328-4- Teil der Fantasyserie von Josh Fagora. Johannes Schütte und Grok AI,Video. Deutsche Antwort auf Games Of Thrones


Die Eiselben unter Osekas Führung waren nur noch wenige Minuten von der imposanten Sakarburg entfernt, deren spitze Türme wie eisige Dornen aus dem Nebel ragten.
Auf ihren majestätischen Eisdrachen, deren Schuppen wie polierter Kristall im Mondlicht glänzten, flogen sie hoch über den dichten Wolken, wo der beißende Wind ihre langen, silbernen Mäntel flattern ließ und ihre Wangen mit frostigen Küssen bedeckte. Der Mond Odima thronte am Himmel wie ein alter Wächter, noch immer teilweise von der Mondfinsternis verdunkelt – ein roter Schatten fraß sich in seine helle Scheibe, tauchte die Welt unten in ein unheimliches, blutiges Schimmern. Der Geruch von Schnee und Magie hing in der Luft, und das rhythmische Schlagen der Drachenflügel erzeugte ein tiefes, vibrierendes Dröhnen, das Osekas Herz mit Vorfreude erfüllte.
Plötzlich erhaschte Oseka aus dem Augenwinkel eine schattenhafte Gestalt, die sich mühsam durch die Wolken kämpfte, als ob unsichtbare Ketten sie zurückhielten. Es war Udia, der uralte Drache mit seinen Flügeln und dem gequälten Ausdruck in den Augen, der verzweifelt versuchte, in Richtung der Eisdrachen zu gelangen.
"Udia darf sie nicht beeinflussen!", rief Oseka den Eiselben zu, ihre Stimme scharf und durchdringend wie ein Eiszapfen, der durch die Luft schnitt. "Er ist Fagoras Werkzeug! Haltet die Formation, oder wir sind verloren!"
Die Eiselben, ein Dutzend erprobter Krieger mit hauchdünnen, eisblauen Augen und Haaren, die wie gefrorener Wasserfall herabfielen, nickten entschlossen.
"Wir stehen zu Euch, Herrin!", erwiderte Lirion, der jüngste unter ihnen, dessen Stimme vor Aufregung zitterte, während er seinen Kristallspeer fester umklammerte.
Sie alle erinnerten sich bitter an ihre Verbannung: Die Migadsekte unter der unerbittlichen Elbin Isanda hatte sie ausgestoßen, weil sie die verbotene Magie Rethors nutzten – die dunkle, vampirische Kraft des Gottvampirs, die Kälte in unermessliche Macht verwandelte und Seelen in Eis bannte.
"Isanda wird bereuen, uns verstoßen zu haben", murmelte eine andere Elbin, Elara, mit grimmigem Lächeln. "Rethors Segen macht uns unbesiegbar."
Doch die Bedrohung kam nicht nur von Udia. Aus den tieferen Wolkenschichten brachen sechs weitere Drachen hervor, ihre Schuppen glühten in Schwarz und Rot wie geschmolzene Lava aus einem Vulkan. Die Reiter, in schweren, mit Runen besetzen Plattenrüstungen, trugen die purpurnen Banner des Ritters des königlichen Ritters Gwenreit und stürmten mit ohrenbetäubendem Gebrüll voran.
Sie drängten die Eisdrachen gnadenlos in die Enge, ihre Flammenatem zischten durch die Luft und ließen Dampfwolken aufsteigen, wo Feuer auf Frost traf.
"Sie umzingeln uns!", warnte Lirion, während ihr Drache auswich und mit den Krallen nach einem Angreifer schlug. "Rechts flankieren, links abtauchen!"
Die Luft erfüllte sich mit dem Klirren von Schwertern, dem Fauchen der Drachen und dem Geruch von verbranntem Eis. Einer der feindlichen Drachen spie eine Feuerlanze, die knapp an Osekas Flanke vorbeizischte und ihre Rüstung zum Glühen brachte.
Der Hauptreiter, ein Ritter namens Gwenreit , ein Hüne mit narbigem Gesicht und einem Helm, der wie eine Krone aus Dornen aussah, lenkte seinen gewaltigen Feuerdrachen direkt auf Oseka zu. Er hielt nur Armeslängen entfernt inne, die heißen Ausdünstungen seines Reittiers ließen Osekas Haut prickeln.
