337- 8.Teil der Fantasyserie von Josh Fagora und Grok AI.Monica AI.
nach den Motiven von Games of Thrones, Herr der Ringe .








Königin Fagora war eigentlich auf dem Weg zum Vampirkönig Dronkar gewesen, doch zuvor hatte sie noch einmal ihre Tochter Alina besucht. Die junge Prinzessin litt furchtbar unter der dunklen Magie, die sie nicht bändigen konnte. In ihrer Verzweiflung hatte Alina einen kleinen, aber wilden Sturm heraufbeschworen. Blätter und Staub wirbelten durch die Luft, Äste knarrten bedrohlich, und ein kalter Wind peitschte über die Wiesen. Tränen liefen über Alinas bleiches Gesicht, während sie mit zitternden Händen versuchte, die Macht zurückzudrängen. Die Elbenmagierin Isanda stand nur wenige Schritte entfernt, die Arme vor der Brust verschränkt, und beobachtete das Geschehen mit tiefem Mitgefühl und Sorge in den alten, weisen Augen. Im Notfall sollte Alina sofort zu den Migadschwestern gebracht werden – doch seit der heilige Baum Lyra sein Leben verloren hatte, war auch den Schwestern ihre Magie entglitten. Sie waren machtlos geworden, und Fagora fühlte sich hilflos wie nie zuvor.
Mit schwerem Herzen hatte sich Fagora schließlich von ihrer Tochter verabschiedet und war auf ihren Drachen Udia gestiegen. Udia, eine uralte silberne Drachendame mit schillernden Schuppen, die im Mondlicht wie flüssiges Silber glänzten, hatte sanft geschnaubt und ihre riesigen Flügel ausgebreitet. Der Drache spürte die Trauer seiner Reiterin genau; er stieß ein tiefes, beruhigendes Grollen aus, das durch Fagoras Körper vibrierte, als wollte er sagen: „Ich bin bei dir.“
Gemeinsam waren sie in die Nacht aufgestiegen, während der Wind in Fagoras Umhang heulte und Tränen in ihren Augen trocknete.
Nun landete Udia mit einem mächtigen, aber kontrollierten Stoß im großen Hof der Burg Junkar. Der Boden erzitterte leicht unter dem Gewicht des Drachen. Staub und Stroh wirbelten auf, und die gewaltigen Flügel falteten sich langsam zusammen. Udia senkte den Kopf, schloss kurz die bernsteinfarbenen Augen und atmete warm aus, als wollte sie dem Hof Respekt erweisen. Ihr langer Schwanz lag ruhig auf dem Pflaster, doch die Spitze zuckte unruhig – auch sie spürte die Anspannung ihrer Herrin.
Der gesamte Hof war voller Leben. Das Burgvolk – Bauern, Diener, Wachen und Kinder in einfachen, aber sauberen Gewändern – stand in dichten Gruppen beisammen. Sie tuschelten aufgeregt, zeigten mit Fingern nach oben und verneigten sich tief, sobald sie die Königin erkannten. Einige Frauen hielten ihre Kinder an der Hand, andere Männer nahmen ehrfürchtig die Mützen ab. Fackeln an den hohen Steinmauern flackerten im Wind und warfen lange, tanzende Schatten über die Gesichter der Menschen. Die Luft roch nach Holzfeuer, frischem Heu und der kühlen Nacht.
Aus der Menge traten Fagoras Vater, Horo Adamus, und ihr Onkel Zaltor vor. Horo, ein hochgewachsener Mann mit graumeliertem Haar und königlicher Haltung, lächelte warm, doch in seinen Augen lag tiefe väterliche Sorge. Zaltor, etwas kleiner und mit scharfen Gesichtszügen, trug einen langen dunklen Mantel und musterte seine Nichte aufmerksam.
„Sei gegrüßt, meine Tochter“, sagte Horo Adamus mit tiefer, warmer Stimme und breitete die Arme aus. „Was führt dich hierher? Ich hoffe von ganzem Herzen, dass es Alina gut geht.“
Fagora stieg langsam von Udia ab. Ihre Beine fühlten sich schwer an, als trüge sie die Last der ganzen Welt. Sie blickte ihren Vater und ihren Onkel lange an, bevor sie sprach. In ihrer Stimme schwangen Erschöpfung, Schuld und eine tiefe Müdigkeit mit.
