323-26.Teil der Fantasyserie von Josh Fagora, Monica AI. Grok .Nach einer Idee von Johannes Schütte
Alle Ideen und Ausführungen c by Johannes Schütte, Delmenhorst








In der kalten, eisigen Nacht schlichen Königin Fagora, Saradona und ihr Vater Horo durch die hallenden Gänge der Burg von König Dronkar. Die Burg lag immer noch gefangen im ewigen Eis, ein einsamer, glitzernder Palast aus Frost und Schnee, während der Mond Odima sein rotes Licht auf die unberührten Schneeflächen warf. Auf ganz Perna war nur diese eine Burg verflucht mit diesem unerbittlichen Winter, als ob eine uralte Macht sie in eine eisige Falle gesperrt hätte. Die anderen Lande blühten in Wärme und Leben, doch hier knirschte jeder Schritt auf dem gefrorenen Boden wie ein Warnruf.
Fagora legte sich in ihr Bett, die Decke schwer und kalt wie ein Mantel aus Eis. Sie dachte an ihren geliebten Pascara und ihre Tochter Alina, die sie seit zwei langen Wochen nicht mehr gesehen hatte. Die Sehnsucht nagte an ihr Herz, doch der Schlaf umfing sie schließlich wie ein dunkler Schleier. Plötzlich überkam sie ein scheußlicher Traum, so lebendig und grausam, dass er ihre Seele in Stücke zu reißen schien.
Es war aber ein anderer Traum als die frühere Realität , als sie 17 Jahre alt war.
In dem Traum fand sie sich wieder als siebzehnjähriges Mädchen, gefesselt auf einem Altar aus Stein, hoch oben auf einem Berggipfel, wo der Wind heulte wie ein Rudel hungriger Wölfe. Der Drache Lutar, ein kolossales Ungetüm mit Schuppen so schwarz wie die Nacht und Augen, die wie glühende Kohlen brannten, kreiste über ihr. Sein Brüllen erschütterte die Felsen, und Flammen züngelten aus seinem Maul, versengend die Luft. "Du bist das Opfer!", donnerte eine Stimme in ihrem Kopf – die Stimme ihres Vaters, Horo Adamus, der sie auf seinen Befehl hin diesem Biest ausgeliefert hatte. Ihr Herz pochte wild, Schweiß perlte auf ihrer Stirn, trotz der Kälte. Sie kämpfte gegen die Fesseln, ihre Hände bluteten von den rauen Seilen, doch Lutar stürzte sich herab, seine Klauen wie Sicheln, bereit, sie zu zerfetzen.
Mit letzter Kraft rollte sie sich zur Seite, als der Drache landete und der Boden bebte. Sie griff nach einem verborgenen Schwert, den sie in ihrem Gewand versteckt hatte – ein Akt der Verzweiflung. Lutar' Schwanz peitschte durch die Luft, traf sie an der Schulter und schleuderte sie gegen eine Felswand. Der Schmerz explodierte in ihrem Körper, doch in ihren Augen loderte der Wille zu überleben. "Du wirst mich nicht bekommen!", schrie sie, und mit einem Sprung warf sie sich auf den Drachen. Sie kletterte auf seinen Rücken, während er sich aufbäumte und Feuer spie, das den Himmel in Brand setzte. Ihre Hände umklammerten seine Schuppen, die wie Klingen schnitten, und mit einem verzweifelten Stoß rammte sie den Schwert in seine Kehle. Blut spritzte hervor, heiß und klebrig, und Lupus' Brüllen wurde zu einem gurgelnden Röcheln. Er krachte zu Boden, sein gewaltiger Körper erzitterte ein letztes Mal, bevor er still lag.
Doch der Traum wandelte sich. Sie floh vor ihrem Vater, rannte durch dunkle Wälder, wo Schatten sie verfolgten. "Warum hast du das getan, Vater?", flüsterte sie im Traum, und eine Welle der Schuld überschwemmte sie. Hatte er sie wirklich opfern wollen? Oder trug er die Schuld an etwas Größerem? Die Wahrheit verschwamm wie Nebel: Sie liebte ihren Vater, tief in ihrem Herzen, doch der Verrat brannte wie Gift. Plötzlich erschienen Schemen – eine dunkle Gestalt, Oseka, ihre Schwester, mit einem boshaften Grinsen, und daneben eine Magierin, deren Gesicht im Schatten verborgen blieb, nur ihre Augen leuchteten wie Sterne aus Eis. Sie flüsterten Zaubersprüche, sandten Wellen der Qual in Fagoras Geist. "Das ist deine Vergangenheit", hauchte Oseka. "Und sie wird dich zerstören." Fagora schrie auf, kämpfte gegen die unsichtbaren Fesseln des Traums, bis die Welt um sie herum zerbrach.
