233-16 Teil der Fantasyserie von Josh Fagora und KI Bing, Gemini und Deep Seek
eine Fantasyserie von Josh Fagora als Urheber, die etwas an Games of Thrones erinnert.
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Der off. Song zur Serie. Bitte oben anklicken: Endlich ist der Song da.
Bilder teilweise von Goolge Gemini Images 3







**Das Ankommen in Sakarburg**
Isanda, die oberste Führerin der Migad-Sekte, ritt auf dem Rücken eines Elbhirsches, dessen schimmerndes Fell wie flüssiges Mondlicht über muskulösen Flanken glitzerte. Jeder Schritt des Tieres hallte rhythmisch auf dem Kopfsteinpflaster des Burginnenhofs wider, begleitet vom leisen Klingen silberner Glöckchen, die in seinen gewaltigen, schneeweißen Geweihen hingen. Der Elbhirsch blieb stehen, sein Atem bildete kleine Wolken in der kalten Luft, während Isanda sich umsah. Der Innenhof der Sakarburg war ein brodelndes Meer aus Farben und Gerüchen. Marktstände mit purpurnen und golddurchwirkten Planen boten duftende Fleischspieße, glühende Kristalle und Elixiere in schimmernden Phiolen an. Ein Schmied sang mit bassdröhnender Stimme ein Handwerkslied, während seine Ambossmelodien durch das Lachen spielender Kinder schnitten.
Dazwischen bewegten sich Drachenmenschen, ihre Schuppen schillerten in Kupfer-, Smaragd- und Nachttönen. Einer von ihnen, ein Wesen mit azurblauen Flügeln, die wie Seidensegeln im Wind flatterten, handelte mit einem Händler um ein Messer aus Drachenstahl. Seine Stimme zischte wie glühende Kohlen, als er lachte.
Isanda selbst war in eine wallende Robe aus indigoblauem Samt gehüllt, bestickt mit silbernen Sternbildern, die im Licht geisterhaft aufleuchteten. Die Kapuze lag tief in ihrem Gesicht, ließ nur ihre entschlossenen Lippen und die schmalen, von der Kälte geröteten Wangen erahnen. In ihren Armen lag Alina Fagora, eingewickelt in eine Decke aus purpurner Seide, bestickt mit dem goldenen Wappen der Königin – ein Phönix, der sich im Flammenkreis wand. Das Baby atmete sanft, seine winzigen Hände umklammerten den Stoff wie einen rettenden Anker.
Ein Diener hastete herbei, sein grobleinenes Wams in mattem Moosgrün zeigte abgetragene Säume. Seine Hände zitterten leicht, als er sie vor der Magierin verschränkte. „Willkommen, Isanda von den Migad“, sagte er mit belegter Stimme, „was führt Euch her? Der Ritt muss beschwerlich gewesen sein.“
Isanda atmete den Duft von Räucherkräutern und verbranntem Holz ein, doch ihre Miene blieb streng. „Ich bringe Alina Fagora, die Tochter unserer Königin“, antwortete sie. Ihr Blick wanderte zu den Zinnen der Burg, wo fünf Wachen mit gespannten Armbrüsten patrouillierten. Doch von Drachen fehlte jede Spur. Nur der Wind heulte durch die Türme, als flehe er um Hilfe.
**Die Begegnung mit dem Burgverwalter**
Plötzlich teilte sich die Menge. Ein Mann in Rüstung aus poliertem Stahl, verziert mit Gravuren schlängelnder Drachen, schritt auf sie zu. Sein Umhang, tiefes Weinrot, mit Hermelin gefüttert, rauschte majestätisch. Sein graues Haar fiel wie ein Wasserfall über die Schultern, und seine Augen – kalt wie Winterstahl – musterten sie. „Ich bin Joran, Verwalter dieser Burg“, sagte er, seine Stimme so ruhig wie ein unberührtes Seeufer.
Als sein Blick auf das Kind fiel, zuckte seine Wange kaum merklich. „Die Tochter der Königin…“, murmelte er. „Ihr habt recht, hier zu sein. Doch Pascara ist auf einer Reise wegen der Drachen. Kommt, ich werde Euch—" Joran wollte Isanda in die Burg begleiten, doch dann geschah das Unvermeitliche.
**Die Ankunft der Drachen**
Ein Grollen, tief und bedrohlich wie ein Erdbeben, ließ die Steine unter ihren Füßen erzittern. Ein Krug fiel von einem Stand und zerbarst in tausend Scherben. Alle erstarrten.
Dann brach das Chaos los.
Drei Drachen stürzten vom Himmel, ihre Schuppen funkelten wie geschliffene Edelsteine. Der Erste, scharlachrot mit goldenen Kämmen, riss sein Maul auf und spie einen Feuerball, der einen Wachturm traf. Holzsplitter und glutrote Trümmer regneten herab. Der Zweite, ein Saphirblauer mit durchscheinenden Flügeln, kreiste über dem Wald und ließ Flammen über die Bäume hinwegfegen, bis das Laub zu Asche zerfiel. Der Dritte, pechschwarz mit Augen wie geschmolzenes Eisen, landete auf der Burgmauer, seine Krallen gruben sich in das Gemäuer wie in weiche Butter.
„*Perstus Du Verbrecher…*“, zischte Isanda. Ihre Finger umklammerten Alina fester. Um sie herum schrien Menschen. Eine Mutter riss ihr Kind vom Boden, ein Greis stolperte über einen umgestürzten Korb, Äpfel rollten wie Blutstropfen über das Pflaster. Ein Drachenmensch brüllte und zog ein Schwert, doch sein Mut wich, als der schwarze Drache ein Brüllen ausstieß, das die Luft erzittern ließ.
„In die Häuser! Schnell!“, brüllte Joran, doch seine Worte erstickten im Lärm. Der rote Drache landete im Hof, sein Schweif peitschte einen Stand um – Öl ergoss sich über das Feuer, das in einem grellen Blau aufloderte. Rauch und der beißende Geruch von Feuer erfüllten die Luft.
Nur Isanda konnte die Drachen noch aufhalten.
Ende



