321. 24 Teil der Fantasyserie von Josh Fagora und KI Grok und Monica








Die gesamten Vampire der Salinaburg waren in der Burg eingefroren, gefangen in einem unerbittlichen Mantel aus Eis, der ihre Körper in starre Statuen verwandelt hatte. Immer noch, obwohl Fagora den mystischen Arthrassee hatte befreien können – jenen uralten See, der als Quelle alter Magie galt –, hatte ihre Macht nicht ausgereicht, um die eisige Umklammerung über die gesamte Festung zu lösen. Es war Mitternacht, und der rote Mond Odima schien vom Himmel herab, sein blutiges Leuchten warf unheimliche Schatten über die verschneite Landschaft, als ob der Himmel selbst von drohendem Unheil kündete. Glierende Kälte breitete sich aus, die jeden Stein der Burg durchdrang, die Luft mit einem beißenden Frost erfüllte und selbst die unsterblichen Vampire in ihrer Erstarrung erzittern ließ, wären sie dazu fähig gewesen.
Donkrar Dracosa, der neue König der Pernavampire, trat mit einem dicken Wintermantel hinaus in den Innenhof der Burg. Der Mantel war aus dunklem, pelzbesetztem Leder gefertigt, das von den Schultern eines gefallenen Eisbären stammte, und schützte seine schlanke, imposante Gestalt vor dem gnadenlosen Wind. Seine Haut war bleich wie Mondlicht, seine Augen glühten in einem intensiven Rot, das von innerer Macht zeugte. Neben ihm schritt General Vloto Dracosa, sein jüngerer Bruder, der die Armee anführen sollte – ein kräftiger Vampir mit breiten Schultern, kurzen schwarzen Haaren und einer Narbe, die sich über seine Wange zog, ein Andenken an vergangene Schlachten.
Die Luft knisterte vor Spannung, als Vloto mit harter, dröhnender Stimme murmelte: „Wir halten es nicht lange aus in diesem Eis. Du weißt, wer Schuld ist.“ Seine Worte hallten durch den Hof, unterbrochen nur vom leisen Knirschen des Schnees unter ihren Stiefeln.
Donkrar wusste es genau. Er blieb stehen und schaute seinem jüngeren Bruder tief in die Augen, seine Stimme ein dunkles, bedrohliches Grollen, das wie das Echo eines fernen Donners klang:
„Oseka und ihre Eisdrachen tragen die Schuld. Ihre Rache an Fagora erfasst den gesamten Planeten. Den Arthrassee hat Fagora befreit, aber nicht meine Burg.“
In seinen Worten lag eine Mischung aus Zorn und Entschlossenheit, während er an die uralte Feindschaft dachte, die nun die Welt in Eis hüllte.
Sie gingen weiter durch den Hof, der leer von Vampiren und anderen Wesen war – eine gespenstische Stille, die von drohendem Unheil kündete. Früher hatte dieser Innenhof pulsiert vor Leben: Vampire in eleganten Roben, die durch die Gänge huschten, Diener, die Fackeln entzündeten, und gelegentlich das Lachen von Verbündeten aus anderen Reichen. Nun war er ein gefrorenes Grab, bedeckt mit einer dicken Schicht Schnee und Eis, die die Pflastersteine in eine rutschige Todesfalle verwandelt hatte.
Die umstehenden Türme ragten wie eisige Wächter auf, ihre Zinnen mit Reif überzogen, und die Banner der Pernavampire hingen steif und erstarrt herab. In den Häusern brannte kein Licht mehr; die Fenster waren mit Frostblumen bedeckt, und dahinter lauerten die eingefrorenen Gestalten der Vampire – Männer, Frauen und sogar junge Rekruten, deren Augen in ewigem Schrecken geweitet waren, als das Eis sie übermannt hatte.
