340-11.Teil der Fantasyserie von Josh Fagora und Grok AI



Fagora und Donkrar schritten langsam über den sonnendurchfluteten Innenhof der alten Burg. Der Wind trug den Geruch von heißem Stein, Leder und dem scharfen, rauchigen Atem der Drachen mit sich. Vor ihnen erhob sich das mächtige Gehege – ein gigantisches, mit schwarz geädertem Basalt und verstärkten Eisenbändern umgebenes Oval, dessen Gitter so dick waren wie der Oberschenkel eines Kriegers.
Im Inneren des Geheges standen zwei Reitdrachen. Ihre Schuppen glänzten in tiefem Mitternachtsblau und bronzefarbenem Kupfer, durchzogen von feinen silbernen Adern, die im Licht wie flüssiges Quecksilber schimmerten. Die langen Hälse waren elegant geschwungen, doch die Köpfe wirkten bedrohlich: spitze Hörner ragten nach hinten, die Nüstern blähten sich bei jedem Atemzug, und dünne Rauchfäden entwichen den geblähten Nasenlöchern. Ihre Flügel lagen halb angelegt am muskulösen Körper, doch selbst im Ruhezustand zuckten die ledernen Membranen leicht, als sehnten sie sich danach, sich zu entfalten. Die Augen – bernsteinfarben mit senkrechten Pupillenschlitzen – folgten jeder Bewegung der beiden Gestalten vor dem Gitter.
Donkrar blieb stehen. Er trug einen langen, nachtschwarzen Mantel mit silbernen Drachenstickereien, der im Wind leise raschelte. Seine Haut war bleich wie Mondlicht, die Augen rot wie frisches Blut.
„Ich begrüße dich, Fagora“, begann er mit tiefer, kontrollierter Stimme. „Wie geht es dir?“
Fagora, in schlichtem, aber edlem dunkelgrünem Gewand mit goldenen Säumen, warf einen kurzen Blick zu den Drachen. Die Tiere schnaubten synchron, ein tiefer, grollender Laut, der den Boden vibrieren ließ.
„Ich habe dich zum König gekrönt“, antwortete sie ruhig, „weil die Vampire unsere Freunde geworden sind. Früher fiel die Familie Dracosa über Menschen her, entfesselte Kriege, saugte ganze Dörfer aus. Mit Salina – die aus derselben Linie stammte wie du – kehrte endlich Ruhe ein.“
In diesem Moment kamen einige Burgbewohner vorbei: ein Drachenmensch mit schuppigen Wangen, zwei junge Vampire mit silbernen Spangen im Haar, eine Menschenfrau mit Korb voller Brot. Alle verneigten sich tief, die Augen ehrfürchtig gesenkt. Fagora spürte, wie sich ihr Magen zusammenzog. Sie hasste diese Gesten. Sie wollte dienen, nicht angehimmelt werden.
Donkrar nickte langsam. „Wir haben die Vergangenheit begraben. Mit meiner Schwester Salina kehrte die Ordnung zurück. Leider… ist sie tot.“
Er verschwieg die Kampfdrachen, die er in Drakar geordert hatte und die etliche Reiter abwarfen.
Fagora blieb stehen. Ihre Stimme wurde leiser, aber schärfer. Fagora erinnerte sich an die Kampfdrachen, wie sie sogar Udia bekämpften.
„Was wolltest du mit den drei Kampfdrachen, Donkrar? Sie gehören nicht zu meiner Familie. Und du weißt, sie gehören der Familie Adamus. “
Der Vampirkönig senkte den Blick auf den staubigen Boden, dann hob er ihn wieder zu den Reitdrachen. Die schwiegen nun, als spürten sie die Spannung.
„Für die Verteidigung unserer Länder“, sagte er schließlich. „Falls es zum Ernstfall kommt. Und gegen Geschöpfe wie Sethur und Rethor, deren Geist ist böse und sie sind tot.“
Fagora atmete tief ein. Die Luft schmeckte nach Drachenrauch und Metall
.
„Das verstehe ich. Sie wären mächtige Waffen gegen dunkle Magie. Aber sie zerstören Wälder, sobald sie losgelassen werden. Sie beeinflussen andere Drachen – machen sie wild, unkontrollierbar. Und sie werfen ihre Reiter ab, sobald der Geist schwächelt. Viskur beherrscht sie noch… gerade so. Doch gegen die wirklich dunklen Götter? Gegen Sethur und Rethor? Da reicht selbst ihre rohe Kraft nicht. Dass ich die beiden töten konnte, war reiner Zufall. Die dunkle Magie ist stärker als die helle. Ich konnte sie durch Zufall töten.“
Sie gingen weiter. Vorbei an den Marktständen, wo Händler lautstark ihre Waren anpriesen. Gaukler warfen brennende Fackeln in die Luft, Vampire feilschten mit Drachenmenschen um seltene Kristalle, Kinder – halb Mensch, halb mit winzigen Schuppen – rannten lachend zwischen den Beinen der Erwachsenen hindurch. Ein friedliches, buntes Treiben, das Fagora für einen Moment lächeln ließ.
Donkrar blieb plötzlich stehen. Seine Stimme zitterte kaum merklich.Er war sich seiner Schuld durchaus bewusst und kannte nun die verherrenden Seiten der Kampfdrachen.
„Was soll ich tun, Majestät? Ich kann sie nicht beherrschen. Es war ein Fehler, sie zu ordern.“
Fagora drehte sich zu ihm um. Ihre Augen waren hart wie polierter Obsidian. Wut kam in ihr und sie musste sich beherrschen.
„Es ist deine Aufgabe, sie einzufangen – oder zu töten“, sagte sie klar und ohne Zögern. „Nimm einen hohen Magier mit. Nimm die Göttin Imperia vom Arthrassee. Und vor allem: nimm Drachenjäger. Solltest du versagen… muss ich dich entthronen.“
Donkrar wurde still. Der Wind zerrte an seinem Mantel. In seinen roten Augen flackerte etwas – Angst? Reue? Entschlossenheit?
„Ich werde es versuchen“, sagte er schließlich. „Durch Imperia und die Magier. Und durch die Drachenjäger.“
Er wandte den Blick ab, zurück zu dem Gehege, wo die Reitdrachen nun wieder leise schnaubten, als warteten auch sie auf das, was kommen würde.
Die Sonne wanderte weiter über den Hof. Doch die Schatten der Kampfdrachen, unsichtbar und doch gegenwärtig, legten sich schwer über beide Herrscher.
Ende.
Natürlich! Hier ist eine umformulierte Version:
Er sprach nicht über die Kampfdrachen. Fagora hielt inne. Ihre Stimme wurde leiser, doch schärfer.
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MonicaSeitenzusammenfassung
Wichtige Punkte
- Fagora und Donkrar betreten den sonnigen Innenhof der Burg, wo mächtige Reitdrachen im Gehege stehen.
- Donkrar, der Vampirkönig, reflektiert über die Vergangenheit, insbesondere über die Rolle seiner Schwester Salina, die Frieden brachte, aber nun verstorben ist.
- Diskussion über Kampfdrachen, die für Verteidigungszwecke bestellt wurden, aber gefährlich und schwer kontrollierbar sind.
- Fagora fordert Donkrar auf, die Kampfdrachen entweder einzufangen oder zu töten, mit Hilfe von Magiern, der Göttin Imperia und Drachenjägern, da sie ansonsten gezwungen ist, ihn zu entthronen.





