331-2.Teil der Fantasyserie von Josh Fagora und Grok AI








Am nächsten Morgen saß Königin Fagora gemeinsam mit ihrem Gemahl König Pascara am Frühstückstisch im großen Thronsaal des Palastes von Sakar..
Der Saal war ein Raum von atemberaubender Größe und alter Pracht: Die Decke wölbte sich hoch wie der Himmel einer Kathedrale, getragen von dicken Säulen aus dunklem Eichenholz, die mit filigranen Goldintarsien in Form von Ranken, Falken und Sternen verziert waren. An den langen Steinwänden hingen monumentale Ölgemälde der königlichen Ahnen – Adamus der Gründer mit seinem strengen Blick und Vladima die Weise, deren Porträt fast lebendig schien, als folgten ihre Augen jeder Bewegung im Raum. Die Farben der Gemälde waren tief und satt: dunkle Purpurtöne, Gold und Scharlachrot.
Am fernen Ende des Saals erhob sich auf einem dreistufigen Podest aus poliertem weißem Marmor das Thronpaar – zwei massive Sitze aus schwarzem Ebenholz, bezogen mit tiefviolettem Samt, bestickt mit silbernen Fäden, die das Wappen zeigten: einen Drachen der über einer flammenden Sonne schwebte. Schwere purpurne Banner hingen links und rechts davon herab und bewegten sich leicht im Luftzug, der durch die hohen Bogenfenster strich.
Durch diese Fenster fiel das goldene Morgenlicht herein, gebrochen in bunten Mustern durch die bleiverglasten Scheiben, die Szenen vergangener Schlachten und Triumphe zeigten: Ritter in silberner Rüstung, Drachen im Flug, magische Lichter über Schlachtfeldern. Die farbigen Flecken tanzten über den langen Tisch aus dunklem Nussbaumholz, auf dem silberne Teller, Schalen mit frischem Brot, Honiggläser, Butter, Äpfel und Birnen sowie eine Porzellankanne mit dampfendem Kräutertee standen. Der Duft von Minze, Zitronenmelisse und frisch gebackenem Brot erfüllte die Luft.
Fagora trug ein schlichtes, aber königliches Kleid aus tiefem Indigo-Baumwolle, das am Hals mit einer silbernen Brosche geschlossen wart. Pascara saß ihr gegenüber, in einer Morgenrobe aus schwerem dunkelgrünem Samt mit silbernen Stickereien am Kragen und an den Ärmeln. Sein Bart war sorgfältig gestutzt, doch seine Augen wirkten müde.
„Fagora“, begann Pascara mit tiefer, bedächtiger Stimme, während er mit dem silbernen Messer Butter auf ein Stück warmes Brot strich, „heute muss ich mich um die Handwerker kümmern. Die neuen Dachziegel für die Südflügel sind gestern Abend endlich angekommen – endlich keine undichten Stellen mehr im Winter. Danach spreche ich mit Lysander über die Ernte. Unsere Bauern melden Rekorderträge; die Wetterlage hat sich gedreht. Die Felder stehen golden und schwer, der Regen kam genau zur rechten Zeit. Ich werde die Bauern besuchen.“
Fagora nippte an ihrem Tee, stellte die Tasse vorsichtig ab und brach ein Stück Brot entzwei. Sie lächelte leicht, doch das Lächeln erreichte ihre Augen nicht ganz.
„Ich werde mitkommen. Die Menschen haben mich seit Monaten kaum gesehen. Es wird Zeit, dass ihre Königin wieder durch die Höfe und Dörfer geht, Hände schüttelt, mit den Kindern spricht.“
Sie legte das Brot zurück auf den Teller und faltete die Hände vor sich. Ihre Stimme wurde leiser, ernster. „Aber Alina … Alina ist wichtiger. In ihr wohnen zwei Magien – die helle, die wir erhofft haben, und die dunkle, die nun durchbricht.“
Pascara legte sein Messer nieder. Sein Blick wanderte unwillkürlich zur Wand, wo das Porträt von Vladima , seinem toten Vater, hing, dann hinaus in den sonnigen Innenhof, wo Diener mit Eimern und Besen über das Kopfsteinpflaster huschten.
„Sie ist unsere Tochter“, sagte er leise, fast flehend. „Du hast sie vor dem alten Wald geboren, unter freiem Sternenhimmel, mit dem Wind in den Bäumen. Ist es nicht gut, wenn sie bereits Oseka oder Rethor beeinflusst hat? Die Blumen blühen heller in ihrer Nähe, die Vögel singen anders … Siehst du darin wirklich den Einfluss der dunklen Magie?“
Fagora schüttelte langsam den Kopf. Sie rollte kurz mit den Augen – eine seltene Geste der Frustration bei ihr – und lehnte sich zurück.
„Helle Magie ist heller. Sie strahlt warmes, goldenes Licht aus, manchmal silbern wie Mondschein. Was wir gesehen haben, war etwas anderes: schwarzer oder grüner Nebel. Dicht, kalt, lebendig. Er kriecht, flüstert, frisst das Licht. Er kann ganz Perna in Dunkelheit stürzen, alles Leben ersticken. Erinnerst du dich an Sethur? An Rethor? Die Schatten, die sich um sie legten, die plötzlichen Frostbeulen an den Wänden, wenn sie zornig wurden. Und Talor … Lysander … bei allen war es dasselbe erste Zeichen. Ich muss Alina an Saradona geben, in die Obhut der Migadschwestern.“
Pascara erhob sich abrupt. Die Stuhlbeine scharrten laut über den Steinboden. Er stützte die Hände auf die Tischkante und atmete tief ein.
