von Josh Fagora und Grok und Idee von Johannes Schütte
325- 1.Teil der erfolgreichen Fantasyserie wie Games of Thrones oder Herr der Ringe. Fagora.





Der Hüterrat von Perna
Auf dem fernen Planeten Perna, wo smaragdgrüne Wälder sich bis zu den schneebedeckten Bergen erstreckten und Drachen wie lebendige Schatten durch die Lüfte glitten, kam der Hüterrat zusammen – zum ersten Mal seit Jahren. Die Luft in der uralten Burg von Sakar, dem Herzen des Reiches, vibrierte vor Anspannung. Die Mauern aus poliertem Obsidianstein, durchzogen von leuchtenden Adern aus Drachenblutkristall, flüsterten von vergangenen Schlachten und vergessenen Geheimnissen.
Königin Fagora, die Herrscherin über Land und Drachen, hatte die Einladungen persönlich versiegelt. Sie lud ihren Vater Horo ein, den weisen Ältesten, dem König, der die Narben unzähliger Kriege trug; Lysander, den einstigen Schattenwolf, dessen Augen immer noch die Finsternis der Unterwelt widerspiegelten; Yessa, die elegante Königin der Elben, mit ihrer silbernen Krone aus Mondblättern; und Dronkar, den robusten König der Vampire und Drachenmenschen.
Zuletzt hatte sie Luke Adamus gerufen, einen Sohn der Menschen, deren Raumschiff vor Tausenden von Jahren auf Perna notgelandet war und deren Nachkommen nun in Harmonie mit den einheimischen Völkern lebten.
Bevor der Rat einberufen wurde, schritt Fagora durch die gewundenen Gänge der Burg zu dem Kinderzimmer ihrer Tochter Alina. Das Zimmer war ein Hort der Wärme inmitten der kalten Steinwände: Weiche Felle bedeckten den Boden, und an den Wänden hingen Wandteppiche mit Abbildern fliegender Drachen. Alina, ein kleines Mädchen mit blonden Locken und Augen so blau wie der Eisozean von Praktar, spielte mit einem hölzernen Drachenmodell.
Fagora kniete sich nieder, ihr langes blaues Gewand raschelte leise. Sie umarmte ihre Tochter fest, atmete den Duft von Lavendel und Unschuld ein.
„Meine Kleine, Mama muss jetzt mit wichtigen Leuten sprechen. Sei artig und träume von den Sternen.“
Alina nickte ernst, ihre kleinen Finger umklammerten das Spielzeug. „Kommst du bald zurück, Mama?“
Fagora lächelte traurig, strich eine Strähne aus dem Gesicht des Kindes. „Bald, mein Schatz. Die Drachen wachen über dich.“ Mit einem letzten Kuss verließ sie das Zimmer, ihr Herz schwer von der Last der Krone.
Im Thronsaal wartete bereits Luke Adamus. Der große Saal war beeindruckend: Hohe Decken, von denen Kristalllüster hingen, die das Licht der untergehenden Sonne in Regenbögen brachen. Der Thron aus Drachenknochen thronte auf einem Podest, flankiert von Bannern mit dem Symbol von Udia, dem mächtigen Urdrachen.
Luke, ein junger Mann mit dunklem Haar und den scharfen Zügen seiner menschlichen Vorfahren, stand am Fenster und blickte hinaus auf den belebten Marktplatz unterhalb der Burg. Dort wimmelte es von Burgbewohnern – Elben mit ihren fließenden Gewändern, Zwerge mit Hämmern an den Gürteln, Menschen mit Werkzeugen aus ferner Technologie. Stände boten Früchte, Gewürze und glänzende Artefakte an, und der Duft von gebratenem Fleisch mischte sich mit dem Rufen der Händler.
Luke verneigte sich tief, als Fagora eintrat. Sein Umhang aus Drachenschuppen schimmerte im Licht.
„Sei gegrüßt, Königin.“
Fagora nickte huldvoll und wies auf einen kleinen Tisch in einer Nische des Saals, beladen mit frischen Früchten, Brot und einem Krug mit Elfenstaubtee. Sie setzten sich, die Stühle aus geschnitztem Ebenholz knarrten leise.