"Gib auf, Schwester von Fagora!", donnerte er mit einer Stimme, die wie rollender Donner hallte. "Hör auf, mit dieser Kälte zu spielen, als wärst du eine Göttin! Stelle dich endlich Fagora – deiner eigenen Blutsschwester. Sie will dich aufnehmen, dich in den Palast holen und dir vergeben. Aber wenn du angreifst, wenn du auch nur einen Funken Widerstand leistest, wird sie dich töten. Ohne Mitleid, ohne Reue!"
Seine Augen funkelten herausfordernd, und er hob sein flammendes Schwert, als wollte er es jeden Moment niedersausen lassen.
Oseka lachte laut auf, ein kaltes, spöttisches Lachen, das wie das Knacken eines Gletschers durch die Nacht echote. Sie schaute Gwenreit direkt an, ihre Augen glühten mit der inneren Kälte Rethors.
"Deine Königin – meine Schwester – hat mir alles genommen!", zischte sie zurück, ihre Worte scharf wie Glassplitter. "Den Thron, der mir gebührt, die Macht, die ich verdiene! Ich werde meinen Thron holen, und nichts wird mich aufhalten. Rethor, der tote Gottvampir, beschütze mich und führe meine Klinge!"
Bei diesen Worten streckte sie die Hand aus, und ein blauer Schimmer umhüllte ihren Drachen Icecora, dessen Augen wie Saphire leuchteten. "Sag Fagora, sie soll sich warm anziehen – die Kälte kommt!"
In der Zwischenzeit, hoch auf den Zinnen der Sakarburg, wo Fackeln flackerten und Wachen nervös patrouillierten, beobachtete Fagora das Chaos durch die magische Halskette ihrer Mutter. Das Amulett, ein altes Relikt aus poliertem Obsidian, pulsierte warm an ihrer Brust und ermöglichte ihr, direkt mit Udia zu kommunizieren, als stünde er vor ihr. Doch etwas fehlte ihr: Die richtige Drachenrolle, ein vergilbtes Pergament mit uralten Zaubern, das die volle Herrschaft über die Bestien gewährte – es war in Osekas Händen geblieben.
"Udia, hörst du mich klar?", flüsterte Fagora in die Kette, ihre Stimme ein geisterhaftes Flüstern, das durch den Äther drang. "Bringe die Eisdrachen zu Zerah. Lenke sie ab, zerstreue ihre Reihen! Zerah wartet in Drakar, um sie zu bängigen, aufzunehmen"
Udia, nun vollständig unter Fagoras Bann, grinste finster. Mit einer unsichtbaren Geste lenkte er die Eisdrachen vom Kurs ab – die mächtigen Kreaturen, die zuvor zielstrebig auf die Burg zugehalten hatten, begannen plötzlich zu schwanken, als ob ein unsichtbarer Sturm sie traf.
"Was zur Hölle...?", rief Oseka entsetzt, als ihr Drache abdrehte und tiefer sank. "Es fühlt sich an, als würde etwas an uns ziehen!"
Die anderen Eiselben versuchten verzweifelt, Eis zu speien – glühende, esige Ströme schossen aus ihren Mäulern, zielten auf Udia –, doch ihre Körper wurden plötzlich von einer noch lähmenden Kälte durchflutet, als sie selbst hervorbringen kpnnten. Frost kroch über ihre Schuppen, knackte und splitterte, und ihre Flügel erstarrten. Einer nach dem anderen fielen sie erschöpft zu Boden, krachten durch die Wolken hindurch und landeten mit ohrenbetäubenden Aufschlägen auf dem schneebedeckten Grund unten, wo sie reglos liegen blieben, Dampf aus ihren Nüstern aufsteigend. "Haltet euch fest!", brüllte Elara, die sich an den Sattel klammerte, während ihr Drache trudelnd abstürzte. "Das ist Verrat, das ist Magie"
Sogar Fagoras eigener Drache, der in der Nähe der Burg schwebte, schüttelte sich vor der unerwarteten Kältewelle, seine Flammen erloschen zu einem schwachen Glimmen.
