von Josh Fagora und KI Gemini

26.11.2025

314-17.Teil der Fantasyserie

Köngin Fagora. Eisdrache. Die Drachen sind müde.
301- 5. Teil der Fantasyserie von Josh Fagora, KI Bing, Monica AI und Johannes Schütte
Königin Fagora. Eisdrache. Saradona und Oseka
308-11 Teil der Fantasyserie von Josh Fagora, KI Bing, Monica AI und Johannes Schütte.
Königin Fagora. Eisdrache. In Gedenken an Salina.
Extrakapitel von Johannes Schütte und Monica AI In den düsteren Hallen des Vampirfriedhofs von Junkar versammelten sich die Trauernden, um Abschied von Königin Salina zu nehmen. Der Nebel schwebte schwer über den alten Grabsteinen, während die Fackelträger in feierlicher Stille voranschritten. Fa…
Königin Fagora. Eisdrache. Gespräche vor der Reise
313-16 Teil der Fantasyserie von Josh Fagaro, KI Bing, Monica AI und Johannes Schütte. Die Geschichte entführt die Leser in eine Welt voller Magie, Abenteuer und unerwarteter Wendungen. Während sich die Charaktere durch komplexe Herausforderungen kämpfen, enthüllen sich Geheimnisse, die das Schicksa…


🏰 Die Schwere des Aufbruchs


​Am nächsten Morgen versammelte sich der kleine, ungleiche Trupp im weitläufigen, steinernen Hof der Sakarburg. Die Last der bevorstehenden Aufgabe lag wie eine physische Schwere auf der kalten Luft. Vor ihnen ruhte der Drache Udia, dessen Schlaf ein tiefes, erdiges Grollen war, das die Erde unter den Füßen der Umstehenden kaum spürbar zittern ließ.
​Die Hofinsassen gingen ihrem gewohnten Tagwerk nach – ein Lärmteppich aus Handel, Ernte und dem Feilschen um Waren. Doch diese Geräusche drangen nicht zu Königin Fagora durch. Ihr Blick war starr auf den ruhenden Drachen und die tödliche Entschlossenheit gerichtet, die vor ihr lag.
​Da hörte man das Rauschen der Luft: Pascara, ihr Gemahl, kam auf seinem Drachen Vpar herab. Vpar glitt mit erschütternder, doch kontrollierter Masse neben Udia auf den Boden. Seine Schuppen reflektierten das kühle Morgenlicht wie polierte Bronze. Pascara stieg ab und umarmte Fagora fest, fast klammernd.
​„Wo warst du nur? Ich habe dich vermisst,“ sagte Fagora, doch ihr Lächeln reichte nicht bis zu ihren ernsten Augen.
​Pascara löste sich, sein Blick fixierte Horo Adamus und die Magierin Saradona, dann kehrte er zu Fagora zurück. Seine Stimme war tief und voller Groll.
​„Ich war bei Donkrar. Seine Burg ist immer noch vollständig gefroren, ein stummer Vorwurf an unser Zögern. Es ist Zeit, dass du, die du die Magie besitzt, endlich etwas dagegen unternimmst.“
​Fagoras Stimme war kühl und fest, unnachgiebig. „Wir reiten zum Arthrassee. Dort werde ich die Drachenrolle holen, die mir meine Kräfte zurückgibt. Dann zur Burg, und dort treffe ich meine Schwester Oseka. Ich muss sie überzeugen – oder töten.“
​Horo Adamus trat vor. Sein Gesicht war das eines Mannes, der sein Schicksal akzeptiert hatte, streng, aber unerschütterlich. „Saradona und ich reiten mit, um Oseka zu besänftigen. Die Drachenrolle muss dir, Fagora deine Magie zurückgeben. Du wirst sie brauchen.“
​Pascara küsste Fagora ein letztes Mal, seine Worte nun schwer und endgültig. „Dann wünsche ich euch gute Reise. Ich bleibe hier und werde das Land regieren. Mögen die Götter euch beistehen.“
​Udia öffnete seine goldenen Augen. Er erhob sich langsam und majestätisch, seine gewaltigen Flügel breiteten sich über den Hof aus, warfen einen momentanen, dunklen Schatten über die Burg. Saradona, Horo und Fagora bestiegen seinen Rücken. Der Drache hob ab, und die geschäftige Sakarburg, die Händler und die nun winzigen Felder sanken unter ihnen zurück.


​🌋 Flug über die Verzweiflung


​Sie flogen über Sakar und Junkar, immer in Richtung Arthrassee. Unter ihnen brodelte der Vulkan Vuljun. Er spie wieder Lava, rote, fließende Ströme, die sich wie offene, eiternde Wunden durch die Erde zogen. Die Hitze stieg kurz zu ihnen empor, doch Udia durchstieß die heiße Luftschicht unbeirrt.


​Dann sahen sie ihn: den zugefrorenen Arthrassee, der See, der die Quelle aller Drachenmagie war. Er lag zugefroren da, eine erstarrte, glitzernde Fläche. Das Licht des Mondes Odima, der bereits als stählerner Schild am Horizont stand, brach sich in der eisigen Oberfläche.


