismus kommt Histamin in jedem Gewebe vor, die höchsten Konzentrationen findet man jedoch in der Lunge, der Haut und im Magen-Darm-Trakt.

Wie kann Histamin freigesetzt werden?

Um freigesetzt zu werden, gibt es drei Möglichkeiten.

Número uno:

Man verletzt sich und es kommt dadurch zur Zerstörung der Zellen, in denen das Histamin gespeichert vorliegt.

Número dos:

Man bekommt einen Histaminliberator verabreicht. Das ist eine Substanz, die in der Lage ist Histamin freizusetzen.

Ein Beispiel für einen Histaminliberator wäre das Morphin. Morphin ist ein starkes Schmerzmittel, das als Tabletten eingenommen oder auch von der Ärztin gespritzt werden kann. Durch das freigesetzte Histamin bekommen zwischen ein und zehn Prozent der Patienten einen Juckreiz der Haut oder sogar eine Nesselsucht (Urtikaria), die nicht nur mit Juckreiz und Hautrötung einhergeht, sondern auch noch mit einer Quaddelbildung.

Quaddeln sind das, was man bekommt, wenn man von einer Stechmücke gestochen wurde oder man mal wieder nicht aufgepasst hat und durch Brennnesseln gelaufen ist. Quaddeln kommen dadurch zustande, dass durch die Histaminausschüttung die Durchlässigkeit der Blutgefäße der Haut erhöht wird und es so zu einer Wassereinlagerung in der Epidermis, der äußersten Zellschicht der Haut, kommt. Und die Dinger jucken dann auch noch zusätzlich. Später mehr dazu.

Auch iodhaltige Röntgenkontrastmittel können Histamin freisetzten und zu Hautrötungen, Juckreiz und Quaddelbildung führen. In seltenen Fällen auch zu einem lebensbedrohlichen Schock. Man setzt diese iodhaltigen Röntgenkontrastmittel ein, um bei der bildgebenden Diagnostik wie dem MRT oder der Röntgendiagnostik die darzustellenden Organe besser vom umgebenden Gewebe unterscheiden zu können.

Eine Kurzgeschichte aus der Apotheke:

Eine Kundin, die häufig zu mir kommt, bittet mich immer darauf zu achten, dass in ihren Tabletten kein HES vorhanden ist. Dann legt sie mir ihren Allergiepass vor, der bestätigt, dass sie auf HES allergisch reagiert.

HES ist die Abkürzung für Hydroxyethylstärke, die ebenfalls ein Histaminliberator ist. In manchen Fällen setzt man es (noch) als Blutplasmaersatz ein, um bei starkem Blutverlust einen Schock zu vermeiden. Da der Einsatz von HES zu schweren Nierenschäden führen kann, der mit einer erhöhten Mortalität einhergeht, wurde der Einsatz stark eingeschränkt. Bei Hydroxyethylstärke kann nach einigen Tagen ein starker Juckreiz der Haut auftreten, der sogar mehrere Monate andauern kann. Schuld ist natürlich das Histamin.

Auch interessant zu wissen:

Ein im Wespengift enthaltener Stoff, das Mastoparan, ist ebenfalls ein Histaminliberator. Wird man also von einer nervigen Wespe gestochen, kann das deshalb zu Schwellungen, Rötungen und Juckreiz führen. Bestenfalls. Manche Personen reagieren derart allergisch darauf, dass ein Wespenstich für sie sogar lebensbedrohlich sein kann.

Wespen lassen sich übrigens gut mit einem (Thermal)wasserspray vertreiben.

So, ich hoffe, ich habe noch eure Aufmerksamkeit, denn wir kommen jetzt zu Número tres.

Número tres:

Die wichtigste und häufigste Art, wie Histamin freigesetzt wird, ist die IgE-vermittelte Allergie, auch Typ 1-Allergie, Soforttyp oder anaphylaktischen Typ genannt. Beispiele wären die Hausstaubmilbenallergie, die Nahrungsmittelallergie (z.B. Erdnüsse) und die pollenbedingte allergische Rhinitis, besser bekannt als Heuschnupfen.

Bei diesen Allergien wird das Histamin zusammen mit anderen Entzündungsmediatoren IgE-vermittelt von den Mastzellen freigesetzt, was dann zu Entzündungen der Haut, Schleimhaut oder eben sogar zu einer systemischen Entzündung führen kann.

Was ist IgE?