"Was ist das für eine verfluchte Magie?", fluchte Oseka, als ihr Reittier Icecora zu taumeln begann und die Hitze aus seinen Schuppen wich. Sie rutschte aus dem Sattel, fiel samt seinem Drachen zu Boden, rollte über das eisige Terrain und kam in einer Schneewehe zum Liegen, hustend und frierend.
Ringsum bildeten sich Wolken aus purem Eis, dichte, wirbelnde Nebel, die die Sicht raubten und die Luft in eine beißende, stechende Kälte verwandelten. Die Temperatur plummete, und der Wind heulte wie ein Chor verdammter Seelen.
Udia, nun triumphierend, setzte zum finalen Angriff an.
Mit einem markerschütternden Schrei breitete er seine Flügel aus und zog die gefallenen Eisdrachen samt ihren benommenen Reitern gen Land der Magier Drakar, dem verborgenen Tal der Schatten, wo schon Zerah wartete – dem Magier..
Nur Oseka konnte mit Icecora standhalten. Ihr Drache, gestärkt durch Rethors unerschütterlichen Segen, widerstand der Kälte und dem magischen Zug, seine Flügel schlugen kräftig und unbeeindruckt. Sie setzte ihren Drachenflug in Richtung Burg fort. Die anderen Eiselben lagen fast ohnmächrtig auf dem Boden vor der Burg.
Welche Magie hatte sie zu Boden fallen lassen.? Keiner wusste es.
"Nicht mit uns, du Verräter!", schrie Oseka, ihre Stimme voller Wut und Macht. "Icecora, voran! Wir landen und kämpfen!"
Sie lenkte ihren Drachen Icecora in einen kontrollierten Sturzflug, setzte zur Landung an direkt vor den massiven Toren der Sakarburg. Die Erde bebte unter dem Aufprall, und Oseka sprang ab, ihr Schwert gezückt, bereit für den Bodenkampf. Die Nacht hallte wider von Schlachtrufen, dem Brüllen der Drachen und dem Klirren von Stahl, während die Mondfinsternis lange, bedrohliche Schatten über das Schlachtfeld warf. Der wahre Krieg hatte gerade erst begonnen.
Ende



Eine epische Fantasy-Geschichte, in der Oseka, eine verbannte Elbin, mit ihrer Truppe von Eiselben und deren Eisdrachen gegen ihre Schwester Fagora und deren Verbündete kämpft. Magische Kräfte, Verrat und ein erbitterter Kampf um Macht und Rache prägen die Handlung. Die Geschichte endet mit einem intensiven Showdown vor der Sakarburg, wo der wahre Krieg beginnt.
Wichtige Punkte
- Oseka und die Eiselben nähern sich der Sakarburg auf ihren majestätischen Eisdrachen, während der Mond eine unheimliche Atmosphäre schafft.
- Udia, ein uralter Drache unter Fagoras Kontrolle, versucht, die Eisdrachen zu beeinflussen, was Oseka und ihre Krieger in Alarmbereitschaft versetzt.
- Die Eiselben wurden einst von der Migadsekte verbannt, da sie die dunkle Magie Rethors nutzten, die ihnen immense Macht verleiht.
- Gwenreit und seine Feuerdrachen greifen die Eisdrachen an, was zu einem intensiven Luftkampf führt.
- Gwenreit fordert Oseka auf, sich ihrer Schwester Fagora zu ergeben, doch Oseka lehnt ab und schwört, ihren rechtmäßigen Thron zurückzuerobern.
- Fagora nutzt ein magisches Amulett, um Udia zu kontrollieren, und lenkt die Eisdrachen vom Kurs ab, was sie schwer beschädigt und zu Boden zwingt.
- Oseka und ihr Drache Icecora, gestärkt durch Rethors Segen, widerstehen der Magie und setzen ihren Kampf vor der Sakarburg fort.
- Die Geschichte endet mit einem epischen Kampf vor der Burg, während die Mondfinsternis die Szenerie in düstere Schatten taucht.