„Alina kämpft immer noch gegen die dunkle Magie“, antwortete sie leise und schaute zu Boden. „Sie hat einen Sturm entfacht – einen kleinen, aber so wilden Sturm, dass selbst Isanda besorgt war. Blätter und Staub wirbelten umher, und Alina weinte vor Schmerz. Nun ist Isanda bei ihr und passt auf. Ich komme nicht zum Regieren, Vater. Außerdem… drei Kampfdrachen sind verschwunden. Drachen, die nicht uns Adamus gehören. Ich weiß nicht, was das bedeutet.“
Das Burgvolk flüsterte erschrocken. Eine junge Frau drückte ihr Kind fester an sich, und ein alter Mann schüttelte besorgt den Kopf. Horo und Zaltor wechselten einen ernsten Blick. Horo legte seiner Tochter sanft eine Hand auf die Schulter.
„Komm“, sagte er ruhig. „Lass uns in den großen Garten gehen. Dort spricht es sich leichter, fernab der neugierigen Ohren.“
Gemeinsam schritten sie durch das Tor in den weitläufigen Garten der Burg Junkar. Junkarvögel flogen leise zwischen den alten Bäumen hindurch. Ihre zarten Flügel leuchteten in einem magischen, sanften Grün, als wären sie lebendige Laternen der Nacht. Sie zogen leuchtende Spuren durch die Dunkelheit und erfüllten die Luft mit einem leisen, melodischen Zwitschern. Fagora ging zwischen ihrem Vater und ihrem Onkel. Ihre Gedanken waren jedoch weit weg – bei Alina, bei der verlorenen Magie, bei der Schuld, die sie wie eine schwere Kette um den Hals trug.
Sie blieben vor einem gewaltigen, uralten Baum stehen. Die Blätter neigten sich tief, als würden sie trauern, und feiner silberner Elbenstaub rieselte wie sanfter Schnee zu Boden und glitzerte im Fackelschein.
Horo Adamus räusperte sich. „Wie ich erfahren habe, ist die Scuniakette zerschlagen worden. Sie war einst das kostbare Geschenk der Elbenkönigin an deine Mutter Gwenofar.“
Fagora schluckte schwer. Tränen stiegen in ihre Augen und liefen schließlich ungehindert über ihre Wangen. „Wir dachten Alina würde dadurch die dunkle Magie verlieren. Stattdessen… Lyra starb. Die Elben verloren ihre gesamte Magie. Ich fühle mich so schuldig, Vater. Ich kann meinen Pflichten als Königin nicht nachkommen. Ich kann meiner eigenen Tochter nicht helfen. Wie soll ich jemals wieder ruhig schlafen und regieren?“
Genau in diesem Augenblick ging der Mond Odima auf. Er leuchtete in einem tiefen, unheimlichen Rot, das den gesamten Garten in blutiges Licht tauchte. Dunkle Wolken zogen rasch heran, ballten sich bedrohlich zusammen, und die Sonne Xuna verschwand hinter dem Horizont, als würde die Welt selbst den Atem anhalten. Ein kalter Wind fegte durch die Bäume, ließ die Junkarvögel heller leuchten und trug den Geruch von kommendem Regen heran.
Horo Adamus nickte ernst, seine Miene wurde hart vor Entschlossenheit.
„Die Halskette hat dir einst große Magie gebracht. Nur ein kleiner Teil davon ist dir noch geblieben. Jemand hat die Kette verhext – sie wirkte auf dich und auf Alina. Wäre sie nicht zerstört worden, hätte Alina ganz Perna in größte Gefahr gebracht. Und diese verschwundenen Kampfdrachen hätten Tod und Vernichtung über unser Land gebracht.“
Fagora erschrak sichtlich. Sie presste eine Hand auf die Brust, atmete schwer und spürte, wie ihr Herz raste. Dann erschien ein tapferes, wenn auch zitterndes Lächeln auf ihren Lippen. „Die Magie… ich behalte einen Teil davon. Aber wie kann ich Alina helfen? Sag es mir, bitte. Ich würde alles tun.“
Nun meldete sich ihr Onkel Zaltor zu Wort. Er überlegte lange, starrte in die rote Nacht, und sein Gesicht verdunkelte sich zuerst, als lastete eine schwere Erinnerung auf ihm. Doch dann erhellte es sich plötzlich, und ein hoffnungsvolles Leuchten trat in seine Augen.
