WORT ZUM DIENSTAG

Mal gucken!
Denn Armin Laschet hat nachgedacht. Und das ist ganz offensichtlich etwas Besonderes. Also schauen wir mal, was dabei so rauskam.

Außerdem ...
... haben wir heute eine Menge gute Tipps für Euch. Wo ihr nachgucken könnt, ob Ihr vom großen Facebook-Hack betroffen seid, zum Beispiel. Oder wo Ihr besten Podcast findet.

Zum Wetter:
Bei 0 - 7°C ist heute schlichtweg alles möglich: Sonne, Wolken, Schnee, Graupel, Regen, Sturm - und selbst Gewitter.

Habt Ihr Fragen, Wünsche, Anregungen?
GERNE! Einfach an: cre[email protected]




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THEMA DES TAGES

Laschets Brückenlockdown

Der Armin hat nachgedacht.
Ergebnis: Lockerungen bei steigenden Infektionszahlen führen logischerweise zu einem exponentiellem Infektionsgeschehen und damit zu einer höheren Auslastung der Intensivstationen. Und das führt - ebenso logischerweise - zu mehr Todesfällen. Und da wir, bis auf weiteres, nicht genügend Impfstoff haben, um das auszubremsen, führt das dann wiederum unweigerlich zu Zuständen, die wir eh nicht vertreten können (Leichenberge).

Bravo, Armin!
Soweit war der intelligente Teil der Menschheit schon Ende Februar, als Du gerade Deine sinnfreien Lockerungsübungen durchgepeitscht hast. Deswegen müssen wir mit dem Lockdown nun wieder von vorne anfangen!

Wir erinnern uns:
Dank B1.1.7 brauchen wir Inzidenzen im niedrigen, einstelligen Bereich, damit wir mit Tests, Nachverfolgung & Co. eine Chance haben (so Kollege Spahn Erstere inzwischen auch wirklich bestellt hat). Und wir waren schon unter 50. Jetzt sind es wieder weit über hundert.

Aber keine Sorge:
Der Armin hat jetzt einen Plan: Den Brückenlockdown.

Was heißt das konkret?
"Konkret" ist bekanntlich nicht das Lieblingswort der CDU. Entsprechend vage ist auch das "Konzept Brückenlockdown" gehalten.

Nebenbei ...
... will der gute Armin wohl doch noch Kanzler werden. Vielleicht sollte er hier auch noch einmal nachdenken. Denn wir haben gesehen: Wenn er sich da ca. eine Woche lang intensiv anstrengt, ist er durchaus in der Lage, das Offensichtliche ansatzweise zu erfassen.

Aber bleiben wir realistisch:
Höchstwahrscheinlich wird er am Ende aber einfach den anderen Armin drängen, sich die Haare nochmal nachzufärben, um Rezo wieder mit peinlichem Schmuh zu kontern.


POLITIK

Kick it like Sleepy Joe

Herr Biden gibt Vollgas!
In seinen ersten 100 Tagen als US-Präsident wollte er 100 Millionen Amis impfen.

Ehrgeizig!
Nach 60 Tagen war das Ziel aber trotzdem schon erreicht. Und nun? 40 Tage Eigenlob? Nein, er verdoppelte einfach den Einsatz: Nun sollen es bis zum Stichtag 200 Millionen werden.

Und auch sonst hat er einiges vor:

  • Er will Amerikas marode Infrastruktur renovieren.
  • Und dazu auch noch das globale Steuerdumping beenden.
    Unserer MEINUNG:
    Wer es verpasst hat: Ich habe mich am Freitag in den Chrissow News ein wenig über den "tollen neuen" Politikstil von Angela Merkel echauffiert.

    Warum?
    Sie hat in 16 Jahren kein einziges ambitioniertes Projekt umgesetzt. Alles wurde in lauwarme Kompromisse zerredet. Auf diese Weise war dann auch keiner Schuld an der ewigen Stagnation. Und das wurde dann auch noch in den Himmel gelobt: Besonnen lamentieren statt poltern - wie schön.

    In den Glanzzeiten von Trump, Johnson, Xi, Putin, Erdogan, Bolsonaro ...
    ... strahlte Angelas Debattier-Stern dann noch einmal überlebensgroß. Das könnte sich jetzt allerdings ändern. Denn anscheinend hat "Sleepy Joe" jetzt einen wirklich guten neuen Politikstil entwickelt. Motto: Get the job done, stupid.

    Joe Biden ...
    ... verkörpert derzeit nämlich genau das, was ich mir unter "Verantwortung übernehmen" vorstelle. In 100 Tagen 100 Millionen Menschen impfen - sowas hätte Merkel nie versprochen. Sich so konkret festlegen - da kommt man ja gar nicht mehr raus, wenn es schief geht.

    Nicht umsonst ...
    ... ist hier von allen "impfwilligen Erwachsenen" die Rede, die bis zum "Spätsommer" ein "Impfangebot erhalten" sollen. Da sind gleich drei Begriffe mit Interpretationsspielraum enthalten. (Wenn z.B. am Ende des kalendarisches Sommers (21. September) alle Ü21-Jährigen, die sich aktiv darum bemüht haben, einen Impftermin (und sei es für Ende März 2022) erhalten, dann ist das doch fast noch irgendwie OK ...) . Aber 100 Millionen Stiche in 100 Tagen - da gibt es nichts zu deuteln.

    Das spornt an.
    Und während Merkel hier von Impfgipfel zu Impfgipfel ihren tollen Argumentationsstil pflegt, (Motto: je mehr involviert sind, desto breiter verteilt sich im Zweifel die Schuld)  gibt der gute Joe drüben Gas.