Fagora musterte ihn aufmerksam, ihre grünen Augen suchend. „Sei gegrüßt, Luke. Der Hüterrat wird gleich einberufen, und ich wollte dich vorher sehen. Wie geht es dir?“
Luke wandte den Blick nicht vom Fenster ab, wo ein Drache in der Ferne kreiste. Seine Stimme war fest, doch ein Hauch von Sorge schwang darin mit.
„Tante, mir und meiner Schwester geht es gut. Es geht aber um die gesamten Drachen.“
Er drehte sich zu ihr um, seine Hände ballten sich zu Fäusten.
„Du bist Herrscherin des Planeten und Drachenkönigin. Du hattest schon als Kind Verbindung zu Drachen, und mein Vater war der erste Mensch, der Drachen sah – Udia und Viskur. Die Drachen gehören unserer Familie, aber ihre Aufteilung muss geregelt werden. Außerdem verfolge ich mit Sorgen deine Ehe zu Pascara, der einst ein Drachenmensch war.“
Fagora atmete tief ein, ihre Finger umklammerten die Armlehnen des Stuhls. Sie starrte ihn an, als ob die Worte sie aus dem Gleichgewicht brachten, ein Sturm der Emotionen in ihren Augen. Die Luft im Saal schien schwerer zu werden, das ferne Marktlärm ein fernes Echo.
„Drei Sorgen habe ich: Oseka, die Drachen und meinen Gatten. Oseka muss ich töten oder bekehren. Die Drachen müssen unter unserer Kontrolle gerecht verteilt werden, und Pascara... naja, ich werde mehr in unserer Burg bleiben und nicht auf Wanderung gehen.“
Luke blickte skeptisch, griff nach einer saftigen Frucht vom Tisch und biss hinein, der Saft tropfte über sein Kinn. Er wischte ihn ab, seine Miene hart.
„Oseka muss dir folgen, die Drachen müssten alle haben, und das Königshaus Adamus muss sie leiten. Und ich freue mich, dass du in der Burg bleiben willst.“
Die Spannung zwischen ihnen knisterte wie ein unsichtbares Feuer, alte Familienbande und neue Konflikte im Widerstreit.
Luke stand auf, umarmte die Königin fest – eine seltene Geste der Zuneigung in diesen harten Zeiten – und verließ den Saal.
Draußen, auf dem Burghof, wartete sein Drache Gmor, ein gewaltiges Wesen mit schuppiger, smaragdgrüner Haut und Augen wie glühende Kohlen. Gmor schnaubte Rauchwolken aus den Nüstern, als Luke aufstieg, und sie schossen in den Himmel davon, ein Wirbel aus Wind und Macht.
Fagora blieb allein am Tisch sitzen, starrte in ihren Tee, dessen Dampf wie Geister aufstieg. Die Minuten dehnten sich quälend, ihre Gedanken rasten: Oseka, ihre rebellische Schwester, die die Eisdrachen beherrschte; die Drachen, Symbole der Macht und Gefahr; und der Rat, der seit Jahren nicht mehr getagt hatte. Sie hatte sich nicht genug um ihn gekümmert, abgelenkt von der Jagd nach Oseka und der Befreiung des Arthrasees vom Eis.
Endlich ertönten Schritte im Gang. Die Türen schwangen auf, und die Ratsmitglieder traten ein: Horo, ihr Vater, mit grauem Bart und einer Robe aus alter Seide; Lysander, schlank und dunkel, mit einem Dolch an der Seite; Yessa, anmutig wie ein Windhauch, ihr Gewand aus Spinnenseide; und Dronkar, breit und muskulös, seine Augen die eines eisigen Vampirs
.
Fagora gab ein Zeichen, und alle setzten sich an den runden Tisch aus uraltem Eichenholz, poliert bis zum Glanz. Wo Fagora saß, flatterte ihr Banner mit dem Abbild von Udia, dem Drachen, dessen Schwingen wie ein Omen wehten. Die Blicke der anderen waren böse, voller Vorwürfe und Ungeduld – die Luft knisterte vor unterdrückter Feindseligkeit.
Lysander, der frühere Schattenwolf, ergriff als Erster das Wort, seine Stimme scharf wie eine Klinge.
