1.Teil und 2. Teil von bislang 337 Teilen.


Nach den Motiven und Text von Josh Fagora. Johannes Schütte und Grok AI,sowie Monica AI:
c by Josh Fagora und Johannes Schütte
KI nur als Partner.







Hier ist der vollständige Text des 1. Teils „Königin Fagora – Der böse Drache“
(von Johannes Schütte / Josh Fagora, veröffentlicht am 3. März 2025 auf publikum.net – in Zusammenarbeit mit KI Bing als Co-Autor)
In den tiefen Weiten des Alls, weit entfernt von der Erde, liegt der Planet Perna, ein Ort der Mythen und Legenden. Hier, im Land Junkar, regiert König Horo Adamus, ein Mann von Stärke und Weisheit, der sein Reich aus einem uralten Schloss heraus führt.
Seine Tochter, Prinzessin Fagora, ist eine junge Kriegerin von siebzehn Jahren, deren Schönheit nur von ihrer Tapferkeit übertroffen wird.
Eines Tages wurde das Königreich von einem schrecklichen Drachen namens Lutar angegriffen. Er war riesig und schuppig, hatte scharfe Zähne und Klauen, und spuckte Feuer aus seinem Maul. Er zerstörte Häuser und Felder, tötete Menschen und Tiere, und forderte jeden Tag eine Jungfrau als Tribut. Der König war verzweifelt und wusste nicht, wie er den Drachen aufhalten sollte. Er schickte seine besten Ritter aus, um ihn zu bekämpfen, aber keiner kam zurück.
Der Drache kam jeden Tag näher an die Burg heran, wo der König und die Prinzessin lebten. Er drohte, sie alle zu vernichten, wenn sie ihm nicht die schönste Jungfrau des Landes gaben. Der König war in großer Angst um seine Tochter, die er über alles liebte. Er wollte sie nicht dem Drachen opfern, aber er sah auch keinen anderen Ausweg.
Die Prinzessin Fagora hörte von dem Plan ihres Vaters und war empört. Sie konnte nicht glauben, dass er sie dem Drachen ausliefern wollte. Sie dachte, dass er sie mehr schätzte als das. Sie beschloss, sich nicht kampflos zu ergeben. Sie hatte einen Plan.
Prinzessin Fagora sagte ernst:
„Vater, ich weiß, dass du mich über alles liebst und dass du mich um jeden Preis beschützen möchtest. Ich liebe dich auch sehr, aber ich kann und werde nicht zulassen, dass unsere Leute in Angst und Schrecken leben, während ich tatenlos zusehe. Ich bin nicht nur deine Tochter, sondern auch die zukünftige Königin dieses Landes. Ich trage eine große Verantwortung, nicht nur gegenüber meiner Familie, sondern vor allem gegenüber unserem Volk. In meinem Herzen spüre ich den Mut, dem Drachen entgegenzutreten. Ich habe keine Angst vor dem, was kommen mag, denn ich weiß, dass es meine Pflicht ist, unser Königreich zu verteidigen und unser Volk zu beschützen. Ich bitte dich, mir zu vertrauen und mir die Chance zu geben, das Richtige zu tun.“
Der König rief seine Berater zusammen und fragte sie um Rat. Sie sagten ihm, dass er keine Wahl hätte, als die Prinzessin dem Drachen zu geben. Sie sagten ihm, dass es das Schicksal sei, und dass er sein Volk nicht für eine Person opfern könne. Der König war sehr traurig und weinte bittere Tränen. Im Esssaal des Schlosses standen Fagora und ihr Vater, König Horo, vor einer Entscheidung. Tradition verlangte das Opfer der Prinzessin, doch Fagora weigerte sich, ihr Schicksal so hinzunehmen.