​„Wen treffen wir eigentlich?“ fragte Saradona, die sich am Drachenrücken festhielt. Ihre Stimme zitterte leicht im pfeifenden Wind, fremd über dieser Höhe.


​Fagora blickte kurz zurück, ihre Augen ernst. „Zuerst Imperia. Dann muss ich zur Insel, wo die Drachenrolle und das Artefakt liegen. Es sollte das Eis auf Perna schmelzen. Aber ich hoffe, dass Oseka uns nicht zuvorkommt. Meine Magie reicht nicht aus. Nur ich kann mal wieder das Artefakt aktevieren.“


​🥶 Die Kälte brennt


​Udia landete vor Fagoras kleiner Hütte am Arthrassee. Er glitt sanft, aber mit einem dumpfen Wummern seiner Masse, auf das steinige Ufer. Saradona, Horo und Fagora stiegen in die aufsteigende Feuchtigkeit ab. Die Königin hob den Blick, ihre Miene war so hart und undurchdringlich wie das Eis des Sees selbst.

Misstrauisch musterte sie die Insel, wo die Schatten der Wächterdrachen kreisten und deren mächtige Schwingen lautlos den Nebel zerrissen.


​„Ich muss sofort dort sein,“ flüsterte Fagora, die leise Sprechweise unterstrich nur die Dringlichkeit ihrer Worte. „Oseka oder ihre Drachen werden sonst kommen. Ihre Rache will dieses ganze Land vereisen, bis nur noch eine Welt aus kristalliner, gefrorener Stille übrig bleibt.“


​Horo Adamus, ihr Vater, sah von der abweisenden Hütte hinüber zur Insel, dann zum See. Der Nebel kroch über das Wasser, schwer und dicht wie ein nasser Leichentuch.


​„Ich war noch nie hier,“ sagte er langsam, seine tiefe Stimme hallte in der feuchten Luft. „Ich sehe deine Hütte zum ersten Mal. Und ich erwarte die Göttin Imperia. Hoffen wir, sie weiß, was sie tut.“


​Sie mussten warten. Die Zeit schien stillzustehen, doch die Welt drehte sich unerbittlich weiter, bis sie nur noch aus dunklen Silhouetten bestand. Der Mond Odima war nun ein stählerner Schild, der ein kaltes, silbernes Licht über die erstarrte Fläche des Sees warf.


​Plötzlich, aus der Ferne, geschah es.


​Es war kein lautes Brüllen, sondern ein Geräusch, das tief in den Knochen fror. Ein kreischendes, langgezogenes Echo, das durch die Nacht schnitt wie eine Klinge durch Seide.


​Fagora riss den Kopf herum, ihre Augen suchten fieberhaft die Dunkelheit ab. „Sie sind es,“ presste sie hervor. „Osekas Eisdrachen.“


​Eine sichtbare Welle der Kälte rollte über den See. Die Luft, die vorher nur kühl war, sank binnen Sekundenbruchteilen auf eine beißende Temperatur. Der Atem von Fagora, Horo und Saradona gefrierte sofort in dichten, weißen Wolken.
​Saradona zitterte, sie umklammerte den Arm von Horo Adamus.

„Das ist keine natürliche Kälte! Das ist Magie! Ich spüre, wie meine Energie in mir zu Eis erstarrt.“


​Horo Adamus, sein Blick von Sorge gezeichnet, stand fest wie ein Felsen. Er zog Fagora näher zu sich. „Ihre Anwesenheit ist ihre Waffe. Sie frieren die Welt ein, bevor sie überhaupt hier sind. Fagora, deine Magie ist noch nicht zurück. Wie schützen wir uns?“


​Am Horizont, wo der Mond Odima hing, tauchten die ersten Silhouetten auf. Sie waren nicht nur riesig; sie waren transparente, gefrorene Schemen, deren Schuppen das Mondlicht wie unzählige Diamanten reflektierten. Ihre Schreie wurden lauter, nun ein vielstimmiges, eisernes Heulen, das die Oberfläche des Sees zum Vibrieren brachte.


​Die Luft knisterte förmlich, und feiner Eisschnee begann, aus dem klaren Nachthimmel zu fallen. Jeder Atemzug fühlte sich an, als würde man Glasscherben inhalieren.


​Fagora löste sich aus der Umarmung, ihre Stimme war nun leise, aber von glühendem Hass durchdrungen.

„Udia oder die Göttin müssen uns decken.“ Sie wandte sich dem riesigen, dunklen Körper ihres Drachen zu. „Udia, Flamme gegen Frost! Erhebe dich! Aber ich weis nicht, ob es wirkt.“


​Udia reagierte sofort. Ein tiefes, knurrendes Grollen entfuhr seiner Kehle, das Gegenstück zum kreischenden Heulen der Eisdrachen. Eine orangefarbene Glut begann, tief in seinem Rachen zu lodern, und die Hitze, die er ausstrahlte, war der einzige warme Fleck in dieser nun eisigen Welt.
​Die Eisdrachen näherten sich rasch, ihre Schwingen schlugen nun hörbar: ein trockenes, knisterndes Geräusch, wie Berggletscher, die auseinanderbrechen. Sie waren fast da.