Am Morgen wachte Fagora schweißgebadet auf, ihr Herz raste noch immer von den Bildern. Sie schüttelte den Traum ab, so gut sie konnte, und begab sich in die kalte Badekammer, wo dampfendes Wasser aus einer verborgenen Quelle floss. Das Bad beruhigte ihre Nerven ein wenig, doch die Erinnerungen hafteten an ihr wie Frost. Nachdem sie sich angekleidet hatte, in einen warmen Umhang gehüllt, ging sie zum Frühstückstisch in der großen Halle. Dort saß bereits ihr Vater Horo, der ein Stück frisches Brot kaute und aus einem Becher dampfenden Kräutertee trank. Seine Augen wirkten müde, als ob auch er eine unruhige Nacht hinter sich hatte.
Fagora starrte ihn böse an, ihre Augen funkelten wie geschliffene Diamanten im Eislicht. Sie setzte sich ans andere Ende des langen Tisches, der mit Brot, Früchten und Tee beladen war. Horo bemerkte ihren Blick und legte sein Brot beiseite. "Was hast du, meine Tochter?", fragte er besorgt, seine Stimme weich, doch mit einem Unterton der Unsicherheit.
Fagora zögerte, kaute auf ihrer Unterlippe, während sie ein Stück Brot vom Bäcker abriss und in den Tee tunkte. Sie aß langsam, sammelte ihre Gedanken. Dann brach es aus ihr heraus, laut und anklagend: "Vater, ich hatte einen Traum. Du warst es, der den Befehl gab, mich als Siebzehnjährige dem Drachen zu opfern. Inzwischen bin ich selbst Drachenkönigin. Aber ich verzeihe es dir nicht!"
Horo schüttelte ungläubig den Kopf und schaute verlegen zum Fenster, wo der Schnee draußen glitzerte. "Und diese Entscheidung fiel mir schwer", murmelte er, seine Stimme zitterte leicht. "Aber du hast ihn getötet, und ich wusste, du würdest es schaffen, weil du Mut hast und Drachen beherrschst. Schon als Kind hast du mit Drachen gespielt und Xandadur, der Drache, gab dir Magie in der Höhle."
Fagora schmunzelte bitter, dachte an jene ferne Zeit, wo sie den gewalttätigen Drachen besiegt hatte, sein Blut an ihren Händen. "Ich hatte einen Traum", wiederholte sie, ihre Stimme nun leiser, aber intensiv. "Und ich vermute, es war Oseka und eine Magierin, die ihn mir sandten." Sie machte eine lange Pause, starrte in ihren Tee, als ob die Blätter darin die Zukunft enthüllen könnten. "Vater, ich kann dir nicht verzeihen. Aber ich versuche, mein Amt zu würdigen und Oseka zu bekehren. Der Traum ist ein Zeichen, dass sie bald hier in die Burg kommen wird. Ich muss darauf vorbereitet sein."
Der Graben zwischen Fagora und ihrem Vater war noch tief, das spürte sie in jeder Faser ihres Seins. Die Worte hingen in der Luft wie eisiger Nebel, und eine Stille breitete sich aus, die schwerer wog als der Schnee draußen. Sie wusste tief im Inneren, dass Oseka ihr den Traum gesandt hatte, um alte Wunden aufzureißen und sie zu schwächen.
Nach dem Frühstück zogen sie ihre dicken Mäntel an und traten hinaus in die Kälte. Der Hof war ein Meer aus Weiß, und vor ihnen stand König Dronkar, der sie mit einem hoffnungsvollen, doch unsicheren Blick begrüßte. "Fagora", sagte er, seine Stimme hallte über den Schnee. "Du kannst die Burg vom Eis befreien. Du hast es mit dem Arthrassee geschafft, und du schaffst es auch hier."
Fagora nickte entschlossen, holte die alte Drachenrolle hervor, die sie auf der Insel des Sees gefunden hatte. Die Pergamentrolle knisterte in der Kälte, als sie sie entrollte. Mit klarer Stimme las sie vor: "Nexus jarus invinti." Dann fuhr sie fort mit dem Zauberspruch, der das Eis verschwinden lassen sollte, Worte der alten Magie, die wie Donner über den Hof rollten. "Nun muss es geschehen", flüsterte sie zu König Dronkrar, ihre Augen erwartungsvoll auf den Schnee gerichtet.
Doch nichts passierte. Das Eis blieb hartnäckig, der Schnee glitzerte unverändert, als ob der Fluch sie verspottete. Enttäuschung breitete sich in Fagoras Brust aus, gemischt mit einer wachsenden Angst.