„Ich werde mit ihm kämpfen,“ verkündete sie mutig, doch ihr Vater zögerte. „Das kommt nicht in Frage,“ erwiderte er, „ich habe Angst um dich.“
Fagora ging in die Schmiede der Burg und bat den Schmied, ihr eine Rüstung und ein Schwert zu machen. Der Schmied war überrascht, aber er tat, was sie verlangte. Er machte ihr eine leichte und glänzende Rüstung aus Silber und ein scharfes Schwert aus Stahl. Er gab ihr auch einen Schild und einen Helm.
Die Prinzessin Fagora zog sich die Rüstung an und nahm das Schwert in die Hand. Sie sah aus wie eine echte Kriegerin. Sie ging zu ihrem Vater und sagte ihm: „Vater, ich werde nicht dem Drachen geopfert werden. Ich werde ihn bekämpfen und unser Königreich retten.“
Mit bebender Stimme rief ihr Vater: „Tochter, du bist wahnsinnig! Du kannst nicht gegen den Drachen kämpfen! Er wird dich in Stücke reißen! Bitte, ich flehe dich an, tu das nicht!“
Seine Augen füllten sich mit Tränen, während er ihre Hand ergriff und sie festhielt, als ob sein Leben davon abhinge. „Du bist alles, was ich habe. Ohne dich bin ich verloren. Bitte, hör auf mich!“
Die Prinzessin sagte stolz und blickte ihren Vater lang an:
„Vater, ich liebe dich sehr, aber ich muss das tun. Ich bin nicht nur deine Tochter, sondern auch die zukünftige Königin dieses Landes. Ich habe eine Pflicht gegenüber meinem Volk und mir selbst. Ich habe keine Angst vor dem Drachen. Ich habe Mut im Herzen.“
Sie küsste ihren Vater auf die Wange und ging aus der Burg hinaus. Sie stieg auf ihr Pferd und ritt in Richtung der Drachenhöhle.
Der Drache wartete auf sie vor seiner Höhle in der Nähe des Vulkans Vuljun. Er lachte höhnisch, als er sie sah. Er sagte: „Ah, da bist du ja! Die schönste Jungfrau des Landes! Du bist ein köstlicher Snack für mich! Komm näher, damit ich dich besser fressen kann!“
Die Prinzessin antwortete: „Du irrst dich! Ich bin keine Jungfrau für dich! Ich bin eine Prinzessin für mein Volk! Ich bin hier gekommen, um dich zu töten! Bereite dich vor auf deinen Untergang!“
Die Prinzessin antwortete mit einer Stimme, die vor Entschlossenheit bebte: „Du irrst dich gewaltig! Ich bin keine Jungfrau, die sich von dir einschüchtern lässt! Ich bin eine Prinzessin, eine Kriegerin, und ich kämpfe für mein Volk! Dein Ende ist nahe, bereite dich vor!“
Mit einem fließenden, kraftvollen Zug zog sie ihr Schwert aus der Scheide, das im Sonnenlicht funkelte. Ihre Augen brannten vor Zorn und Mut, als sie das Schwert entschlossen vor sich hielt. Sie trieb ihr stolzes Ross an, das vor Aufregung schnaubte, und im nächsten Augenblick galoppierte sie mit donnernden Hufen auf den Drachen zu. Die Erde bebte unter den kraftvollen Schlägen der Pferdehufe, und die Luft füllte sich mit der Spannung des bevorstehenden Kampfes.
Der Drache, dessen Schuppen in der Sonne wie geschmolzenes Metall glühten, hob seinen gigantischen Kopf und entfaltete seine mächtigen Flügel. Mit einem ohrenbetäubenden Gebrüll spie er eine Feuersalve in Richtung der Prinzessin, die mit blitzschnellen Reflexen auswich und unvermindert weiter auf ihr Ziel zuraste. In diesem Augenblick, als die Prinzessin und der Drache aufeinanderprallten, schien die Zeit stillzustehen. Die Welt hielt den Atem an, während der erbitterte Kampf zwischen Mensch und Ungeheuer seinen Lauf nahm.