IgE steht für Immunglobulin E. Ein Antikörper.

Antikörper sind Glykoproteine. Sie bestehen aus Proteinen, die wie oben erwähnt, aus Aminosäuren aufgebaut sind, und mindestens einer daran gebundenen Zuckerkette. Ihre Aufgabe ist es Fremdsubstanzen abzuwehren. Die Antigene.

Antikörper vs Antigen

Bei einer Typ-1-Reaktion bekommt man den Erstkontakt mit dem Allergen (Antigen) nicht mit, man bleibt symptomfrei. Die Antigene binden an die B-Lymphozyten, welche zu den weißen Blutkörperchen gehören. Durch die Bindung werden sie dann aktiviert. Sie entwickeln sich dadurch weiter zu Plasmablasten, die sich dann wiederum zu Plasmazellen ausbilden. Plasmazellen können sich im Gegensatz zu den Plasmablasten nicht mehr teilen. Aber sowohl die Plasmablasten, als auch die Plasmazellen setzen die für das spezielle Antigen spezifischen Antikörper frei.

Die IgE-Antikörper setzen sich zum Beispiel an der Oberfläche der Mastzellen fest, die überall im Körper vorkommen. Am meisten findet man von ihnen allerdings in den Schleimhäuten.

Beim erneuten Kontakt mit dem Allergen kommt es zur Kreuzvernetzung. Dabei bindet ein Antigen an zwei IgE-Antikörper, die sich auf je einer Mastzelle befinden. Dadurch werden diese miteinander vernetzt und angeregt, was zur Folge hat, dass sie unter anderem Histamin freisetzen.

Das Histamin bindet dann an die sich in der Nähe befindlichen Histaminrezeptoren und löst daraufhin sofort eine Reaktion aus.

Am häufigsten kommt diese Typ-1-Reaktion beim Heuschnupfen vor.

Die häufigsten Auslöser stellen hierbei Birken- Hasel- oder Erlenpollen dar.

Da diese Bäume hauptsächlich im Frühjahr blühen, kommen dann natürlich auch die meisten Allergiker in die Apotheke, um sich Cetirizin oder andere Antiallergika zu kaufen.

Wer an einer solchen Allergie leidet und meint, sie nicht behandeln zu müssen, da das ja alles gar nicht so schlimm sei, könnte das später unter Umständen bereuen. Möglich wäre nämlich, dass sich daraus ein sogenannter Etagenwechsel vollzieht. Das bedeutet, dass die allergiebedingte Entzündung dann von den oberen Atemwegen nach unten in die Bronchien wandert, wodurch sich ein allergisches Asthma ausbildet.

Um den Etagenwechsel und damit das allergisches Asthma zu vermeiden, sollte man versuchen, den Allergenen aus dem Weg zu gehen. Da das in den meisten Fällen natürlich nicht möglich ist, sollte eine Hyposensibilisierung durchgeführt werden.

Eine Hyposensibilisierung ist eine allergenspezifische Immuntherapie, man behandelt also die Ursache, indem die Allergene in regelmäßigen Abständen in niedrigen Dosen verabreicht werden. Dadurch soll das Immunsystem nach und nach an die Allergene gewöhnt werden, wodurch die Symptome reduziert werden können oder sogar ganz wegbleiben.

Moment, dazu fällt mir ein Tweet ein. Komme gleich wieder.

Der Tweet ist vom 22. April 2021. Heute ist der 24.07.2021. Ihr seht also, wie lange ich für diesen Artikel gebraucht habe. Sorry. 😉

Wirkung

Um zu wissen, wie Cetirizin wirkt, muss man wissen, wie Histamin wirkt. Denn das Cetirizin bewirkt, dass das Histamin nicht wirkt. 😉

Ja, okay. Und wie wirkt das Histamin nun?

Um eine Wirkung zu erzielen muss das Histamin an seine Rezeptoren binden und diese aktivieren. Die Wirkung des Histamins ist davon abhängig, an welchen der Histaminrezeptoren es bindet: H1, H2, H3 oder vielleicht doch an H4?

Da Cetirizin als H1-Antihistaminikum nur an den H1-Rezeptor bindet und dieser Artikel ja eigentlich Cetirizin und nicht Histamin behandelt, auch wenn es noch nicht danach aussieht, werden wir uns auch nur diesen Rezeptor angucken.

