




HeuteDie Oberpriesterin Isanda stand im Innenhof der Sakarburg von Pascara Vladima, vor den imposanten Pyramiden, die in der Abendsonne golden schimmerten. Die Luft war schwer vom Geruch verbrannten Holzes und dem Rauch der Feuer, die die Drachen entfacht hatten. König Pascara war nicht anwesend, und der Hofverwalter Joran, ein Mann von mittlerem Alter mit zerzaustem Haar und schweißnassem Gesicht, war nervös und sichtlich verängstigt. Seine Hände zitterten, als er sich umsah, und seine Augen waren weit aufgerissen vor Angst.Über ihnen tobte ein gewaltiges Schauspiel, denn drei Drachen – Safira, Edora und der männliche Drache Fvlar – flogen am Himmel und spien wütend Feuer an den Rand der Burgmauern. Ihre schuppigen Körper glänzten im Licht der Flammen, und ihre Flügel warfen gewaltige Schatten auf den Boden. Safiras Schuppen schimmerten in einem tiefen Blau, während Edoras Haut in einem warmen Goldton leuchtete. Fvlar, der größte der drei, hatte eine dunkelrote Färbung, die im Feuerschein fast schwarz wirkte.Isanda, eine Frau von hoher Statur mit langem, silbernem Haar und einem durchdringenden Blick, blickte mit scharfem Blick zu den Menschen und Fabelwesen hinüber, die in panischer Angst versuchten, Schutz in den Häusern zu finden. Ihre Augen waren kalt und berechnend, als sie die Situation einschätzte. Der Hofverwalter Joran trat unruhig von einem Fuß auf den anderen, bevor er ihr aufgebracht entgegenrief: „Nun, unternimm etwas, bevor die Burg fällt!“Isanda schloss kurz die Augen und atmete tief durch. Ihre Stimme war ruhig, doch ihre Worte trugen eine Schwere, die Joran frösteln ließ. „Das sind Safira, Edora und Fvlar. Sie kämpfen für die Freiheit ihrer Rasse.“ Sie machte eine kurze Pause, ehe sie fortfuhr: „Nur Fagora kann helfen, und sie ist auf dem Weg zu Perstus und ihrem Gatten. Sie müssen das dunkle Artefakt und den schwarzen Nebel bekämpfen.“Joran schnappte nach Luft und blickte in den Himmel, wo die Drachen immer tiefer flogen und die Burg in ihrem tödlichen Tanz umkreisten. „Das ist sinnlos! Die Burg wird fallen, wenn wir nichts tun!“ rief er und wandte sich ab, um die Bürger zu unterstützen. Er eilte zu ihnen, ergriff ihre Arme und zog sie hastig in den Schutz der Burg. Seine Stimme war heiser vor Anstrengung, als er sie anfeuerte: „Schnell, in die Häuser! Versteckt euch!“Pferde wieherten laut, und sogar Hirsche suchten verzweifelt Zuflucht und liefen in Richtung des großen Tors. Isanda aber blieb standhaft. Mit fester Hand ergriff sie ihren magischen Stab, der mit seltsamen Runen verziert war, und schlug ihn kraftvoll auf den Boden. Blitze schossen aus dem Stab empor und entluden sich mit ohrenbetäubendem Krachen bei den Drachen, die weiterhin Feuer spien. Die Luft roch nach verbranntem Holz und Ozon, und die Hitze der Blitze ließ die Haut prickeln.In diesem Moment dachte sie an Salina, wo Drachen und der Vampir Lzifar einst Salinas Burg zerstört hatten. Doch diese war wieder aufgebaut worden. Im Gegensatz dazu schien diese Burg dem Untergang geweiht zu sein. Und weder König Pascara noch Horo Adamus waren hier, um zu helfen. „Rexa gebor hagor!“ rief Isanda mit donnernder Stimme zu den Drachen, in der Hoffnung, ihre Worte würden sie besänftigen. Doch die Kreaturen schienen ihren Zorn nicht zügeln zu können. Joran rannte zurück zu Isanda, seine Stimme überschlug sich fast: „Ich hoffe, sie verschwinden bald. Kein Burgherr ist anwesend, es ist einfach zum Verzweifeln!“Da geschah es: Die drei Drachen stürzten schwer verletzt vom Himmel und landeten unweit der Burg, an den Rand eines riesigen, dichten Waldes. Ihre mächtigen Körper regten sich kaum noch, und ihre Flügel lagen zerrissen auf dem Boden. Safiras Augen waren halb geschlossen, und ein leises Stöhnen entwich ihrer Kehle. Edoras goldene Schuppen waren verbrannt und verkohlt, und Fvlars dunkelroter Körper war von tiefen Wunden übersät.Zwei Ritter des Hüterrates kamen eilig durch das große Tor herbeigeeilt. Sie hielten ihre Waffen bereit und blieben vor Joran und Isanda stehen. „Wir sind Drachentöter. Wir werden sie töten“, verkündeten sie entschlossen. Ihre Rüstungen klirrten bei jedem Schritt, und ihre Schwerter glänzten im Licht der untergehenden Sonne.Joran erkannte die beiden sofort. Sie gehörten dem Hüterrat an, einem Rat, dem er seit Langem misstraute. „Los, beeilt euch!“ rief er, doch in seinen Augen lag ein Hauch von Unsicherheit.Isanda nickte den Rittern knapp zu, bevor sie leise, aber eindringlich sprach: „Erlöst sie. Sie sind verwundet und haben genug gelitten. Trotz des Angriffes gebürt ihnen ein guter Tod.“Die beiden Ritter liefen durch das große Tor hinaus. Doch währenddessen legte sich ein feiner schwarzer Nebel über die gesamte Burg. Langsam und sacht hüllte er alles ein, und mit ihm kam das Vergessen. Die Bewohner der Burg konnten sich plötzlich nicht mehr erinnern, dass die Drachen einst ihre treuen Beschützer gewesen waren. Der Nebel schien lebendig, als ob er eine eigene Agenda hätte, und er kroch in jede Ecke der Burg, bis alles in Dunkelheit getaucht war. bitte Drehbuch mit Kameraführung
Das klingt nach einem beeindruckenden Ausgangspunkt für ein episches Drehbuch! Hier ist eine mögliche Struktur mit Kameraführung für die Szene:
Szene: Innenhof der Sakarburg
Einstellungen und Kameraführung:
- Establishing Shot: Weite Aufnahme der imposanten Pyramiden im Innenhof, golden schimmernd in der Abendsonne. Der Rauch und der Geruch von verbranntem Holz dominieren die Atmosphäre. [Kamerabewegung: Langsame Fahrt nach vorne, bis die Oberpriesterin Isanda sichtbar wird.]
