327-3.Teil der sehr umfangreichen Fantasyserie von Josh Fagora und Grok Video, Johannes Schütte. Fantasy wie Games of Thrones

Fagora verabschiedete Luke Adamus im prächtigen Speisesaal der Sakarburg, einem Raum, der von der Geschichte Pernas durchdrungen war. Die hohen, gewölbten Decken waren mit meisterhaften Fresken geschmückt, die fliegende Drachen in epischen Schlachten gegen Schattenwesen darstellten, und die Wände hingen voller Wandteppiche, die von vergangenen Königen und Königinnen erzählten.

Das Morgenlicht strömte durch die schmalen, mit Buntglas verzierten Bogenfenster herein, warf farbige Muster auf den polierten Steinfußboden und tauchte den Saal in ein warmes, goldenes Glühen.

Sie hatten gerade ihr Frühstück beendet: frisch gebackenes Brot mit knuspriger Kruste, duftende Kräutertees aus den Bergen Pernas, gebratene Früchte aus den sonnigen Gärten der Burg und hauchdünne Scheiben geräucherten Fleisches von den Wildtieren der umliegenden Wälder.

Der Duft von Gewürzen hing noch in der Luft, eine Mischung aus Zimt und frischen Blättern, die den Raum mit Wärme erfüllte. Pascara, Fagoras treuer Gatte, ein stämmiger Mann mit wettergegerbtem Gesicht und einem sanften Lächeln, hatte sich bereits verabschiedet. Er hatte Fagora einen zärtlichen Kuss auf die Stirn gedrückt, bevor er zu den Landwirten aufgebrochen war, um die Erntevorbereitungen zu überwachen – eine Aufgabe, die er mit Hingabe erfüllte, da die Felder Pernas von der Magie der Drachen abhängig waren.


Fagora, die Drachenkönigin, eine Frau von atemberaubender Präsenz mit langem, blonden Rasterhaaren, das wie Mondlicht schimmerte, und Augen, die die Tiefe alter Drachenweisheit widerspiegelten, streckte Luke die Hand entgegen. Ihre Finger waren schlank und elegant, geschmückt mit Ringen, die uralte Runen der Drachenmagie trugen – Symbole, die von Feuer und Wind erzählten.

„Auf Wiedersehen, Luke“, sagte sie mit einer Stimme, die warm und doch autoritär klang, wie das ferne Grollen eines Drachen. „Unsere Familie muss zusammenhalten. Das Schicksal von Perna steht auf dem Spiel. Die Schatten der Vergangenheit drohen uns zu verschlingen, und nur durch Einheit können wir sie abwehren.“


Luke Adamus, ein junger Mann mit sanften, nachdenklichen Zügen, kurzen braunen Locken und einem bescheidenen Lächeln, das seine innere Stärke verbarg, ergriff ihre Hand fest. Seine Kleidung war die eines Wanderers – ein lederner Mantel über einer Tunika, bestickt mit Heilkräutern, die seine Rolle als königlicher Arzt andeuteten.

„Ich verstehe, meine Tante“, erwiderte er leise, sein Lächeln zurückhaltend und fast schüchtern, als ob er die immense Last ihrer Worte spürte. „Ich werde nicht versagen. Die Bande unserer Familie sind stärker als jeder Fluch.“


Gemeinsam schritten sie durch eine massive, mit schweren Eisenbeschlägen verstärkte Tür hinaus in den großen Hof der Burg. Der Hof war ein weitläufiger, gepflasterter Platz, umgeben von imposanten Mauern aus grauem Granitstein, die von Türmen gekrönt wurden, auf denen Wachen mit langen Lanzen und scharfen Blicken patrouillierten. Der Boden war mit Moosflecken übersät, wo der Regen der vergangenen Nächte Spuren hinterlassen hatte, und in den Ecken wuchsen robuste Efeuranken empor, die sich an den Wänden emporrankten.

Hier versammelten sich bereits einige Burgbewohner: Diener in schlichten Leinentuniken, Handwerker mit Werkzeuggürteln, die nach Metall und Holz rochen, und Wachen in polierten Rüstungen, die klirrend aneinanderrieben.

Sie musterten ihre Königin mit einer Mischung aus Ehrfurcht und Neugier, ihre Gespräche verstummten zu einem leisen Murmeln, als Fagora und Luke eintraten. Die Luft war frisch und trug den Geruch von feuchter Erde und dem nahen Wald.