Der H1-Rezeptor befindet sich zum Beispiel in den Nervenzellen, der glatten Muskulatur und in verschiedenen Zellen des Immunsystems, wie zum Beispiel den Mastzellen, in denen es teilweise an Heparin gespeichert vorliegt.

Was für Auswirkungen hat die Aktivierung des H1-Rezeptors?

Bindet das Histamin an die H1-Rezeptoren, werden diese stimuliert.

Dadurch kommt es zu einer Vasodilatation der Arteriolen. Sie werden also erweitert. Plötzlich ist mehr Platz in den Arteriolen, sodass auch mehr Blut hindurchfließen kann.

Im Blutkreislauf des Menschen wird das Blut vom Herzensx durch den Körper zu den Organen und wieder zurück gepumpt.

Die Blutgefäße, die vom Herzen wegführen, werden Arterien genannt und die, die zum Herzen hinführen, Venen.

Die Blutgefäße verzweigen sich nach und nach, wobei der Durchmesser immer kleiner wird. Die großen Arterien werden zu kleineren Arteriolen und diese dann zu noch kleineren Kapillaren. In den Kapillaren findet der Sauerstoffaustausch mit dem Gewebe statt. Sie gehen in die größerem Venolen über und diese in die noch größeren Venen.

Wird vom Blutdruck geredet, meint man den Druck des Blutes auf die Gefäßwände in den größeren Arterien.

Werden durch das Histamin also die Arteriolen erweitert, kann durch diese mehr Blut fließen. Da das Blut aber nicht neu gebildet wird, sondern dann in den Arterien fehlt, wird durch diese folglich weniger Blut hindurchfließen und dadurch weniger Druck auf die Gefäßwände ausgeübt: Der Blutdruck sinkt.

Neben der Vasodilatation kommt es zu einer Schwellung des Gewebes, da durch das Histamin auch die Durchlässigkeit der Kapillaren erhöht wird, weshalb dann Plasmawasser, Plasmaproteine und zelluläre Blutbestandteile leichter aus diesen feinen Blutgefäßen in das Gewebe austreten können.

Sowohl die Vasodilatation als auch die erhöhte Kapillardurchlässigkeit können zu einer Minderdurchblutung lebenswichtiger Organe führen, was im Extremfall einen anaphylaktischen Schock verursachen kann.

Akute Atemnot, Übelkeit und Erbrechen, Kreislaufbeschwerden, Sehstörungen, ein trockener Mund, ein brennendes Gefühl der Zunge, Hautreaktionen, Juckreiz und Quaddelbildung. Alles Symptome eines anaphylaktischen Schocks, die natürlich nicht alle zusammen auftreten müssen.

In Folge eines anaphylaktischen Schocks kann der Puls abflachen und schneller werden, was dann zu einer Ohnmacht, aber auch zum Tod führen kann.

Will man nicht erleben.

Weniger schlimm, aber extrem nervig ist durch Histamin ausgelöster Juckreiz der Haut. Der kommt deshalb zustande, weil das Histamin afferente Neuronen stimuliert. Afferente Neuronen sind Nervenzellen, die Informationen vom Körper zum zentralen Nervensystem (ZNS) leiten.

Histamin wirkt aber auch direkt im ZNS. Werden dort die H1-Rezeptoren aktiviert, kann das Erbrechen auslösen, aber auch die Aufmerksamkeit steigern und einen wach halten.

Nimmt man also ein ZNS-gängiges Antihistaminikum ein, kann das Histamin weniger binden, weshalb es auch weniger Erbrechen auslösen, die Aufmerksamkeit weniger steigern und einen weniger wach halten kann. Man könnte auch sagen, dass man müde wird. Sehr müde. Je nachdem, wie viel vom Antihistaminikum im ZNS ankommt.

Viele freiverkäufliche Schlafmittel und Tabletten gegen Übelkeit, wie die meisten Reisetabletten, sind ZNS-gängige Antihistaminika, bei denen man genau diese Effekte ausnutzt. Man nimmt also die Nebenwirkung eines Arzneimittels und macht sie zur Haupwirkung.

Kauft jemand ein Antihistaminikum gegen Übelkeit bei mir, warne ich jedes Mal davor, dass es müde machen kann, weshalb man nicht Autofahren oder schwere Maschinen bedienen sollte. Das gilt nicht nur für Motorräder.

Kauft jemand allerdings ein Antihistaminikum zum Einschlafen, warne ich nicht davor, dass es die Übelkeit vertreibt. Jedoch weise ich manchmal daraufhin, dass es auch bei einer Allergie wirkt, oder eingenommen werden kann, wenn einem übel ist.

