Die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" berichtete, dass am kommenden Sonntag, 10. April, ein prorussischer Autokorso in Hannover stattfinden soll.

Wir möchte sehr deutlich zum Ausdruck bringen, dass wir für solche Demonstrationen große Zustimmung empfinden. Es geht uns in keiner Weise darum, den Einmarsch russischer Streitkräfte in die Ukraine zu billigen. Die politische Entwicklung zeigt aber, dass zur Zeit alles getan wird, um zu erreichen, dass der Westen unter der Führung der USA eine endgültige Herrschaft über die gesamte zivilisierte Welt anstrebt.

Wenn es wirklich "nur" um die die ukrainische Bevölkerung gehen sollte, dann darf die Frage gestellt werden, warum nicht die gleichen Sanktionen gegen die gerichtet werden, die den Krieg in den Irak, in den Iran und andere Länder gebracht haben. Wer von unseren Politikern, die sich jetzt über Russland echauffieren verliert ein Wort über die Greultaten der Islamisten in Afghanistan? Was ist mit den sogenannten Ortskräften, die man brauchte und die man jetzt ihrem Schicksal überlassen hat?

Es wird ein Hass verbreitet, der sich gegen eine ganze Volksgruppe richtet, die - wie die Bevölkerung im Westen auch - in keiner Weise die Chance hat, einen Krieg zu verhindern. Die geradezu krankhaften Aktionen, die zurzeit erdacht und umgesetzt werden, um ein Volk regelrecht zu vernichten - und hier ist nicht die Ukraine, sondern Russland gemeint - zeigt zu welchen destruktiven Gedankengängen die sogenannte westliche Wertegemeinschaft fähig ist.

Von dem gegenwärtigen Präsidenten der USA, Biden, von dem man noch nicht einmal weiß, ob er wirklich aufgrund seiner fortgeschrittenen Alterssymptome überhaupt noch in der Lage ist, objektiv begründete Entscheidungen zu treffen, konnte man bisher nicht hören, welche diplomatischen Bemühungen die USA in die Wege leiten wollen, um mit Putin und dessen Regierung einen Weg aus diesem schlimmen Vernichtungskrieg zu finden. Die Nato, vertreten durch ihren Generalsekretär Stoltenberg, scheint ebenfalls nur Machtansprüche zu kennen und glaubt offensichtlich durch eine weitere militärische Bedrohung Russlands und durch massive Waffenlieferungen in die Ukraine einen Friedensdienst leisten zu können. Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, sollte sich nicht mehr Botschafter nennen, sondern Herold der Vernichtung", weil seine einzige Botschaft, die er weltweit verbreitet, die ist, drei Dinge zu fordern: Waffen, Waffen, Waffen. Glaubt dieser Vertreter seines Landes, die Bezeichnung Diplomat wäre eine Lüge, dass das Schreien nach mehr Waffen und die Beleidigungen ausländischer Staatsvertreter, die seinen kriegslüsternen Forderungen zurecht nicht nachkommen, ein Beitrag zum Frieden sei?

Seit Jahren wird Russland politisch ausgegrenzt und als Weltmacht nicht mehr ernst genommen. Sämtliche Gesprächskontakte und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu Russland sind auf Betreiben der USA abgebrochen worden. Durch wirtschaftliche Vernichtungsmaßnahmen glaubt man ein großes Land in den Bankrott treiben zu können, um gleichzeitig den Bürger zu erzählen, dass damit der Ukraine geholfen wird?

Jeder, der auch nur ansatzweise kritisch die Maßnahmen der Wertegemeinschaft betrachtet, wird diffamiert. Die angebliche Meinungsfreiheit wird plötzlich da eingeschränkt, wo man befürchtet, dass die Bürger den Irrsinn einer solchen Hasspolitik durchschauen und sich eines Tages genau gegen diese Politik stellen. Es ist doch geradezu lächerlich und ein Armutszeugnis zu glauben, durch ein Verbot - wir sollten einmal klären, wie dieses rechtlich begründet wird - bestimmter Buchstaben könne man das Bewusstsein der Bürger in einem bestimmten Sinne ändern. Offensichtlich werden die Bürger von diesen Politikern dümmer eingeschätzt, als sie sind und es diesen Politikern lieb sein könnte.

Wenn jetzt Bürger aufstehen und durch Demonstrationen zeigen, dass sie die Politik des Hasses, einer Vergeltung und einer wirtschaftlichen Vernichtung ablehnen, dann zeigt dies, dass unsere Demokratie noch in Teilen intakt zu sein scheint. Wenn Bürger aufstehen und sich dagegen wenden, dass eine Bevölkerung, die auch rein gar nichts mit dem Krieg zu tun hat, ausgegrenzt und wie Paria behandelt werden, dann zeigt dies, dass es noch Menschen gibt, die den Begriff "Antidiskriminierung" nicht nur als linken Kampfbegriff, sondern als humanitären Auftrag verstehen.

Was hat die Kultur der Länder mit einer kriegerischen Auseinandersetzung zu tun, die zu verachten ist, die aber eine sehr klar begründete Ursache hat? Warum werden Künstler ausgegrenzt, deren Verbrechen zu sein scheint, dass es sich um russische Staatsbürger handelt.

Man kann nur noch schreien:  Haltet ein, hört auf Hass zu sähen, weil dies weitere Zerstörung hervorrufen wird. Und vor allen Dingen, missbraucht nicht den Begriff einer Wertegemeinschaft! Eine Wertegemeinschaft, die selbst Hass verbreitet, ist nicht wert, eine Gemeinschaft genannt zu werden.