Fagora blieb stehen, ihr Gewand – ein fließendes Kleid aus smaragdgrünem Samt, bestickt mit Drachenschuppenmustern – raschelte leise im Wind. Sie wandte sich an Luke, während ihr Blick über den Hof schweifte, wo die ersten Anzeichen eines unnatürlichen Wandels spürbar wurden.

„Oseka“, korrigierte Luke sich mit einem Hauch von Bedauern in der Stimme, als ob der Name allein eine dunkle Erinnerung heraufbeschwören könnte, „versuche sie in unsere Familie einzubeziehen. Sie könnte Aufgaben übernehmen, die uns allen nutzen. Sie ist stark, stärker als viele ahnen.“

Seine Augen wanderten zum Himmel, wo die Sonne Xuna, ein strahlender Himmelskörper mit goldenem Schein, allmählich von einem unheilvollen Schatten verdunkelt wurde – ein Vorbote des Unheils der Mondfinsternis.

Eine plötzliche, beißende Kälte kroch über den Hof, als ob der Winter aus den fernen Bergen herabstieg, obwohl der Herbst gerade erst begonnen hatte. Die Burgbewohner zogen ihre Mäntel enger um sich, schüttelten ihre Leiber, um die Gänsehaut zu vertreiben, und einige rieben sich die Hände, um Wärme zu erzeugen. Der Wind heulte nun lauter durch die Türme, trug eisige Böen mit sich, die die Blätter an den wenigen Bäumen im Hof rascheln ließen und Staubwolken aufwirbelten.


„Luke“, fuhr Fagora fort, ihre Stimme nun tiefer und ernster, mit einem Unterton von Bedrohung, der von ihrer inneren Konflikte zeugte, „ich muss unter Umständen Oseka töten, denn sonst liegt ein Fluch über unserer Familie – ein uralter Fluch, der von den Schatten der Vergangenheit stammt. Aber wenn sie will, kann sie meine rechte Hand werden, eine Verbündete in diesen dunklen Zeiten. Ich erwarte sie hier in der Sakarburg, denn es gibt Zeichen der Kälte: der Himmel verdunkelt sich, und der Frost beißt bereits in unsere Knochen. Sie wird kommen, getrieben von ihrem Erbe.“

Sie machte eine lange Pause, ihre Augen glühten mit einer Mischung aus Entschlossenheit und Trauer. „Ich habe bereits Udia zu den Eiselben gesandt, meinem treuen Drachenboten. Saradona, die weise Magierin, sagte mir, dass Oseka bald kommen wird – ihre Visionen lügen nie. Saradona und mein Vater Horo sind auch hier, und mein Vater muss Oseka überzeugen. Er muss ihr einiges erklären, denn sie ist die Erstgeborene und nicht ich. Das Geheimnis unserer Linie lastet schwer auf ihm.“


Luke nickte verständnisvoll, doch in seinen Augen flackerte tiefe Sorge auf, wie ein Schatten in einem klaren Teich. Er stieg auf seinen Drachen Orana, ein majestätisches Wesen mit schillernden Schuppen in allen Schattierungen von Grün, die im verblassenden Sonnenlicht wie Smaragde funkelten. Oranas Augen waren scharf und intelligent, seine Flügel spannten sich weit aus, und sein Schwanz peitschte leicht den Boden, während er ein tiefes, beruhigendes Grollen ausstieß. Luke befestigte seinen Sattelgurt mit geübten Händen, bevor er aufstieg.

Er musste noch zum Land Unkar fliegen, zu den Elben, wo er als königlicher Arzt dringend erwartet wurde – Kranke warteten auf seine Heilkräuter und Magie.

Der Wind wirbelte Staub und Blätter auf, als Orana mit einem mächtigen Flügelschlag abhob, der Hof erzitterte leicht, und bald war der Drache nur noch eine ferne Silhouette am Himmel, die sich gen Osten entfernte.


Kaum war Luke verschwunden, näherten sich Horo Adamus und Saradona der Fagora mit langsamen, bedächtigen Schritten. Horo, ein alter Mann mit einem langen, grauen Bart, der von Weisheit zeugte, und durchdringenden blauen Augen, die unzählige Schlachten gesehen hatten, trug eine Robe aus dunklem Stoff, bestickt mit Sternenkonstellationen. Er war einst selbst ein mächtiger Herrscher gewesen, doch nun lastete das Alter auf seinen Schultern.