„Es gibt eine zweite Kette“, sagte er ruhig und bestimmt. „Wo genau sie ist, weiß ich nicht. Aber sie existiert.“
Fagora schaute hinauf zum roten Mond Odima, Hoffnung flackerte in ihrer Stimme. „Und was bewirkt diese Kette? Sie muss von den Trollen stammen, oder?“
Horo blickte seine Tochter an und lächelte stolz und zuversichtlich. „Diese Kette wird die dunkle Magie endgültig stoppen. Reite zu den Lichttrollen, meine Tochter. Dort wirst du Antworten finden.“
Genau in diesem Moment verdunkelte sich der rote Mond für einen Augenblick. Drei gewaltige Kampfdrachen kreisten plötzlich am Himmel – ihre schwarzen und roten Schuppen glänzten im Feuerschein, ihre Augen glühten wie Kohlen. Mit donnerndem Brüllen stießen sie aus ihren mächtigen Mäulern gleißendes Feuer. Ein kleiner Wald am Horizont ging sofort in hell lodernde Flammen auf. Das Feuer knisterte laut, und der Geruch von brennendem Holz zog bis in den Garten. Das Burgvolk schrie erschrocken auf, Kinder weinten, und einige Wachen griffen instinktiv zu ihren Waffen.
Fagora zuckte heftig zusammen. Pure Angst flackerte in ihren Augen auf, und ihre Hände begannen zu zittern. Sie blickte zu Udia, die unruhig mit den Flügeln schlug und ein warnendes, tiefes Grollen ausstieß. Der Drache spürte die Furcht seiner Reiterin und stieß einen warmen, beruhigenden Atemzug aus, der Fagoras Haar sanft bewegte.
„Darum muss ich mich als Drachenmutter auch kümmern“, rief Fagora mit fester Stimme, obwohl ihre Beine vor Angst weich wurden. Sie ging zu Udia, streichelte sanft über die großen Nüstern und flüsterte: „Wir schaffen das zusammen, meine Treue.“
Dann schwang sie sich wieder auf den Rücken des Drachen. Udia breitete die riesigen Schwingen aus. Der Wind der Flügelschläge ließ die Junkarvögel aufstieben und die Blätter tanzen. Mit einem mächtigen Schrei erhob sich der silberne Drache in die rote Nacht. Die drei Kampfdrachen kreisten weiter drohend am Himmel, und die Flammen des brennenden Waldes spiegelten sich hell in Fagoras tränennassen Augen wider.
Udia trug ihre Königin fort in die Dunkelheit – der Suche nach der zweiten Kette entgegen, voller Hoffnung, Angst und unerschütterlichem Mut.



Ende
ausgedacht von Johannes Schütte aus Delmenhorst

MonicaSeitenzusammenfassung
Zusammenfassung
Die Geschichte handelt von Königin Fagora, die mit ihrer Tochter Alina zu kämpfen hat, die von einer dunklen Magie geplagt wird. Alina entfesselt einen wilden Sturm, was die Sorge um sie verstärkt. Fagora reist auf ihrem Drachen Udia zur Burg Junkar, um ihren Vater Horo Adamus und ihren Onkel Zaltor um Rat zu fragen. Währenddessen wird enthüllt, dass eine zerstörte magische Halskette Alinas Zustand verschlimmert hat. Es gibt jedoch Hoffnung: Eine zweite Kette könnte die dunkle Magie stoppen. Fagora begibt sich auf eine gefährliche Suche nach dieser Kette, während drei bedrohliche Kampfdrachen auftauchen und Verwüstung anrichten.
Wichtige Punkte
- Königin Fagora besucht ihre Tochter Alina, die von dunkler Magie geplagt wird und einen gefährlichen Sturm entfesselt hat.
- Alinas Zustand verschlechtert sich, und auch die Hilfe der Migadschwestern ist nicht mehr möglich, da sie ihre Magie verloren haben.
- Fagora reist mit ihrem Drachen Udia zur Burg Junkar, um ihren Vater Horo Adamus und ihren Onkel Zaltor zu treffen.
- Die magische Halskette, ein Geschenk der Elbenkönigin, wurde zerstört, was Alinas Zustand verschlimmert und die Magie der Elben ausgelöscht hat.
- Horo Adamus erklärt, dass die zerstörte Halskette Alina und das Land Perna vor größerem Unheil bewahrt hat.
- Zaltor offenbart die Existenz einer zweiten Kette, die die dunkle Magie stoppen könnte.
- Fagora wird aufgefordert, zu den Lichttrollen zu reisen, um Antworten über die zweite Kette zu finden.
- Drei Kampfdrachen tauchen am Himmel auf und richten Zerstörung an, was Fagora dazu zwingt, erneut auf ihren Drachen Udia zu steigen und sich der Gefahr zu stellen.
- Fagora begibt sich auf die Suche nach der zweiten Kette, voller Hoffnung und Mut.