Der Drache spuckte Feuer aus seinem Maul und versuchte, sie zu verbrennen. Die Prinzessin wich dem Feuer aus und kam näher an den Drachen heran. Sie schwang ihr Schwert und schlug nach dem Drachen. Sie traf ihn an der Seite und riss ihm eine tiefe Wunde.
Der Drache schrie vor Schmerz und Wut. Er schlug mit seinem Schwanz nach ihr und schleuderte sie von ihrem Pferd. Sie fiel zu Boden und verlor ihr Schwert. Der Drache kam auf sie zu und öffnete sein Maul, um sie zu verschlingen.
Die Prinzessin griff nach ihrem Schild und hielt ihn vor sich. Sie sah den Drachen in die Augen und sagte: „Du wirst mich nicht kriegen! Ich werde dich besiegen! Ich bin die mutige Prinzessin!“
Sie stieß mit ihrem Schild gegen den Drachenkopf und brach ihm einen Zahn ab. Der Drache zuckte zurück und spürte Blut in seinem Mund. Er war überrascht von dem Mut der Prinzessin. Er hatte noch nie jemanden getroffen, der sich ihm so widersetzte.
Die Prinzessin, voller Entschlossenheit und ungeheurem Mut, nutzte die Gelegenheit und sprang auf. Ihre Augen huschten zum Schwert, das auf dem Boden lag. Sie rannte darauf zu, als ob jede Sekunde zählte. Das Schwert, noch immer von ihrem Mut durchdrungen, lag wie ein rettender Leuchtturm vor ihr. Mit einem kraftvollen Griff hob sie es auf, spürte das vertraute Gewicht und das kalte Metall in ihrer Hand.
Entschlossen rannte sie erneut auf den Drachen zu. Ihre Schritte waren leicht und präzise, jeder Muskel in ihrem Körper angespannt und bereit für den alles entscheidenden Schlag. Der Drache, der sich gerade von dem letzten Angriff erholte, bemerkte zu spät die unaufhaltsame Kraft, die auf ihn zuraste.
Mit einem mächtigen Sprung katapultierte sich die Prinzessin in die Luft, ihr Schwert fest umklammert und das Herz des Drachen als ihr Ziel fixiert. Der Moment schien sich zu dehnen, als sie in der Luft schwebte. Die Zeit schien stillzustehen, als sie mit aller Kraft das Schwert in das pochende Herz des Drachen stieß. Ein erschütternder Schrei durchbrach die Stille, als das Leben aus dem gigantischen Wesen wich.
Der Drache stöhnte auf, ein Laut, der aus tiefster Agonie kam, und seine gigantische Gestalt begann zu schwanken. Mit einem donnernden Aufprall fiel er tot zu Boden, der Staub wirbelte auf und der Boden bebte unter seinem Gewicht.
Die Prinzessin stand, das Schwert fest in der Hand, über dem besiegten Drachen. Der Kampf war vorbei, der Drache besiegt. Sie hatte triumphiert. Die Luft war erfüllt von der erschütternden Stille des Sieges und der Erleichterung. Sie hatte ihr Volk gerettet und ihr eigenes Schicksal besiegelt.
Die Prinzessin jubelte und hob ihr Schwert in die Höhe. Sie hatte es geschafft. Sie hatte den Drachen besiegt und ihr Königreich gerettet.
Sie ritt zurück zur Burg, wo sie von ihrem Vater und ihrem Volk gefeiert wurde. Sie wurde als die mutige Prinzessin und die Retterin des Landes gepriesen. Sie war sehr glücklich und stolz.
Der Thronsaal, in dem König Horo seine Tochter empfing, war ein Raum voller Pracht und Herrlichkeit. Hohe Säulen aus weißem Marmor stützten das Dach, und an den Wänden hingen Wandteppiche, die die Geschichte von Junkar erzählten. In der Mitte des Saals stand der Thron, geschnitzt aus dem Holz des heiligen Elbenbaums, verziert mit Edelsteinen und Gold.
