239-22.Teil der Fantasyserie von Josh Fagora, KI Bing und KI Monica
Urheber Johannes Schütte Delmenhorst
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Der off. Song zur Serie. Bitte oben anklicken: Endlich ist der Song da.









Die Nacht war still gewesen, als Fagora und Pascara sich in die Arme gefallen waren. Die Wärme ihrer Liebesnacht hatte noch schwer in der Luft gelegen, eine stumme Erinnerung an ihre tiefe Verbundenheit.
Die schlichte Hütte am Ufer des schwarzen Sees hatte wie ein sicherer Hafen gewirkt, doch das Gefühl der Bedrohung war unausweichlich geblieben.Am Morgen, als die ersten Strahlen der Sonne zaghaft durch das Fenster gedrungen waren, war Fagora neben ihrem geliebten Pascara erwacht
. Ihre Blicke hatten sich getroffen, und für einen Moment hatte die Welt stillgestanden. Doch Fagoras Gedanken waren bereits bei ihrer großen Verantwortung gewesen.
Sie hatte sich ihm zugewandt, ihre Augen glänzten im gedämpften Licht, das durch die hohen Fenster fiel. Ein Sturm aus Zweifeln und Hoffnungen tobte in ihrer Brust, und ihre Stimme bebte, als sie sprach:
„Liebst du mich? Unser Planet braucht ein Paar, das würdig ist, das Zepter zu halten.“
Ihre Worte hingen für einen Moment in der Luft, fragile und unbeantwortet. Pascara sah sie an, seine sanften, dunklen Augen durchdrangen die Mauern ihrer Unsicherheit. In diesem Moment war sie nicht die Kämpferin, nicht die Herrscherin, sondern einfach eine Frau, die wissen wollte, ob ihr Herz nicht allein schlug.
Ein Lächeln stahl sich auf seine Lippen, warm und ruhig wie die Morgensonne nach einer endlosen Nacht. Er trat näher, hob seine Hand und strich sanft eine Haarsträhne aus ihrem Gesicht, seine Fingerspitzen kaum mehr als ein Flüstern auf ihrer Haut.
„Mehr als alles andere“, sagte er leise, seine Stimme ein Versprechen, das in ihre Seele sickerte.
Dann schloss er die Distanz zwischen ihnen, seine Lippen fanden die ihren in einem Kuss, der mehr war als eine Berührung—es war eine Antwort. Ein Bekenntnis ohne Worte, voller Hingabe und Verlangen, mit all der Kraft eines Mannes, der wusste, dass ihre Verbindung über sie hinausging.
Sie spürte die Wärme seiner Haut, das sanfte Drängen, die unausgesprochenen Versprechen, die in diesem Kuss lagen. Die Welt um sie herum schien für einen Augenblick zu verblassen. Nur sie, er, und das unausweichliche Schicksal, das sie zusammenhalten musste.
Als er sich langsam von ihr löste, ruhte seine Stirn gegen ihre.
„Zusammen werden wir nicht nur würdig sein – wir werden unser Volk in eine neue Ära führen.“
Ihre Hände krallten sich leicht in seinen Mantel, als sie endlich ausatmete und mit einem kleinen Lächeln flüsterte:
„Dann habe ich nichts zu fürchten.“
„Ich weiß nicht, wie du es geschafft hast“, hatte er gemurmelt, „aber ich bin wieder ein Mensch, und das nur durch deine Liebe.“
Seine Worte hatten wie Musik in ihren Ohren geklungen, doch die Schwere der Aufgabe, die vor ihnen lag, hatte sie nicht losgelassen. Der schwarze Nebel, der über das Land gezogen war, hatte in der Nacht ihren Frieden gestört.
Fagora hatte sich aus dem Bett erhoben und aus dem Fenster geschaut. Ihr Blick war starr gewesen, ihre Gedanken hatten wie das unruhige Wasser des dunklen Sees gewirbelt. Pascara war zu ihr getreten, und zusammen hatten sie die drohenden Schatten beobachtet, die immer dichter geworden waren.
„Perstus wird es nicht zulassen“, hatte Fagora geflüstert. „Er wird die Drachen manipulieren, um uns zu stoppen. Der Nebel der Vergesslichkeit hüllt den dunklen See ein.“
Pascara trat näher, seine Präsenz strahlte eine ruhige Stärke aus, die wie ein unsichtbares Band um sie beide lag. Seine Hand glitt sanft auf ihre Schulter, ein beruhigender Druck, der ihr Halt gab, als die Welt ringsum in Chaos zu versinken schien.