Weitere Wirkungen des Histamins an H1-Rezeptoren

Interessant zu wissen, sind auch die folgenden Wirkungen des Histamins.

Histamin verursacht eine Kontraktion, also ein Sichzusammenziehen, der glatten Muskulatur in den Bronchien. Dadurch wird der Atemwegswiderstand erhöht, was zur Folge hat, dass nicht mehr ausreichend Luft in die Lunge gelangt.

Es kann ebenfalls zu einem Verkrampfen der Bronchialmuskulatur führen, was im schlimmsten Falle tödlich enden könnte.

Histamin wirkt auch auf den Darm, indem es ihn aktiviert. Bauchschmerzen, Krämpfe, Durchfall und Blähungen könnten also vom Histamin ausgelöst worden sein. Wer sehr häufig darunter leidet, könnte mal ein Antihistaminikum - wie Cetirizin - in Betracht ziehen. Am besten vorher ärztlich absprechen.

Abbau von Histamin

Histamin wird vor allem über das Enzym Diaminooxidase (DAO) abgebaut.

Liegt ein Mangel an diesem Enzym vor, kann weniger des im Körper gebildeten, sowie des durch Nahrung zugeführten Histamins abgebaut werden, was zu einer Histaminintoleranz führt.

Wird weniger Histamin abgebaut, ist mehr Histamin vorhanden, wodurch mehr Rezeptoren besetzt werden können. Das kann dann zu den oben genannten Symptomen führen.

Liegt eine Histaminintoleranz vor, sollte man versuchen histaminhaltige Lebensmittel, wie Hartkäse, Salami oder Rotwein zu meiden.

Man behandelt eine Histaminintoleranz, in dem man DAO zu sich nimmt, sodass das Histamin wieder abgebaut werden kann oder man bekämpft die Wirkung des Histamins mit einem Antihistaminikum wie Cetirizin.

H1-Antihistaminika (Antihistaminika ist die Mehrzahl von Antihistaminikum)

Ein Antihistaminikum verhindert also die zahlreichen Wirkungen des Histamins.

Die ersten H1-Antihistaminika, die auf den Markt kamen, bezeichnet man als Antihistaminika der 1. Generation. Sie besetzen die H1-Rezeptoren und verhindern damit die Wirkung des Histamins an diesem Rezeptor. Da die Antihistaminika der 1. Generation ZNS-gängig sind, können sie auch die H1-Rezeptoren im Zentralen Nervensystem blockieren, was zur Folge hat, dass dort das Histamins nicht mehr, bzw. weniger wirken kann.

Wir erinnern uns an die Wirkungen des Histamins am H1-Rezeptor: Wach halten, Aufmerksamkeit steigern, Erbrechen auslösen.

Sie wirken also, wie schon erwähnt, gegen Übelkeit, machen aber auch schläfrig. Da unter anderem das mit der Schläfrigkeit ein Problem darstellte, wurden Alternativen gesucht, die nicht ZNS-gängig sind und diese Effekte somit eben nicht haben.

Beispiele für Antihistaminika der 1. Generation sind das Doxylamin, das in Hoggar Night als Schlafmittel eingesetzt wird und das Diphenhydramin, das zum Beispiel in Vivinox Sleep Stark aus gleichem Grund eingesetzt wird.

Vomex enthält Dimenhydrinat und wird gegen Übelkeit eingesetzt. Dimenhydrinat ist eine Verbindung (ein Salz) aus dem eben genannten Diphenhydramin und 8-Chlortheophyllin. Letzteres wirkt auf andere Weise der Müdigkeit entgegen. Dimenhydrinat macht also weniger müde als Diphenhydramin. Weniger Müde. Nicht nicht müde.

Cetirizin und Loratadin gehören zu den Antihistaminika der 2. Generation. Ihr Vorteil ist, dass sie weniger lipophil (fettliebend) sind und somit kaum ZNS-gängig.

Die Wirkung von Cetirizin tritt nach 10-30 Minuten ein. Loratadin hingegen muss erst zu Desloratadin, dem eigentlichen Wirkstoff, verstoffwechselt werden. Das dauert. Deshalb tritt die Wirkung von Loratadin erst nach 1-3 Stunden ein. Klarer Vorteil von Cetirizin. Ein weiterer Vorteil ist, dass Cetirizin bei allergischen Symptomen effektiver als Loratadin wirkt, wie Studien herausgefunden haben.