„Du hast das Königreich gerettet,“ sagte ihr Vater Horo Adamus, den Stolz in seinen Augen unverkennbar. „Junkar gehört dir.“
Und so endet die Geschichte von Fagora, der Drachentöterin, die später im Land Sakar zur Königin aufstieg.
Die Legende von Fagora und Lutar verbreitete sich wie ein Lauffeuer durch das Land. Die Bürger Junkars erzählten sich die Geschichte von der mutigen Prinzessin, die sich dem Drachen entgegenstellte und ihr Volk vor der Zerstörung bewahrte. Ihr Name wurde zum Synonym für Mut und Stärke, und Lieder über ihre Heldentaten wurden in den Tavernen gesungen.
Sie lebte noch lange und wurde eine weise und gütige Königin, die ihr Volk mit Liebe regierte.
Das war der gesamte 1. Teil genau so, wie er auf Publikum.net steht (inkl. kleiner Tippfehler im Original, z. B. „Fargora“ an einer Stelle).
Falls du stattdessen die ältere „1. Folge“-Version vom November 2024 (in Ich-Form mit Schwert Udia) oder den nächsten Teil möchtest – einfach sagen! Drachen-Power pur. 🐉



2. Teil der Serie. Der Drachenmensch
Hier ist der 2. Teil „Königin Fagora – Der gute Drache“
✨
Die Feierlichkeiten in der Burg von Junkar dauerten drei Tage und drei Nächte. Überall loderten Freudenfeuer, die Menschen tanzten auf den Plätzen, und König Horo Adamus konnte nicht aufhören, seine Tochter zu umarmen.
„Du hast uns alle gerettet, Fagora“, flüsterte er immer wieder mit Tränen in den Augen. „Du bist die größte Heldin, die dieses Reich je gesehen hat.“
Fagora lächelte müde, aber stolz. Ihr silbernes Schwert hing nun an ihrer Seite wie ein Ehrenzeichen. Sie dachte, der Albtraum wäre vorbei. Der böse Drache Lutar war tot. Das Volk war in Sicherheit. Endlich konnte sie schlafen.
Doch in der vierten Nacht änderte sich alles.
Ein eiskalter Wind wehte durch das offene Fenster ihres Schlafgemachs. Fagora schreckte hoch. Vor ihrem Bett stand eine bleiche Gestalt – Dracosa, der Vampirfürst aus dem fernen Schattenreich Junkar, der Vampirburg. Seine Augen glühten blutrot, lange Fänge blitzten im Mondlicht. Er war der Bruder des getöteten Lutar und gekommen, um Rache zu nehmen.
„Du hast meinen Drachen ermordet, kleine Menschenprinzessin“, zischte er mit einer Stimme wie klirrendes Eis. „Jetzt wirst du für immer in meiner Dunkelheit leben.“
Er war blitzschnell. Seine kalten Hände packten ihre Schultern, die Fänge senkten sich in ihren Hals. Fagora schrie vor Schmerz und Wut, schlug mit ihrem Dolch nach ihm, doch der Vampir war zu stark. Ihr warmes Blut floss über ihr Nachthemd. Die Welt begann zu verschwimmen. Sie spürte, wie das Leben aus ihr wich.
Da erschütterte ein gewaltiges Brüllen die gesamte Burg. Die steinernen Wände vibrierten. Das Dach über Fagoras Zimmer barst mit einem ohrenbetäubenden Krachen. Herein stürmte eine Gestalt, die weder Mensch noch Drache war – ein Drachenmensch.
Er war atemberaubend. Über zwei Meter groß, mit breiten Schultern und einer muskulösen Gestalt, die gleichzeitig menschlich und drachisch wirkte. Seine Haut schimmerte in silbernen Schuppen, die im Mondlicht wie poliertes Metall glänzten. Auf seinem Rücken entfalteten sich mächtige, lederne Drachenflügel. Lange, weiß-silberne Haare wehten um sein edles Gesicht, aus dem zwei stolze Hörner ragten. Seine Augen leuchteten in einem warmen Bernsteinton. In der Hand hielt er eine Klinge aus purem Drachenfeuer.