In diesem Moment kam Saradona, die Magierin der Elfen, aus der Burg geeilt. Sie hatte ebenfalls gefrühstückt und trug nun einen Umhang aus schimmerndem Stoff. Ihr Gesicht war ernst, als sie sich ihnen näherte. "Estrata, die Elfin, ist bei Oseka", erklärte sie mit drängender Stimme. "Sie unterstützt sie. Und solange du, Fagora, nicht mit deiner Schwester eins wirst oder sie tötest, kannst du auch nicht dieses Eis verschwinden lassen.Estetra ist nun eine Eiselfin."
Fagora legte ihre Hände auf Saradonas Schultern, ein Moment der Verbundenheit in der Kälte. Gemeinsam gingen sie den Weg entlang, der durch den Hof führte, wo Drachen friedlich schliefen, ihre Schuppen mit Reif bedeckt, als ob sie Teil des Eises wären. "Dann weiß ich, dass immer noch ein Fluch auf mir lastet", sagte Fagora leise, ihre Stimme zitterte vor Entschlossenheit. "Und Oseka wird über Estrata mir diesen Traum gesendet haben."
Die Worte hingen in der Luft, während der Wind stärker wurde, als ob er eine Warnung flüsterte. Der Kampf gegen die Dunkelheit stand bevor, und Fagora spürte, dass die Fäden des Schicksals sich enger zogen.
Nach der Idee und Promp von Johannes Schütte, gelesen und genehmigt


Eine epische Fantasy-Geschichte, die Königin Fagora und ihre Kämpfe mit inneren Konflikten, Drachen und magischen Flüchen beschreibt. Die Handlung dreht sich um Fagoras Vergangenheit, ihre Beziehung zu ihrem Vater und ihrer Schwester Oseka sowie um ihren Versuch, die Burg von einem eisigen Fluch zu befreien.
Wichtige Punkte
- Königin Fagora hat einen Albtraum, in dem sie als junges Mädchen einem Drachen geopfert wird, was ihre schwierige Beziehung zu ihrem Vater Horo widerspiegelt.
- Fagora stellt ihren Vater zur Rede, der seine Gründe für das Opfer erklärt, aber sie kann ihm nicht verzeihen.
- Oseka, Fagoras Schwester, scheint hinter dem Traum zu stecken, um Fagora zu schwächen.
- Fagora versucht mit einem Zauberspruch, die Burg vom Eisfluch zu befreien, scheitert jedoch.
- Saradona, eine Magierin, erklärt, dass der Fluch nur gebrochen werden kann, wenn Fagora mit Oseka eins wird oder sie besiegt.
- Der Kampf gegen die Dunkelheit und die Konfrontation mit Oseka stehen bevor.
Drehbuch: Königin Fagora – Der Traum von Oseka
Szene 1: Die Burg im Eis
INT. BURG VON KÖNIGIN FAGORA – NACHT
Die Kamera fährt durch die hallenden Gänge der Burg, die von Eis und Schnee umgeben ist. Fagora liegt in ihrem Bett, unruhig.
FAGORA
(flüstert im Schlaf)
Pascara... Alina...
Plötzlich zuckt sie zusammen und hat einen Albtraum.
Szene 2: Der Albtraum
EXT. BERG – NACHT
Fagora, als 17-Jährige, gefesselt auf einem Altar. Der Drache LUTAR kreist über ihr.
LUTAR
(donnernd)
Du bist das Opfer!
Fagora kämpft verzweifelt gegen die Fesseln.
Szene 3: Konfrontation mit dem Vater
INT. BURG – FRÜHSTÜCKSTISCH – MORGEN
Fagora sitzt am Tisch, starrt ihren Vater Horo an.
FAGORA
(wütend)
Vater, ich hatte einen Traum. Du hast mich dem Drachen geopfert!
HORO
(verlegen)
Es war eine schwere Entscheidung, Fagora. Du hast überlebt!
Szene 4: Die Prophezeiung
EXT. BURG – HOF – TAG
Fagora spricht mit SARADONA, der Magierin der Elfen.
SARADONA
Estrata unterstützt Oseka. Du musst dich vorbereiten.
Fagora nickt entschlossen, während der Wind stärker wird.
Szene 5: Der Zauber
EXT. BURG – HOF – TAG
Fagora hält die alte Drachenrolle in der Hand und spricht den Zauberspruch.
FAGORA
(entschlossen)
Nexus jarus invinti!
Doch nichts passiert. Enttäuschung breitet sich in ihrem Gesicht aus.
Szene 6: Der Kampf gegen die Dunkelheit
EXT. BURG – HOF – TAG
Fagora und Saradona stehen zusammen, der Schnee wirbelt um sie.
FAGORA
(entschlossen)
Ich werde Oseka konfrontieren. Sie wird nicht gewinnen!
Die Kamera zoomt auf Fagoras Gesicht, das von Entschlossenheit geprägt ist.