Saradona, die Magierin, hüllte sich in einen schwarzen Umhang, der von arkanen Symbolen durchwirkt war – Runen, die in dunklem Purpur leuchteten und von verbotener Magie kündeten. Ihre Haut war blass, ihr Haar rabenschwarz und lang, und ihre Präsenz strahlte eine düstere, fast erdrückende Aura aus. Sie sprach in einer tiefen, resonierenden Stimme, die von dunkler Magie durchdrungen schien, als ob jede Silbe ein Zauber wäre:

„Kälte kommt, und die Eiselben sind nicht weit. Bereite dich vor, Drachenkönigin. Ich hoffe, dass Udia die Eisdrachen bekehren kann, denn sonst versucht Oseka, diese Burg zu vereisen. Meine Magie reicht nicht aus, um allein dagegen anzukämpfen – sie ist zu alt, zu mächtig.“


Horo Adamus blickte seine Tochter Fagora mit einem beängstigenden Ausdruck an, eine Mischung aus väterlicher Sorge, tiefer Furcht und einem Hauch von Schuld. Er hob den Blick zum Himmel, wo die Sonne Xuna nun vollständig vom roten Mond verfinstert wurde, und ein unheilvolles, blutrotes Glühen den Horizont färbte, als ob der Himmel selbst blutete.

„Tochter“, sagte er mit einer zitternden, aber festen Stimme, die von Jahren der Herrschaft geprägt war, „ich werde versuchen, Oseka zu beeinflussen. Ich kenne ihre Seele besser als jeder andere, da sie meine Erstgeborene ist. Aber wenn sie angreifen wird... Nein, unsere Magie reicht da nicht aus. Der Fluch der Elben ist unerbittlich.“


Fagora starrte ebenfalls zur verfinsterten Sonne, ihr Gesicht eine Maske der unerschütterlichen Entschlossenheit, doch in ihren Augen schimmerte ein Funke von Zweifel.

„Ich kann meine Magie nicht nutzen, solange der Mond die Sonne verschlingt“, murmelte sie leise, ihre Finger ballten sich zu Fäusten. „Aber durch Udia kann ich andere Drachen rufen.“

Sie fasste nach ihrer Halskette, einem uralten Artefakt aus grünem Kristall, das an einer feinen silbernen Kette hing und von einer Aura alter Macht umgeben war. Diese Kette stammte von der toten Elbenkönigin Scunia, einer legendären Figur aus den Annalen der Elben, die in einer großen Schlacht gegen die Schatten gefallen war – ein Relikt, das unermessliche Drachenmagie barg.

Fagoras Mutter, Gwenofar, hatte diese Kette getragen, bis zu ihrem Tod, und sie hatte sie Fagora als Erbe vermacht, mit den Worten, dass sie die Bande zwischen Elben und Drachen stärke. Als Fagoras rechte Hand den Kristall berührte, leuchtete er grünlich auf, ein pulsierendes Licht, das Wärme in die eisige Luft sandte und die umstehenden Steine zum Vibrieren brachte.

„Udia“, flüsterte sie eindringlich, als ob der Drache durch die Magie der Kette ihre Worte hören könnte, „rufe die anderen Drachen des Planeten. Versuche die Eisdrachen zu Land Drakar zu führen, wo Magier und Reiter auf sie warten. Beeile dich, mein Freund, die Zeit drängt.“


Dann wandte sie sich an das Volk, das sich nun vollständig vor ihr versammelt hatte – eine Menge von über hundert Seelen, die froren und zitterten. Ihre Atemwolken hingen wie Nebel in der Luft, und viele hatten hastig Winterkleidung übergeworfen: dicke Felle von Bergziegen, wollene Mäntel mit Kapuzen und Stiefel, die gegen den Frost schützten.