Mit einer einzigen Bewegung packte der Drachenmensch den Vampir Dracosa am Kragen, riss ihn von Fagora weg und schleuderte ihn quer durch den Raum.
„Du wagst es, die Frau anzurühren“, grollte er mit einer tiefen, vibrierenden Stimme, die gleichzeitig menschlich und drachisch klang. „Deine Zeit ist vorbei, Blutsauger!“
Ein kurzer, brutaler Kampf entbrannte. Der Vampir fauchte und schlug mit Klauen zu, doch der Drachenmensch war schneller. Seine Flügel peitschten die Luft, er wirbelte herum und rammte seine flammende Klinge direkt in Dracosas Herz. Mit einem gellenden Schrei zerfiel der Vampirfürst zu Asche, die der Wind davontrug.
Stille kehrte ein. Nur das leise Knistern der zerstörten Dachbalken war zu hören.
Fagora lag zitternd auf dem Boden, die Hand auf der blutenden Halswunde gepresst. Sie blickte zu dem Drachenmenschen auf, der nun langsam vor ihr in die Knie ging. Seine bernsteinfarbenen Augen waren voller Sanftmut.
„Wer… wer bist du?“, hauchte sie schwach.
Der Drachenmensch lächelte – ein Lächeln, das zugleich menschlich warm und drachisch stolz war.
„Ich bin Pascara. Ich kam, um Rache zu nehmen… doch als ich dich kämpfen sah, Prinzessin, als ich deinen Mut spürte, konnte ich es nicht. Du hast etwas in mir geweckt, das ich seit Jahrhunderten nicht mehr fühlte. Du hast mir das Herz gestohlen.“
Fagora starrte ihn an. Seine silbernen Schuppen schimmerten sanft, seine Flügel falteten sich zusammen. Er sah aus wie ein Krieger aus einer anderen Welt – stark, edel und unendlich schön.
„Ich bin kein reiner Drache mehr“, erklärte er leise und berührte vorsichtig ihre Wunde. „Vor langer Zeit hat mich die alte Magie des Arthrassees verwandelt. Ich bin ein Drachenmensch – halb Mensch, halb Drache. Ich kann zwischen beiden Gestalten wechseln. Und ich bin nicht gekommen, um dich zu töten… ich bin gekommen, um dich zu retten.“
Er zog aus einem Beutel an seinem Gürtel einen schimmernden grünen Kristall hervor, der in seinem Inneren wie ein lebendiges Herz pulsierte.
„Das ist der Drachenherz-Kristall. Er trägt die reine Magie von Perna. Wenn du ihn berührst, wirst du wie ich. Ein Drachenmenschen. Du wirst Flügel bekommen, Schuppen, unvorstellbare Kraft und die Fähigkeit, zwischen Mensch und Drachengestalt zu wechseln. Du wirst frei sein. Und… du wirst an meiner Seite sein können. Für immer.“
Die Erinnerungen an Pascara schossen durch ihren Kopf. Er hatte sie aus den Klauen des Todes gerettet, als die Dunkelheit sie umschlang. Sein mutiger Einsatz, seine schützenden Flügel, die sie vor dem sicheren Untergang bewahrten — all das ließ ihr Herz höher schlagen. Doch jetzt, als sie über ihre eigene Zukunft nachdachte, spürte sie die Kälte der Unsicherheit.
Pascara war ein Drachenmensch, und die Vorstellung, selbst einer zu werden, ließ sie frösteln. Die Transformation würde nicht nur ihre physische Gestalt verändern, sondern auch ihre Identität. Sie würde die Fähigkeiten und die Macht eines Drachenmenschen erlangen, aber zu welchem Preis? Würde sie die Menschlichkeit verlieren, die sie so sehr schätzte? Die Vorstellung, in den Spiegel zu schauen und eine fremde Kreatur anzusehen, bereitete ihr Angst.