Seine Finger ruhten warm und fest, nicht nur als einfache Geste, sondern als stilles Versprechen, dass er hier war – dass er sie nicht allein ließ. Ihre Haut prickelte unter seiner Berührung, und für einen Moment schloss sie die Augen, ließ sich von der Wärme seines Daseins umhüllen.
„Schatz,“ sagte er leise, seine Stimme ein sanftes Echo der Stärke, die er für sie sein wollte, „wir werden es schaffen.“
Keine Hast lag in seinen Worten, keine überstürzte Zuversicht, sondern die unerschütterliche Entschlossenheit eines Mannes, der bereit war, für das, was sie gemeinsam hatten, zu kämpfen. Sein Blick suchte den ihren, tief und voller Gewissheit, bis sie schließlich nickte – nicht, weil sie schon daran glauben konnte, sondern weil sie seinem Glauben an sie beide vertrauen wollte.
Am Tisch, der im Raum gestanden hatte, hatte ein einfaches Frühstück gewartet. Ein Laib Brot, eine Flasche Wein und der Duft von Drakartee hatten die Hütte erfüllt.
Doch Fagora hatte ihre Gedanken nicht sammeln können. Ihre Augen hatten die Ecken des Raumes abgesucht, und dann hatte sie gesprochen. Und sie erschrak.
„Viskur, mein Schwert ist fort. Ich habe es gestern in die Ecke gestellt. Es ist das Einzige, das das Artefakt zerschlagen kann – oder meine Magie von Xanadur.“
Pascara hatte die Stirn gerunzelt, ein feines, kaum sichtbares Zeichen der Anspannung, das sich dennoch über sein ganzes Gesicht auszubreiten schien. Seine Augen verengten sich leicht, während er versuchte, die Schwere des Augenblicks in sich aufzunehmen.
Ein dunkler Schatten glitt über seine Züge, als seine Gedanken sich überschlagen hatten – Pläne, Sorgen, Erinnerungen. Er spürte die Verantwortung wie eine Last auf seinen Schultern, fühlte die unausgesprochenen Erwartungen, die in der Luft lagen.
Seine Finger zuckten kurz, als hätte er eine unbewusste Geste der Unruhe machen wollen, doch er hielt inne. Stattdessen ließ er den Blick schweifen, sein Kiefer angespannt, sein Atem langsam und bedacht.
„Ich habe es nicht genommen“, hatte er ruhig geantwortet, doch Fagora hatte ihn misstrauisch gemustert.
„Wahrscheinlich die Häscher von Perstus’ Gnaden“, hatte Pascara hinzugefügt.
Seine Worte hatten sie innehalten lassen. Sie hatte die Tür der Hütte geöffnet und war hinaus in die kalte Morgenluft getreten.
Der Wald, der das Ufer des Sees gesäumt hatte, war düster und geheimnisvoll gewesen. Sie erblickte Udia micht mehr. Er war immer in der Ferne auf einer Wiese, wenn sie in der Gegend zutun hatte.
„Udia...“, hatte sie begonnen, doch ihre Stimme war kaum mehr als ein Flüstern, erstickt von der Furcht, die sich in ihrer Brust zusammengezogen hatte. Ihr Blick huschte über die leere Lichtung, auf der ihr treuer Gefährte eben noch gestanden hatte. „Udia ist fort... Er würde niemals von selbst fliegen, es sei denn, ich befehle es ihm.“
Ihre Finger krallten sich in den Saum ihres Umhangs, als ob sie sich an etwas festhalten müsste, um nicht selbst fortgerissen zu werden von der Welle der Verzweiflung, die sie zu übermannen drohte. Tränen schimmerten in ihren Augen wie Tautropfen im ersten Morgenlicht, unfähig zu fallen – gefangen zwischen Hoffnung und Angst.
Pascara trat hinter sie, sein Griff warm und beruhigend, als er seine Arme sanft um ihre Schultern legte. Er spürte, wie ihr Körper unter seiner Berührung bebte, und er wünschte, er könnte ihr wenigstens einen Moment des Friedens schenken. „Wir werden Viskur und Udia finden“, sagte er mit fester Stimme, die keine Zweifel zuließ.
Die bedrohliche Stille des Waldes und der schwarze Nebel, der sich immer weiter ausgebreitet hatte, hatten die Dringlichkeit ihrer Mission verstärkt. Hand in Hand waren sie in die Hütte zurückgekehrt, voller Entschlossenheit, ihre Heimat zu retten – und die Liebe, die sie verband, zu bewahren. 😊