Ein entscheidender Nachteil ist allerdings, dass Cetirizin sehr viel müder macht, als Loratadin, weshalb es auch vor dem Schlafengehen genommen werden soll.

Die normale Dosierung beträgt zehn Milligramm Cetirizin pro Tag (oder pro Nacht). In den USA gibt es verschreibungspflichtige Tabletten, die 20 Milligramm Cetirizin enthalten.

Bei der chronischen spontanen Urtikaria, der länger als sechs Wochen andauernden Nesselsucht, deren Auslöser nicht bekannt ist, kann bei Nichtansprechen von zehn Milligramm Cetirizin die Dosis nach zwei bis vier Wochen bis auf 40 Milligramm erhöht werden. Off-Label-Use, was bedeutet, dass ein zugelassenes Arzneimittel außerhalb der Zulassung eingesetzt wird.

40 Milligramm Cetirizin machen natürlich deutlich müder als zehn Milligramm.

In der Uni habe ich noch gelernt, dass Cetirizin nicht müde macht.

(Vielleicht war ich aber auch zu müde und hab nicht richtig aufgepasst. Ich weiß es nicht. Vielleicht hätte ich auch mehr von der Vorlesung mitbekommen, wenn ich weiter vorne gesessen hätte. Allerdings war die erste Reihe immer von denen besetzt, die extra eine Stunde früher kamen, um dort sitzen zu können. Freaks.)

In der Apotheke habe ich dann jedenfalls gelernt, dass Cetirizin sehr wohl müde macht. Aber eben nicht alle.

Einige berichten, dass sie sich am nächsten Tag noch wie gerädert fühlen. Was natürlich aber auch an den Heuschnupfensymptomen liegen kann.

Laut Wikipedia tritt bei Cetirizin die Nebenwirkung Müdigkeit bei einem von 100 Anwender*innen auf. Im Beipackzettel wird Müdigkeit als Nebenwirkung hingegen als häufig angegeben. Das heißt einer von zehn Anwender*innen. Ganz ehrlich? Ich halte das immer noch für untertrieben, weshalb ich mal auf Twitter nachgefragt habe.

Rund 3000 Cetirizin-Nutzer*innen haben sich an der Umfrage beteiligt und rund 2000 davon gaben an, dass Cetirizin sie müde mache. Das sind 65 Prozent.

Interessantes Ergebnis, oder? Das sind dann doch etwas mehr als jeder Zehnte, wie es im Beipackzettel steht, und wesentlich mehr, als jeder Hundertste, wie es auf Wikipedia behauptet wird.

Dazu kommt, dass viele vielleicht gar nicht bemerken, dass sie davon müde werden, weil sie das Cetirizin ja vor dem Schlafen gehen einnehmen.

Wer mit Cetirizin nicht klar kommt, kann einfach mal Loratadin ausprobieren. Loratadin wirkt weniger sedierend und macht dementsprechend auch weniger Menschen müde.

Levocetirizin

Cetirizin liegt als Racemat vor, das heißt, dass es zu gleichen Teilen aus zwei Molekülen besteht, die sich zueinander wie Bild und Spiegelbild verhalten. Levocetirizin und Dextrocetirizin.

Die Wirkung geht vom Levocetirizin aus.

Das Racemat zu trennen kostet Geld, weshalb reines Levocetirizin teurer ist, als das 1:1-Gemisch von Levocetirizin und Dextrocetirizin, genannt Cetirizin.

Möchte man also etwas mehr Geld ausgeben, und kauft das teurere Levocetirizin, erhält man Tabletten mit je fünf Milligramm Levocetirizin. Also genausoviel, wie auch in einer zehn Milligramm Tablette Cetirizin enthalten ist. Die Wirkung ist im Grunde dieselbe.

Allerdings berichten manche, dass sie von Levocetirizin weniger müde werden. Möglicherweise wären sie aber auch von den Cetirizin-Tabletten einer anderen Firma weniger müde geworden, bzw. müder von anderen Levocetirizin-Tabletten.

Levocetirizin wird zu den Antihistaminika der dritten Generation gezählt. Allerdings nur aus Marketinggründen, da es ja offensichtlich kein neues Molekül ist.