Ein einsamer Drache schlief am Tor, sein massiver Körper ein Koloss aus schuppiger Haut in Schattierungen von Grau und Blau, mit Flügeln, die wie gefrorene Segel ausgebreitet lagen. Sein Atem war ein frostiger Nebel, der sich in der Luft zu kleinen Eiskristallen formte, und sein Schnaufen klang wie das ferne Grollen eines Gewitters.
Vloto, der General, erwähnte mit entschlossener Miene, seine Fäuste geballt: „Eisdrachen gehören nicht zur Familie Adamus. Sie haben sich Oseka verschrieben und leben in Praktar, dem Eisland, wo keiner weiß, wo es ist. Ich möchte deine Armee übernehmen und gegen Oseka kämpfen.“
Seine Augen funkelten vor Kampflust, und er stellte sich vor, wie er die Vampire – jene blutdurstigen Krieger mit scharfen Fängen und übernatürlicher Geschwindigkeit – in Schlachten führen würde, um das Eis zu brechen.
Donkrar sah seinen Bruder lächelnd an, ein kaltes, berechnendes Lächeln, das seine spitzen Zähne enthüllte, dann wanderte sein Blick zum Drachen.
„Ich bin damit einverstanden“, erwiderte er, seine Worte scharf wie eine Klinge, die durch die Nacht schnitt, „aber wir werden die Drachen auch zum Krieg gebrauchen. Es wird Zeit, dass Drachen auch uns in dieser Weise dienen. Das wird Fagora nicht passen. Aber wenn sie Oseka besiegen will, muss es sein. Verbündete stehen bereit in Praktar – Eisdrachen und Eiswesen, Eisleben, die sich von Königin Scunia von den Elben losgesagt hatten. Fagora muss Oseka überzeugen oder töten. Aber hinter Oseka stehen die Eiselben. Ein Spion von mir sah es nahe dem Arthrassee.“
Während er sprach, malte er sich die Szene aus: Die Eisdrachen, gewaltige Bestien mit Schuppen aus purem Eis, die Feuer spien, das zu Frost wurde; die Eiswesen, geisterhafte Kreaturen aus Schnee und Wind; und die Eiselben, elegante, aber tödliche Krieger mit blauen Hauttönen und magischen Eisspeeren.
Am Himmel tauchte plötzlich ein großer Drache auf. Es war Udia, ein majestätisches Wesen mit schimmernden Schuppen in Tönen von Smaragd und Silber, dessen Flügelschlag die Luft peitschte und Schnee aufwirbelte. Auf ihm ritten Fagora, Horo und Saradona – Fagora, die Königin mit wallendem blonden Haar und einer Aura alter Macht; Horo, mit scharfem Schwert; und Saradona, die mysteriöse Zauberin mit leuchtenden Augen. Sie landeten direkt hinter dem Tor der Burg, der Aufprall ließ den Boden erzittern und den schlafenden Drachen unruhig schnauben. Fagora wollte mit dem neuen Vampirkönig sprechen, ihre Miene eine Mischung aus Dringlichkeit und Vorsicht. Keiner wusste, wo sich Oseka nun befand, und Fagora hatte ihre Schwester eigentlich hier treffen wollen, um die Burg zu befreien, die Vampire aus ihrem eisigen Gefängnis zu erlösen und den roten Mond Odima von seinem Fluch zu lösen.
Ende.
Eisige Nebelwinde wirbelten durch den Innenhof der Salinaburg, trugen den Duft von fernem Frost und Geheimnissen mit sich, während sie um die erstarrten Türme heulten und den Schnee in wilden Spiralen aufwirbelten. Der rote Mond Odima warf sein blutiges Licht auf die Szene, verstärkte die unheimliche Atmosphäre, als ob die Nacht selbst lebendig geworden wäre. Donkrar Dracosa und sein Bruder Vloto blieben abrupt stehen, ihre Mäntel flatterten im Wind, und ihre vampirischen Sinne schärften sich bei dem plötzlichen Auftauchen des großen Drachen Udia.