    Dafür hat man ihn gewählt.
    Und wenn es am Ende nicht klappt, muss man nicht überlegen, ob es der böse Föderalismus war, der dort ja fast noch ausgeprägter ist als hier. Oder ob auch eine Reihe von Ministern und Partei-Granden schlecht aussahen. Joe hat gesagt, er bekommt das hin. Und wenn nicht, hätte er versagt.

    Gleichzeitig ...
    ... hält sich Herr Biden aber mit jeglichem Mackertum zurück: Seine Pläne sind tatsächlich historisch - er spricht aber nicht in Superlativen, sondern referiert lieber über kaputte Rohre. Und gibt seinen Initiativen dann nüchterne Arbeitstitel wie "American Jobs Plan".

GEWINNER DES TAGES

Google. Denn im zehnjährigen Milliarden-Streit mit Oracle um Java hat man sich nun endgültig durchgesetzt.

Die Sowjets. Denn 30 Jahre nach dem Untergang der UdSSR wird das sozialistische Kino noch einmal gefeiert: Auf Youtube ist eine Ostblock-Version von "Herr der Ringe" aus den Achtzigern aufgetaucht. Und viral gegangen. Für den ganzen Film reicht meine Geduld nicht - zumal der Ton (mutmaßlich) russisch ist. Aber schon der Trailer ist absolut unterhaltsam, weil er bekannte Szenen so ... nun ja - sagen wir: "anders" ... präsentiert.


VERLIERER DES TAGES

Die Hamburger. Denn als ob die dortige Ausgangsperre nicht schon schlimm genug wäre, benutzt sie der Spiegel auch noch ständig für unglaublich schlechte Kalauer.

Das Apple-Car. Seit fast zehn Jahren orakelt der Konzern sybillinisch herum, er würde eventuell irgendwie irgendwann einmal ein Auto bauen. Was fahrbares kam dabei aber noch nicht herum.


TIPPS DES TAGES

1. Wurdest Du gehackt?

Bei Facebook ...
... erbeuteten Hacker 2019 die Datensätze von ca. 500 Millionen Usern. Und am Samstag wurde entdeckt, dass dieser Datenschatz inzwischen sogar kostenlos in einem Hackforum kursiert.

Nicht gut.
Mit Daten wie Deiner Email-Adresse, Deiner Anschrift, Deiner Telefonnummer und Deinem Geburtsdatum lässt sich schon eine ganze Menge anstellen (von Hacking bis Indentitätsdiebstahl). Kommen noch Passwörter dazu, wird es sowieso schnell brenzlig.

Also lieber mal nachgucken.
Das Forbes-Magazin weiß, wo Du schnell checken kannst, ob Du von einem großen Datenraub betroffen bist. Dann kannst Du wenigstens Deine gesammelten Passwörter austauschen.

Höchstwahrscheinlich ...
... solltest Du das sowieso mal tun, denn wer hat schon überall verschiedene und wirklich starke Passwörter gesetzt? Aber schwarz auf weiß zu lesen, dass sie in einem Großangriff erbeutet wurden, steigert die Motivation für diesen - an sich ätzenden - Schritt dann doch ungemein.


2. Podcast Radio

Ich habe nen neuen Traumjob: Podjock!
Was ist das? Eine Art DJ für ein Podcast Radio. Und ein Podcast-Radio ist wiederum ein Radiosender, der sich Podcasts widmet, sowie die anderen Sender der Musik.

Oder besser.
Denn beim debilen bundesdeutschen Mainstream-Radio rotieren ja überall die gleichen ca. 20 festen und 5 wechselnden Musik-Titel im Wechsel mit debilier Gute-Laune-Moderation.

Daher gilt:
Alles ist besser, als Antenne Bayern & Co.! Und allein deshalb ist https://www.thepodcastradio.co.uk/ schon mal einen Versuch wert - auch wenn es hier bislang nur online erreichbar ist.

Darüber hinaus ...
... löst es ein sehr akutes Problem: Es gibt zig Millionen Podcasts auf der Welt. Und zumindest ein paar hundert davon könnten mir durchaus gut gefallen. Doch woher weiß ich, welche ich hören will? Ein Radiosender ist da als Info-Medium ziemlich naheliegend: Dort können sie Dinger dann ja gleich an- oder abspielen. Und man hört, wo sich ein Abo lohnt.


3. Noch eine gute Frage:

Was passiert ...
... mit Deinen digitalen Besitztümern (Bitcoins, NFTs), wenn Du stirbst?READ THIS TODAYBill Hwang ...
.. hat in den letzten Wochen für ordentlich Furore gesorgt: Seine finanzielle Schieflage hat so einige Großbanken in Bedrängnis gebracht.

Das Forbes Magazin ...
... hat nun Aufstieg, Fall, Comeback & den erneuten Untergang des schillernden Traders lesenswert analysiert: Nach der Finanzkrise war der einstige Fondsmanager-Star ziemlich gerupft ("nur" noch 500 Millionen Dollar übrig und Trading-Verbot in Hongkong). Dann bewies er ein nahezu geniales Händchen beim Stock-Picking und deckte sich vor ca. 10 Jahren Netflix & Amazon-Aktien ein.) Insgesamt verzwanzigfachte er sein Vermögen dabei. Danach wollte er sein Risiko eigentlich nur noch vernünftig hetchen. Aber dabei verlies ihn dann das Glück ...


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