Der Vollständigkeit halber:

Desloratadin wird ebenfalls zur dritten Generation gezählt. Desloratadin ist die Substanz, die sich im Körper nach der Einnahme aus Loratadin bildet. Auch hier ist es im Prinzip egal, was man nimmt. Aber je teurer das Arzneimittel zu sein scheint, desto größer der Placeboeffekt. Wahrscheinlich zahlt man aus selben Grund in der Apotheke acht Euro für zehn Gramm Zuckerkügelchen.

FAQ

Q: Soll ich Cetirizin vor oder nach dem Essen einnehmen?
A: Für die Wirkung ist es egal. Es wirkt allerdings schneller, wenn man es auf nüchternen Magen einnimmt.

Q: Gibt es Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln?
A: Im Grunde nicht. Wird aber ein anderes Antihistaminikum gegen Übelkeit oder zum Einschlafen eingenommen, dann sollte auf Cetirizin verzichtet werden.

Q: Kann ich Alkohol?
A: Bei einer normalen Dosierung von Cetirizin und Alkohol dürfte die Kombination kein Problem darstellen. Allerdings wird bei Antihistaminika grundsätzlich empfohlen sie nicht zusammen mit Alkohol einzunehmen aufgrund der müde machenden Wirkung.

Q: Kann Cetirizin in der Schwangerschaft und in der Stillzeit genommen werden?
A: Laut Embryotox: Ja. Laut Gelbe Liste: Nein.

Q: Können Kinder Cetirizin anwenden?
A: Ja, es gibt extra einen Saft. Cetirizin kann ab zwei Jahren eingenommen werden. Je nach Alter unterscheidet sich die Dosierung. Höchstens ein bis vier Wochen lang. Bitte Rücksprache mit dem Arzt oder der Ärztin halten.

Q: Stimmt es, dass Cetirizin der Schwellung entgegenwirkt, wenn mich was gestochen hat?
A: Histamin verursacht eine Schwellung. Cetirizin verhindert die Wirkung des Histamins. Es wirkt also einer Schwellung entgegen.

Q: Stimmt es, dass es auch homöopathisches Cetirizin gibt? Wozu soll das gut sein?
A: Ja, das stimmt. Es gibt (fast) alles in homöopathisch, weil sich damit jede Menge Geld machen lässt. Allerdings hat es, wie alle anderen homöopathischen Mittelchen auch, keine Wirkung, die über den Placeboeffekt hinausgeht.

Q: Muss ich Cetirizin dann jeden Tag nehmen?
A: Nur an den Tagen, an denen du eine Wirkung möchtest. Es wirkt rund 24 Stunden. Benötigt man danach wieder eine Blockade der Histaminrezeptoren, muss noch eine Cetirizin genommen werden.

Q: Kann ich Cetirizin auch morgens einnehmen?
A: Wenn es nicht müde macht, ist das kein Problem. Wenn es müde macht, könnte es ein Problem werden. Zzzzzzzz.

Q: Warum brauche ich für Levocetirizin ein Rezept für Cetirizin nicht?
A: Seit 1. April 2019 gibt es auch freiverkäufliches Levocetirizin.

Q: Warum wirkt Cetirizin bei Insektenstichen?
A: Weil bei Insektenstichen Histamin ausgeschüttet wird.

Q: Kann ich Cetirizin auch langfristig einnehmen.
A: Ja. Es kann auch langfristig eingenommen werden. Allerdings würde ich in solchen Fällen immer Rücksprache mit der behandelnden Ärztin halten. Nach sehr langer Einnahme kann bei Absetzen ein generalisierter Juckreiz durch das nun endlich wieder wirkende Histamin eintreten. In diesem Fall sollte man das Cetirizin langsam ausschleichen, also über 1-2 Wochen die Dosis schrittweise halbieren.

Q: Ich leide im Sommer unter Mallorca-Akne. Kann ich gegen den Juckreiz ebenfalls Cetirizin benutzen?
A: Ja. Bei der sogenannten Mallorca-Akne kommt es zu einer verstärkten Durchlässigkeit der Gefäßwände für das Histamin. Dadurch ist mehr Histamin im Gewebe vorhanden, was dann zu diesem Juckreiz führt, der sich z.B. durch Cetirizin reduzieren lässt.

Der Artikel wurde nach bestem Wissen und Gewissen geschrieben. Er ersetzt jedoch keinen Arztbesuch und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Bei gesundheitlichen Problemen wende dich bitte an deine Ärztin oder an deinen Arzt.

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