Fagora stieg als Erste ab, ihre Stiefel knirschten auf dem eisbedeckten Boden, während Horo und Saradona folgten.
Ihre Augen, leuchtend wie Smaragde in der Dunkelheit, fixierten den neuen Vampirkönig. „Donkrar Dracosa“, rief sie mit einer Stimme, die trotz der Kälte warm und befehlend klang, „ich bin gekommen, um mit dir zu sprechen. Die Zeit drängt – Oseka's Fluch breitet sich aus wie dieser Nebel, und wir müssen handeln, bevor der gesamte Planet in ewigem Eis versinkt.“
Donkrar neigte leicht den Kopf, ein Hauch von Respekt in seiner Haltung, doch seine roten Augen verrieten Misstrauen.
„Königin Fagora, Deine Ankunft ist unerwartet, aber nicht unwillkommen. Der Arthrassee mag befreit sein, doch meine Burg und meine Vampire leiden unter der Last von Oseka's Rache. Sag, was führt dich her? Willst du verhandeln oder befehlen?“
Vloto neben ihm legte eine Hand an den Griff seines Schwerts, bereit für jede Wendung, während der schlafende Drache am Tor unruhig schnaubte, als spüre er die Spannung.
Fagora trat näher, der Nebel umhüllte sie wie ein lebendiger Umhang, und Horo positionierte sich schützend an ihrer Seite. Saradona, die Zauberin, murmelte leise einen Zauberspruch, der den Wind für einen Moment beruhigte. „Ich wollte Oseka hier treffen, meine eigene Schwester, um sie zur Vernunft zu bringen oder... notfalls zu stoppen. Aber sie ist verschwunden, und Eure Spione haben vielleicht mehr gesehen als meine. Hinter ihr stehen die Eiselben, mächtige Verbündete aus Praktar. Wenn wir nicht zusammenarbeiten, werden die Eisdrachen alles verschlingen.“
Vloto lachte bitter auf, sein Atem bildete frostige Wolken. „Zusammenarbeiten? Mit denen, die uns in dieses Eis gezwungen haben? Ich sage, wir übernehmen die Armee und schlagen zu – mit Drachen an unserer Seite, ob es Euch passt oder nicht.“
Donkrar hob eine Hand, um seinen Bruder zu beruhigen, und wandte sich an Fagora. „Mein Bruder hat Recht. Wir haben Verbündete in Praktar, Eiswesen, die sich von Scunia losgesagt haben. Aber lasst uns drinnen sprechen, weg von diesen wirbelnden Winden. Die Nacht birgt Augen und Ohren.“
Ende





Seitenzusammenfassung
Die Fantasy-Geschichte dreht sich um Königin Fagora, die gegen die eisigen Mächte von Oseka und ihren Eisdrachen kämpft, um ihre Welt vor der ewigen Vereisung zu retten. Im Zentrum stehen Konflikte zwischen Vampiren, Eisdrachen und Eiselben, während Allianzen und Feindschaften geschmiedet werden, um den Fluch zu brechen. Donkrar Dracosa, der neue Vampirkönig, und seine Verbündeten spielen eine zentrale Rolle im Widerstand gegen Oseka, während Fagora versucht, ihre Schwester zur Vernunft zu bringen.
Wichtige Punkte
- Die Salinaburg ist von Eis umhüllt, und die Vampire sind in einem magischen Frost gefangen.
- Donkrar Dracosa und sein Bruder Vloto diskutieren über die Rolle der Eisdrachen und die Verantwortung von Oseka für die Vereisung.
- Fagora landet mit einem Drachen in der Burg, um mit Donkrar zu verhandeln und eine Lösung gegen Oseka zu finden.
- Oseka wird als zentrale Antagonistin dargestellt, unterstützt von mächtigen Eiselben und Eisdrachen aus Praktar.
- Donkrar und Fagora überlegen, wie sie gemeinsam gegen Oseka vorgehen können, während Vloto einen direkten Angriff bevorzugt.