Die Gesichter waren blass vor Angst, Augen weit aufgerissen, und ein leises Wimmern ging durch die Reihen, als die Kälte tiefer in ihre Knochen kroch. Fagora erhob die Stimme, klar und befehlend, wie ein Trompetenstoß in der Stille:

„Bereitet euch auf den Angriff von Oseka vor und verlasst die Burg! Flieht in die umliegenden Dörfer, sucht Schutz bei den Verbündeten. Nehmt nur das Nötigste mit – eure Leben sind wichtiger als Besitz!“


Die Menge murmelte aufgeregt, ein Chor aus ängstlichen Stimmen, doch sie gehorchten ohne Zögern. Sie strömten auseinander, packten hastig Bündel und halfen den Alten und Kindern, während der Hof sich rasch leerte. Die Kälte vertiefte sich, und der Frost begann, die Steine der Sakarburg mit einer dünnen Eisschicht zu überziehen, als ob die Burg selbst zu frieren begann

Zusammenfassung

Der Artikel beschreibt eine Szene aus einem Fantasyroman von Josh Fagora, Grok Video und Johannes Schütte, der in einer Welt spielt, die von Drachen und Magie geprägt ist. Die Handlung dreht sich um die Drachenkönigin Fagora, ihre Familie und ihr Königreich Perna, das von einer Bedrohung durch einen uralten Fluch und die Kriegerelbin Oseka heimgesucht wird. Fagora bereitet sich darauf vor, gegen Oseka und die Kälte, die ihre Burg heimsucht, zu kämpfen, während sie ihre Untertanen zur Flucht auffordert und ihre Drachenmagie einsetzt, um Hilfe zu rufen.

Hauptpunkte

  • Die Geschichte spielt in der magischen Welt von Perna, die von Drachen und Magie geprägt ist.
  • Fagora, die Drachenkönigin, wird als charismatische und mächtige Anführerin beschrieben, die eine zentrale Rolle in der Handlung spielt.
  • Fagoras Gatte Pascara kümmert sich um die Ernte der magischen Felder von Perna.
  • Fagora verabschiedet sich von Luke Adamus, dem königlichen Arzt, der eine wichtige Mission zu den Elben antritt.
  • Die Bedrohung durch Oseka, eine Kriegerelbin, wird thematisiert, die möglicherweise die Sakarburg angreifen könnte.
  • Der uralte Fluch der Elben, der die Familie von Fagora betrifft, wird erwähnt.
  • Fagoras Vater Horo und die Magierin Saradona spielen eine wichtige Rolle bei der Vorbereitung auf den möglichen Angriff von Oseka.
  • Fagora ruft mit Hilfe eines magischen Artefakts, einer Kette aus grünem Kristall, die Drachen des Planeten zur Unterstützung.
  • Die Burgbewohner werden aufgefordert, die Sakarburg zu verlassen und Schutz in umliegenden Dörfern zu suchen, während sich die Kälte und der Frost ausbreiten.

Oseka in der Geschichte

Wer ist Oseka?

  • Oseka ist eine Kriegerelbin und die Erstgeborene von Fagora, der Drachenkönigin.
  • Sie wird als starke Figur dargestellt, die mit einem uralten Fluch verbunden ist, der die Familie von Fagora bedroht.

Rolle in der Geschichte:

  • Bedrohung: Oseka wird als potenzielle Bedrohung für das Königreich Perna und die Sakarburg dargestellt. Es gibt Andeutungen, dass sie möglicherweise die Burg angreifen könnte, was die Dringlichkeit und den Konflikt in der Erzählung verstärkt.
  • Familienkonflikt: Fagora muss sich mit der Möglichkeit auseinandersetzen, dass sie Oseka töten muss, um den Fluch zu brechen und ihre Familie zu schützen. Dies schafft einen inneren Konflikt für Fagora, da sie sowohl die Verantwortung für ihr Königreich als auch die familiären Bindungen berücksichtigen muss.
  • Verbündete oder Feindin: Fagora sieht in Oseka auch das Potenzial, eine Verbündete zu werden, wenn sie bereit ist, sich ihrer Familie anzuschließen. Dies deutet darauf hin, dass Oseka eine komplexe Rolle spielt, die sowohl in den Konflikt als auch in die Möglichkeit einer Lösung eingebunden ist.

Fazit

Oseka ist eine zentrale Figur, die sowohl Konflikt als auch potenzielle Versöhnung in die Geschichte einbringt. Ihr Charakter steht im Mittelpunkt der Herausforderungen, mit denen Fagora und ihre Familie konfrontiert sind, und trägt zur Spannung der Handlung bei.