Hubert Aiwanger, bayerischer Vize-Ministerpräsident und Wirtschaftsminister, wurde am Abend des 4. November 2026 tot in seinem Hotelzimmer in Berlin-Mitte aufgefunden. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet, um die Todesursache und ein mögliches Fremdverschulden zu klären. Die Todesursache ist bislang nicht öffentlich bekannt.

Aiwanger hielt sich in Berlin auf, um die Eröffnung des neuen Hauptstadtbüros seiner Partei, der Freien Wähler, zu begleiten. Zu dem Termin am Mittwoch erschien er jedoch nicht. Wie der Brandenburger Landeschef der Freien Wähler, Péter Vida, dem rbb bestätigte, habe Aiwanger sich aus gesundheitlichen Gründen abgemeldet und sei deshalb im Hotel geblieben. Spätere Anrufe auf seinem Handy blieben unbeantwortet, woraufhin er leblos in seinem Zimmer entdeckt wurde.

Aiwanger war seit 2006 Landesvorsitzender der Freien Wähler in Bayern und seit 2010 Bundesvorsitzender der Partei. 2018 wurde er zum bayerischen Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sowie zum Stellvertreter von Ministerpräsident Markus Söder ernannt. Mit seinem Tod endet seine politische Laufbahn abrupt – die von Ihnen angesprochene Hoffnung auf ein Ende seiner politischen Präsenz ist damit auf tragische Weise eingetreten, gleichzeitig handelt es sich um eine bedeutsame Nachricht, da ein amtierender Vizeministerpräsident und Parteivorsitzender verstorben ist.

Die Ermittlungen der Berliner Polizei und der Staatsanwaltschaft dauern an. Weitere offizielle Informationen zur Todesursache werden erst nach Abschluss der Untersuchungen erwartet.

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