- Close-Up: Isanda in der Mitte des Innenhofs. Die Kamera fängt ihre hohe Statur und ihr silbernes Haar im Detail ein. Ihr durchdringender Blick richtet sich zur Burgmauer. [Kamerabewegung: Leichtes Zoom-in auf ihr Gesicht, um ihre kalte, berechnende Mimik zu betonen.]
- Wide Shot: Drei Drachen (Safira, Edora, Fvlar) fliegen am Himmel und speien Feuer. Ihre schuppigen Körper glänzen im Licht. [Kamerabewegung: Luftaufnahme von oben, die die gewaltigen Schatten der Drachen auf die Erde zeigt.]
- Tracking Shot: Hofverwalter Joran läuft nervös hin und her, zitternd und mit weit aufgerissenen Augen. [Kamerabewegung: Die Kamera folgt ihm aus einer niedrigen Perspektive, um seine Angst greifbar zu machen.]
Dialog und Action:
- Medium Shot: Joran ruft panisch zu Isanda: „Nun, unternimm etwas, bevor die Burg fällt!“ [Kamera: Schwenk von Joran zu Isanda, um ihre Reaktion einzufangen.]
- Close-Up: Isanda schließt die Augen und atmet tief durch. Ihre Stimme ist ruhig und schwer. „Das sind Safira, Edora und Fvlar. Sie kämpfen für die Freiheit ihrer Rasse.“ [Kamera: Konzentrierter Blick auf ihre Lippen und Augen, um die Dramatik ihrer Worte zu verstärken.]
- Wide Shot: Bürger und Fabelwesen rennen panisch in Richtung Häuser, Pferde wiehern und Hirsche suchen Zuflucht. [Kamera: Schnelle Schnitte zwischen den hektischen Bewegungen der Menschen und Tiere.]
- Action Sequence: Isanda schwingt ihren magischen Stab und schlägt ihn auf den Boden. Blitze schießen empor, treffen die Drachen und lassen die Haut prickeln. [Kamera: Nahaufnahme des Stabs, gefolgt von einer dynamischen Sequenz mit visuellen Effekten der Blitze.]
Zusammenbruch der Drachen:
- High Angle: Drachen stürzen schwer verletzt vom Himmel und landen nahe des Waldrandes. [Kamera: Überblick, der die Zerstörung und ihren Zustand zeigt.]
- Medium Shot: Safira mit halb geschlossenen Augen und Edoras verkohlte Schuppen. [Kamera: Fokus auf die Verletzungen und das Leid der Drachen.]
Ankunft der Ritter:
- Tracking Shot: Zwei Ritter des Hüterrates eilen durch das große Tor. Ihre Rüstungen klirren, Schwerter glänzen im Licht der Sonne. [Kamera: Bewegung mit den Rittern, um ihre Entschlossenheit zu zeigen.]
- Close-Up: Isanda spricht eindringlich: „Erlöst sie. Sie sind verwundet und haben genug gelitten. Trotz des Angriffes gebührt ihnen ein guter Tod.“ [Kamera: Nahaufnahme ihres Gesichts und ihrer ruhigen, aber kraftvollen Stimme.]
Der schwarze Nebel:
- Wide Shot: Der feine schwarze Nebel legt sich über die gesamte Burg, kriecht in jede Ecke und taucht alles in Dunkelheit. [Kamera: Langsame Bewegung, die die unheimliche Ausbreitung des Nebels zeigt.]
- Close-Up: Die Bewohner wirken orientierungslos, ihre Gesichter zeigen plötzliches Vergessen. [Kamera: Wechselnde Nahaufnahmen einzelner Gesichter, um die Wirkung des Nebels darzustellen.]