322-25.Teil der Fantasyserie von Josh Fagora, Grok Video und Monica AI



Königin Yessa Elbenstein stand in der eisigen Höhle von Praktar, dem fernen Eisland, wo die Luft so kalt war, dass jeder Atemzug wie ein Dolch in der Lunge stach. Yessa war eine elegante Elbenkönigin mit langem, silbernem Haar, das wie Mondlicht schimmerte, und Augen so grün wie die Wälder ihrer Heimat. Sie trug einen weißen Mantel aus feinem Elbenstoff, der mit goldenen Runen verziert war, und an ihrer Seite hing ein schlankes Schwert, das von uralter Magie durchdrungen war.
Zum ersten Mal in ihrem langen Leben hatte sie diesen Ort betreten, umgeben von riesigen Eisbergen und Gletschern, die wie versteinerte Riesen aufragten. Der Himmel über ihnen war blau und glasklar, ohne eine einzige Wolke, und hoch oben kreiste ein mächtiger Eisdrache mit schuppiger, eisblauer Haut, dessen Flügelschläge ein leises, eisiges Heulen erzeugten.
In der Höhle saß Oseka Adamus an einem grob gezimmerten Tisch aus gefrorenem Holz. Oseka war eine stolze Kriegerin und Prinzessin der Adamus, mit dunklem, welligem Haar, das bis zu ihren Schultern reichte, und scharfen, grauen Augen, die Misstrauen und Entschlossenheit widerspiegelten.
Sie trug eine glatte, schwarze Rüstung aus einem Material, das wie poliertes Eis glänzte, und an ihrem Gürtel hing ein schweres Schwert mit einer Klinge, die von Frost überzogen war.
Neben ihr lag ihr treuer Eisdrache, ein gewaltiges Wesen mit schillernden Schuppen in allen Blautönen, dessen Atem Nebelwolken in die Luft blies. Die eisige Kälte durchströmte die Höhle wie ein lebendiger Fluss, und Oseka schaute Yessa ungläubig an, als diese eintrat. Langsam stand Oseka auf, ihre Hand ruhte bereits am Griff ihres Schwerts.
„Königin der Elben, was führt dich zu mir?“, fragte Oseka mit einer Stimme, die so kalt war wie der Wind draußen.
Yessa ging auf sie zu, setzte sich unaufgefordert an den Tisch und schaute skeptisch zu dem Drachen hinüber, der leise grollte. „Ich muss mit dir sprechen. Willst du wirklich Rache an Fagora? Du erlangst sowieso den Thron nach ihr. Was ist geschehen?“
Oseka legte ihre Hand fester ans Schwert an ihrem Gürtel.
„Ich bin die Erstgeborene der Familie Adamus. Mein Vater Horo hat Fagora auf den Thron gesetzt, obwohl ich das Recht hatte. Ich verbündete mich mit dem Gottvampir Sethur und den Eisdrachen, weil Sethur es wollte. Dann verbündete ich mich mit den Eiselben. Ich will den Thron besteigen, und nichts wird mich aufhalten.“
Sie gingen nach draußen und beobachteten den glasklaren Himmel, wo der kreisende Eisdrache Schatten auf den Schnee warf. Die Sonne brach sich in den Eisbergen und ließ sie wie Diamanten funkeln.
Yessa spürte die Kälte bis in ihre Knochen, aber sie hielt stand.
„Eiselben sind unter meiner Herrschaft“, sagte Yessa mit fester Stimme. „Elben gingen vor tausend Jahren ins Unbekannte. Du musst mit deiner Schwester Fagora sprechen, ihr müsst eine Lösung finden. Und ich spreche auch mit Ravella, der Königin der Eiselben. Sollte ich von dir oder anderen in diesem Land gefangen genommen werden, oder getötet, dann kommen Elben und Trolle hierher, und dann ist deine Herrschaft beendet.“
Yessa atmete tief durch und wunderte sich selbst über die Schärfe in ihren Worten. Oseka sah zum Inneren der Höhle und hörte den Drachen brüllen, ein tiefes, hallendes Geräusch, das die Wände erzittern ließ.
Yessa begann zu frieren, ihre Finger wurden taub, und sie zog ihren Mantel enger um sich. Oseka schüttelte mit dem Kopf, und ihre glatte Kleidung begann anzuglitzern, als ob der Frost sie zum Leben erweckte.
