Berlin - Am neunten Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga hat Hertha BSC Berlin vor heimischer Kulisse gegen Borussia Mönchengladbach mit 1:0 gewonnen. Beide Teams taten sich von Beginn an schwer, die Partie war zerfahren.

Die erste echte Abschlussaktion hatte Embolo in der 18. Minute, als er aus halbrechter Strafraumposition über den Kasten feuerte. Insgesamt tat die Gastmannschaft mehr für die Offensive, doch die letzte Präzision fehlte. So ging in der 40. Minute stattdessen aus dem Nichts die Hertha in Führung, als Richter nach Piateks Versuch die Kugel aus fünf Metern per Seitfallzieher über die Linie drücken konnte. Der Gegentreffer verunsicherte die Fohlen sichtlich, in der 44. Minute war Ascacibar nach einem Freistoß zu überrascht und beförderte das Leder aus wenigen Metern in die Arme des Torwarts.

Zur Pause führte die Hertha knapp. Auch in den zweiten 45 Minuten blieb es zäh, viele Nickligkeiten und Fouls störten den Spielfluss. In der 77. Minute schien Plea dann doch noch der Ausgleich zu gelingen, doch der VAR erkannte eine Abseitsstellung von Embolo im Vorfeld und nahm den Treffer zurück. Ein Abschluss aus spitzem Winkel von Herrmann in der 84. Minute landete nur am Außennetz.

So brachte die Hertha den knappen Sieg am Ende über die Zeit. Mit den drei Punkten klettern die Berliner in der Tabelle auf Rang zehn, Gladbach rutscht auf Platz zwölf ab.

Foto: Peter Pekarik (Hertha BSC) (über dts Nachrichtenagentur)

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