Doch der Gedanke, seine Frau zu werden, die Herrscherin von Sakar, war verlockend. Fagora stellte sich vor, wie sie an seiner Seite regieren würde, wie sie zusammen die Geschicke des Landes lenkten. Ihre Liebe könnte ein neues Zeitalter einleiten, ein Zeitalter des Friedens und des Wohlstands. Aber was, wenn sie nicht mehr die Fagora war, die Pascara geliebt hatte? Was, wenn die Drachenkräfte sie veränderten, sie zu jemandem machten, den er nicht mehr erkannte?
In ihrem Inneren tobte ein Sturm aus Emotionen. Die Liebe zu Pascara war stark, ja, aber die Angst vor dem Unbekannten war überwältigend. Sie wollte nicht nur seine Frau werden; sie wollte auch die Fagora bleiben, die er gerettet hatte.
Ein gleißendes, smaragdgrünes Licht explodierte im Raum. Wärme durchflutete ihren Körper. Sie spürte, wie ihre Haut sich veränderte – weiche, silberne Schuppen bildeten sich an Armen, Schultern und Hals, glänzend wie Mondlicht. Große, elegante Drachenflügel brachen sanft aus ihrem Rücken hervor. Ihre Haare wurden länger und schimmerten in demselben Silberton wie Pascara. Zwei kleine, elegante Hörner wuchsen aus ihrer Stirn. Ihre Augen leuchteten nun in demselben warmen Bernstein wie seine. Der Schmerz in ihrem Hals verschwand vollständig.
Sie war verwandelt. Sie war jetzt eine Drachenmenschen – wunderschön, mächtig und frei.
Pascara half ihr auf. Seine starken Hände hielten ihre.
„Willkommen in meiner Welt, Fagora. Komm mit mir ins Drachenland Sakar. Dort warten Abenteuer, die kein Mensch je gesehen hat. Dort wirst du zur Königin aufsteigen… und ich werde an deiner Seite sein.“
agora breitete ihre neuen Flügel aus, und ein Lächeln voller Staunen und Freude breitete sich auf ihrem Gesicht aus. Die schimmernden Schuppen reflektierten das Licht der Sonne und schufen ein faszinierendes Farbenspiel, das in allen Nuancen von smaragdgrün bis tiefblau schimmerte. Jeder Flügelschlag fühlte sich kraftvoll und befreiend an, als ob sie nicht nur ihre physische Gestalt, sondern auch ihre innere Stärke entdeckte.
Die Flügel waren majestätisch. Sie waren groß und stark, mit feinen Adern, die sich durch das schillernde Gefieder zogen. Fagora spürte den Wind, der durch die Federn strich, und es war, als würde er ihr Flügel verleihen, sie in die Lüfte heben und die Schwere ihrer Sorgen abwerfen. In diesem Moment war sie nicht mehr die verletzliche Fagora, die in Angst und Zweifel gefangen war; sie war eine Kriegerin, bereit, ihr Schicksal zu umarmen.
„Ja“, flüsterte sie, ihre Stimme sanft und doch voller Entschlossenheit. „Ich komme mit dir.“ Diese Worte waren nicht nur eine Zusage, sondern ein Schwur. Sie bedeuteten, dass sie bereit war, sich Pascara und dem Abenteuer zu stellen, das vor ihnen lag.
In ihrem Herzen spürte sie die Aufregung, die wie ein Feuer brannte. Die Vorstellung, an Pascaras Seite zu kämpfen, die Geheimnisse von Sakar zu entdecken und die Herausforderungen zu meistern, die ihnen bevorstanden, erfüllte sie mit Mut. Sie wusste, dass sie zusammen stärker waren, dass ihre Liebe sie durch jede Dunkelheit führen würde.
„Ja“, flüsterte sie. „Ich komme mit dir"
Unter ihnen suchte König Horo verzweifelt nach seiner Tochter – doch Fagora war bereits auf dem Weg zu ihrem Schicksal.