„Oseka muss in die Familie kommen oder notfalls getötet werden. Die Drachen müssen gerecht verteilt werden, auch die Eisdrachen. Wie ich hörte, hat Oseka diese Drachen unter Kontrolle.“
Yessa, die Königin der Elben, überlegte kurz, ihre Finger trommelten leicht auf dem Tisch. Ihre Stimme war melodisch, doch mit einem Unterton von Kälte.
„Ich habe Oseka vor ein paar Tagen aufgesucht. Eiselben und Eisdrachen stehen zu Oseka. Aber die Eiselben könnte ich unter Kontrolle bringen, und die Eisdrachen könnte Udia besänftigen. Udia hat die geistligen Fähigkeiten zu einem Geistkontakt zu ihnen.“
Fagora nahm einen Schluck aus ihrem Glas mit Elfenstaubtee, der nach Honig und Magie schmeckte. Sie atmete tief ein, stand feierlich auf, ihr blaues Königskleid fiel in perfekten Falten. Die Krone auf ihrem Haupt funkelte, als ob sie die Sterne einfing.
„Die Drachen werden, da ich Drachenkönigin bin, unter meiner Kontrolle verteilt. Ich erlaube es nicht, dass sie missbraucht werden. Erst recht nicht als Waffen. Nur im Notfall, denn ich habe genug vom Töten. Die Eisdrachen werden den anderen Drachen zugeordnet. Magier werden aufpassen und sie schulen. Oseka wird ein Teil meiner Aufgaben übernehmen oder, wenn sie nicht will, getötet. Und die Eiselben gehören zu Yessa. Es ist ihre Aufgabe, sie nach Unkar zu holen oder sie in Praktar zu belassen. Ich werde Oseka bald treffen, und das Schicksal von Perna wird sich entscheiden.“
Horo verzog den Mund, seine Augen glasig vor Erinnerungen an vergangene Zeiten, als Fagora noch ein Kind war, unschuldig und voller Träume von Drachen und anderen Fabelwesne.
Seine Stimme war rau, doch väterlich. „Oseka ist zwar die Erstgeborene, aber Fagora ist Königin, weil ihre Mutter Gwenofar es vor ihrem Tod so wollte. Meine Tochter wird mit Oseka sprechen, und ich werde als Vater dabei sein.“
König Dronkar saß da, schaute noch einmal alle Ratsmitglieder an, kaute auf einem Stück Eishasenfleisch, das er aus seiner Tasche geholt hatte – saftig und gewürzt mit Bergkräutern.
Er betonte, den Blick fest auf Fagora gerichtet, mit tiefer, grollender Stimme: „Ich werde Salinas Erbe fortsetzen und Fagora dienen. Aber Drachen brauchen wir auch zum Krieg.“
Fagora nickte bescheiden, ihre Haltung strahlte Autorität aus, doch innerlich brodelte die Unsicherheit. „Ich danke dir, Dronkar. Die Drachen werden nicht missbraucht. Aber notfalls könnten sie auch dem Krieg dienen. Das muss mit mir abgesprochen werden.“
Der Rat endete in einer schweren Stille, die Entscheidungen hingen wie ein Schwert über ihnen. Die Zukunft Pernas balancierte auf Messers Schneide, doch für diesen Moment war die Versammlung beendet.




Der Artikel erzählt von der Einberufung des Hüterrates auf dem Planeten Perna, wo Königin Fagora und andere mächtige Anführer über die Zukunft der Drachen und die politischen Konflikte des Reiches beraten. Die Geschichte beschreibt die komplexen Beziehungen zwischen den Charakteren, die Machtkämpfe um die Kontrolle der Drachen und die Herausforderungen, die vor ihnen liegen.
Wichtige Punkte
- Der Hüterrat von Perna wird nach Jahren wieder einberufen, um wichtige Entscheidungen zu treffen.
- Königin Fagora lädt bedeutende Figuren wie ihren Vater Horo, Lysander, Yessa, Dronkar und Luke Adamus ein, um über die Zukunft des Planeten und der Drachen zu beraten.