„Du willst unsere einjährige Tochter den Schwestern übergeben? Ohne mich? Ich sehe die feinen Unterschiede der Magie nicht so klar wie du, Fagora. Für mich ist sie einfach … unsere Alina.“
Fagora blickte zu ihm auf. In diesem Moment flackerte Zweifel in ihren Augen – ein kurzer Riss in ihrer Entschlossenheit. Hatte ihr Gatte recht? War sie zu ängstlich? Zu schnell? Doch sie straffte die Schultern.
„Ich akzeptiere deine Sorge. Aber ich sehe es klar: Mit einem Jahr wirkt sie bereits unkontrolliert Magie. Ungezügelt. Wenn der schwarze Nebel sie umgibt – das ultimative Zeichen der Dunkelheit –, dann wird Sethurs Schicksal nur der Anfang sein.“
Genau in diesem Augenblick öffnete sich knarrend die schwere Eichentür am Seiteneingang des Saals. Herein tappte Alina, noch unsicher auf ihren kleinen, nackten Beinen. Sie trug ein weißes Leinenkleidchen, das bis zu den Knien reichte. Ihre winzigen Händchen waren nach vorne gestreckt, als wollte sie die Welt umarmen. Neben ihr ging die Amme, eine kräftige Frau mittleren Alters mit besorgtem Gesicht, die das Kind sanft an einer Hand führte und mit der anderen den Saum ihres eigenen Rocks raffte.
Doch alle erstarrten.
Um Alina waberte dichter, tintenschwarzer Nebel. Er war nicht wie Rauch – er lebte. Er kringelte sich wie Schlangen um ihre Füßchen, stieg spiralförmig an ihren Beinen empor, umhüllte ihren kleinen Körper wie ein pulsierender Mantel aus Dunkelheit. Die Kerzenflammen auf dem Tisch flackerten wild, obwohl kein Luftzug ging. Die bunten Lichtflecken der Fenster wurden stumpf, als sauge der Nebel sie auf.
Alinas Augen leuchteten in einem tiefen, unheilvollen Rot – kein kindliches Glänzen, sondern ein glühendes, inneres Feuer, das in Wellen pulsierte, als atme etwas Uraltes, Hungriges in ihr. Sie schaute ihre Eltern an, lächelte unschuldig, die kleinen Zähne blitzten weiß.
Im selben Moment verdichtete sich der Nebel zu einer Welle. Sie rollte über den Tisch, lautlos, aber unaufhaltsam. Das Brot zerfiel zu grauer Asche. Die Teetasse zersprang mit einem scharfen Knall, der Tee verdampfte zischend in der Luft. Pascara wich zurück, stolperte fast über seinen Stuhl. Fagora erhob sich langsam, die Hände vor den Mund gepresst, die Augen weit aufgerissen.
Alina lachte leise – ein helles, kindliches Lachen –, und der schwarze Nebel zog sich für einen Augenblick zurück, nur um sich dann erneut dichter um sie zu legen.
Aber dann sagte sie ängstlich mit verzerten Gesicht, nachdem sie Fagora anschaute "Hilf mir Mutter, hilfe mir Vater."
Ende.


usammenfassung
Königin Fagora und König Pascara diskutieren während eines prachtvollen Frühstücks im Thronsaal über ihre Tochter Alina, die sowohl helle als auch dunkle Magie in sich trägt. Alinas dunkle Magie zeigt sich zunehmend unkontrolliert, was Fagora dazu bewegt, sie in die Obhut der Migadschwestern geben zu wollen. Pascara ist skeptisch und sieht Alina vor allem als ihre Tochter. Die Situation eskaliert, als Alina erscheint, umgeben von einem lebenden, schwarzen Nebel, der Chaos stiftet. Trotz der bedrohlichen Ereignisse bittet Alina ihre Eltern um Hilfe.
Wichtige Punkte
- Königin Fagora und König Pascara diskutieren über Alinas magische Kräfte und deren potenzielle Gefahr.
- Alinas Magie zeigt beunruhigende Anzeichen von dunkler Energie, die Fagora besonders beunruhigen.
- Fagora schlägt vor, Alina in die Obhut der Migadschwestern zu geben, was zu einem Konflikt zwischen den Eltern führt.
- Alina erscheint, umgeben von lebendigem, schwarzem Nebel, der Zerstörung bringt, und bittet ihre Eltern um Hilfe.
usammenfassung
Königin Fagora und König Pascara diskutieren während eines prachtvollen Frühstücks im Thronsaal über ihre Tochter Alina, die sowohl helle als auch dunkle Magie in sich trägt. Alinas dunkle Magie zeigt sich zunehmend unkontrolliert, was Fagora dazu bewegt, sie in die Obhut der Migadschwestern geben zu wollen. Pascara ist skeptisch und sieht Alina vor allem als ihre Tochter. Die Situation eskaliert, als Alina erscheint, umgeben von einem lebenden, schwarzen Nebel, der Chaos stiftet. Trotz der bedrohlichen Ereignisse bittet Alina ihre Eltern um Hilfe.
Wichtige Punkte
- Königin Fagora und König Pascara diskutieren über Alinas magische Kräfte und deren potenzielle Gefahr.
- Alinas Magie zeigt beunruhigende Anzeichen von dunkler Energie, die Fagora besonders beunruhigen.
- Fagora schlägt vor, Alina in die Obhut der Migadschwestern zu geben, was zu einem Konflikt zwischen den Eltern führt.
- Alina erscheint, umgeben von lebendigem, schwarzem Nebel, der Zerstörung bringt, und bittet ihre Eltern um Hilfe.