- Fagora zeigt ihre persönliche Seite, indem sie vor der Sitzung Zeit mit ihrer Tochter Alina verbringt, was ihre emotionale Belastung als Königin verdeutlicht.
- Luke Adamus äußert Bedenken über die Verteilung der Drachen und spricht die Rolle von Fagoras Ehemann Pascara an.
- Fagora spricht über ihre drei Hauptsorgen: ihre Schwester Oseka, die Kontrolle über die Drachen und ihre Verpflichtung als Königin.
- Der Rat diskutiert über die Bedrohung durch Oseka, die Kontrolle über die Eisdrachen und mögliche Lösungen.
- Fagora betont, dass die Drachen gerecht verteilt werden sollen und nicht für Kriegszwecke missbraucht werden dürfen, außer im Notfall.
- Horo, Fagoras Vater, unterstützt ihre Position und bietet an, sie bei einem Treffen mit Oseka zu begleiten.
- König Dronkar erklärt seine Loyalität zu Fagora, betont jedoch die Notwendigkeit der Drachen für den Krieg.
- Der Rat endet in einer angespannten Stille, während die Zukunft von Perna ungewiss bleibt.
Die Kontrolle über die Drachen ist aus mehreren Gründen von entscheidender Bedeutung für die Charaktere in der Geschichte:
1. Macht und Autorität
- Symbol der Herrschaft: Drachen sind mächtige Kreaturen, die oft mit königlicher Autorität und Macht assoziiert werden. Die Kontrolle über sie bedeutet, dass die Herrscher ihre Macht legitimieren und ihre Position im Reich festigen können.
- Politische Stabilität: Die Verteilung und Kontrolle der Drachen sind entscheidend, um interne Konflikte zu vermeiden und die Machtbalance zwischen den verschiedenen Völkern und Fraktionen aufrechtzuerhalten.
2. Sicherheit des Reiches
- Verteidigung: Drachen können als Verteidigungsmechanismus gegen äußere Bedrohungen oder Angriffe dienen. Ihre Kontrolle ist entscheidend, um das Reich vor Feinden zu schützen.
- Frieden: Eine gerechte Verteilung der Drachen kann helfen, Spannungen zwischen den verschiedenen Rassen (Menschen, Elben, Vampire usw.) zu verringern und einen stabilen Frieden zu fördern.
3. Persönliche Konflikte
- Familienbande: Fagora hat eine persönliche Verbindung zu den Drachen, da sie und ihre Familie seit Generationen mit ihnen verbunden sind. Die Kontrolle über die Drachen ist nicht nur eine politische Notwendigkeit, sondern auch eine Frage der Familienehre und Tradition.
- Konflikt mit Oseka: Fagora sieht sich einer Bedrohung durch ihre Schwester Oseka gegenüber, die die Eisdrachen kontrolliert. Dies schafft einen direkten Konflikt, der die Notwendigkeit unterstreicht, die Drachen unter Kontrolle zu halten, um ihre eigene Position und die Sicherheit des Reiches zu gewährleisten.
4. Zukunft des Reiches
- Entscheidungen über die Drachen: Die Art und Weise, wie die Drachen behandelt und verteilt werden, wird die zukünftige Entwicklung des Reiches prägen. Fagora möchte sicherstellen, dass die Drachen nicht als Waffen missbraucht werden, was die moralische und ethische Verantwortung der Herrscher widerspiegelt.
Fazit
Die Kontrolle über die Drachen ist also nicht nur eine Frage der Macht, sondern auch der Sicherheit, der familiären Bindungen und der moralischen Verantwortung. Sie spielt eine zentrale Rolle in den politischen und persönlichen Konflikten der Charaktere und beeinflusst die gesamte Handlung der Geschichte.
--Hier ist ein Drehbuch, das auf dem Inhalt des Textes über den Hüterrat von Perna basiert. Es konzentriert sich auf die Schlüsselszenen und die Konflikte zwischen den Charakteren.
Drehbuch: Der Hüterrat von Perna
Szene 1: Die Burg von Sakar – Außenansicht
Die Kamera schwenkt über den fernen Planeten Perna, mit smaragdgrünen Wäldern und schneebedeckten Bergen. Drachen gleiten majestätisch durch die Lüfte. Die Burg von Sakar thront erhaben im Hintergrund.
ERZÄHLER (V.O.)
Auf dem fernen Planeten Perna, wo smaragdgrüne Wälder sich bis zu den schneebedeckten Bergen erstreckten und Drachen wie lebendige Schatten durch die Lüfte glitten, kam der Hüterrat zusammen – zum ersten Mal seit Jahren.
Szene 2: Die Burg von Sakar – Thronsaal
Die Kamera zoomt in den Thronsaal, der mit poliertem Obsidianstein und Drachenblutkristall verziert ist. Königin Fagora, in einem langen blauen Gewand, steht am Kopf eines runden Tisches, umgeben von den Ratsmitgliedern.
FAGORA
(mit fester Stimme)
Willkommen, meine Freunde. Wir sind hier, um die Zukunft unserer Welt zu besprechen.
Die Ratsmitglieder setzen sich: Horo, Lysander, Yessa und Dronkar. Ihre Gesichter sind ernst.
Szene 3: Fagora und Alina – Kinderzimmer
Fagora geht durch die gewundenen Gänge der Burg zu dem Kinderzimmer ihrer Tochter Alina. Das Zimmer strahlt Wärme aus, während Alina mit einem hölzernen Drachenmodell spielt.
FAGORA
(kniet sich nieder und umarmt Alina)
Meine Kleine, Mama muss jetzt mit wichtigen Leuten sprechen. Sei artig und träume von den Sternen.
ALINA
(ernst)
Kommst du bald zurück, Mama?
FAGORA
(lächelt traurig)
Bald, mein Schatz. Die Drachen wachen über dich.
Sie verlässt das Zimmer, ihr Gesicht zeigt die Last der Verantwortung.
Szene 4: Thronsaal – Gespräch mit Luke
Im Thronsaal wartet Luke Adamus am Fenster. Fagora betritt den Raum. Sie setzen sich an einen Tisch mit frischen Früchten und Elfenstaubtee.
LUKE
(blickt besorgt aus dem Fenster)
Tante, es geht um die Drachen. Ihre Aufteilung muss geregelt werden. Und ich mache mir Sorgen um deine Ehe zu Pascara.
Fagora atmet tief ein, ihre Finger umklammern die Armlehnen des Stuhls.
FAGORA
(mit einem Hauch von Verzweiflung)
Drei Sorgen habe ich: Oseka, die Drachen und meinen Gatten. Oseka muss ich töten oder bekehren.
Szene 5: Der Rat – Versammlung
Die Ratsmitglieder treten ein. Horo, Lysander, Yessa und Dronkar nehmen ihre Plätze ein. Die Spannung ist greifbar.
LYSANDER
(mit scharfer Stimme)
Oseka muss in die Familie kommen oder notfalls getötet werden. Die Drachen müssen gerecht verteilt werden.
YESSA
(überlegt)
Ich habe Oseka aufgesucht. Eiselben und Eisdrachen stehen zu Oseka, aber ich könnte sie unter Kontrolle bringen.
Szene 6: Fagora erhebt sich
Fagora steht auf, ihre Krone funkelt im Licht.
FAGORA
(mit Autorität)
Die Drachen werden unter meiner Kontrolle verteilt. Ich erlaube es nicht, dass sie missbraucht werden. Oseka wird ein Teil meiner Aufgaben übernehmen oder, wenn sie nicht will, getötet.
Szene 7: Horo und Dronkar
Horo schaut Fagora an, seine Stimme ist väterlich.
HORO
Oseka ist zwar die Erstgeborene, aber Fagora ist Königin. Meine Tochter wird mit Oseka sprechen.
DRONKAR
(grollend)
Aber Drachen brauchen wir auch zum Krieg.
Szene 8: Abschluss des Rates
Die Ratsmitglieder nicken, aber die Luft ist schwer von Spannungen. Fagora sieht besorgt aus.
FAGORA
(leise)
Ich danke dir, Dronkar. Die Drachen werden nicht missbraucht. Aber notfalls könnten sie auch dem Krieg dienen.
Die Szene endet in einer schweren Stille, während die Entscheidungen über die Zukunft Pernas in der Luft hängen.