„Ich spreche mit Fagora“, sagte Oseka schließlich, ihre Stimme leiser, aber immer noch hart. „Weiß aber nicht, wie es ausgeht. Den Kampf geht nur Fagora und mich was an.“
Yessa nickte, doch in ihren grünen Augen lag Zweifel. „Dann lass uns hoffen, dass Worte stärker sind als Schwerter. Aber ich warne dich: Sethur und seine Vampirhorden brachten nur Verderben. Die Eiselben, mit ihrer blassen Haut und ihren eisigen Blicken, mögen dir jetzt folgen, aber sie sind unberechenbar wie der Sturm.“
Oseka wandte sich ab und starrte in die Ferne, wo die Gletscher knirschend aufeinandertrafen. Ihr Eisdrache kroch aus der Höhle, seine Klauen gruben tiefe Furchen in den Schnee, und er schnupperte an der Luft, als ob er Gefahr witterte.
„Sethur hatte mir Macht versprochen“, murmelte Oseka. „Mehr als Fagora je haben wird. Sie sitzt auf dem Thron in ihrer warmen Halle, umgeben von Dienern, während ich hier im Eis kämpfe. Warum sollte ich warten?“
Yessa stand auf und legte eine Hand auf Osekas Schulter, spürendie Kälte durch den Stoff hindurch.
„Weil Blutvergießen nur mehr Blut bringt. Denk an euren Vater. Er wollte Einheit, nicht Krieg. Ravella, die Königin der Eiselben, ist eine weise Frau mit silbernem Haar wie meinem, aber mit Augen so kalt wie dein Drache. Sie hört auf mich. Lass uns einen Rat einberufen – du, Fagora, Ravella und ich. In neutralem Land, fern von Drachen und Vampiren.“
Oseka zögerte, ihre grauen Augen flackerten. Der Eisdrache brüllte erneut, und hoch am Himmel antwortete der kreisende Drache mit einem Schrei. Der Wind heulte auf, wirbelte Schnee auf und ließ die Eisberge ächzen.
„Ein Rat?“, fragte Oseka spöttisch. „Und was, wenn Fagora ablehnt? Ihr Onkel Zaltor hat mich verbannt, mich enterbt. Sethur ist war mein Verbündeter – ein Gottvampir mit uralter Macht, seine Haut so blass wie Mondschein, seine Zähne scharf wie Klingen. Er hatte mir gezeigt, wie man die Drachen und Eisdrachen beherrscht.“
Yessa schüttelte den Kopf.
„Sethur wollte nur Chaos. Er nährte sich von Zwietracht. Komm mit mir nach Elbenstein, rede mit Fagora. Sie ist deine Schwester – eine Frau mit blonden Haar und feurigen Augen, stark wie du, aber weise. Der Thron kann geteilt werden, oder du wartest deine Zeit ab.“
Plötzlich ertönte ein lautes Krachen, als ein Stück Gletscher abbrach und in die Tiefe stürzte. Der Eisdrache neben Oseka spreizte die Flügel, bereit zum Angriff. Oseka zog ihr Schwert halb aus der Scheide.
„Du bist mutig, hierherzukommen, Königin. Aber geh jetzt. Ich denke über deine Worte nach. Wenn ich mich entscheide, schicke ich einen Drachenboten.“
Yessa nickte und wandte sich zum Gehen, ihre Schritte knirschten im Schnee. Die Kälte biss in ihre Haut, und sie fragte sich, ob ihre Mission vergeblich war. Doch tief in ihrem Herzen wusste sie, dass der Frieden möglich war – solange Worte vor Waffen sprachen. Als sie den Rand des Eislands erreichte, blickte sie zurück und sah Oseka allein stehen, umgeben von ihren Drachen, unter dem glasklaren Himmel.
Ende zweiter Teil.


Titel: Fantasyserie von Josh Fagora, Grok Video und Monica AI
Teil: 322-25
SZENE 1: EISIGE HÖHLE VON PRAKTAR - TAG
Die Kamera schwenkt über eine eisige Landschaft, riesige Eisberge ragen in den blauen Himmel. Ein mächtiger Eisdrache kreist hoch oben. Die Kälte ist spürbar.
NARRATOR (V.O.)
Königin Yessa Elbenstein steht in der eisigen Höhle von Praktar, dem fernen Eisland...
YESSA, eine elegante Elbenkönigin mit silbernem Haar und grünen Augen, betritt die Höhle. Ihr weißer Mantel glänzt im schwachen Licht.
YESSA
(leise, zu sich selbst)
Zum ersten Mal in meinem Leben betrete ich diesen Ort...
Die Kamera zoomt auf OSEKA ADAMUS, eine stolze Kriegerin, die an einem grob gezimmerten Tisch sitzt. Ihr dunkles Haar und die scharfen, grauen Augen strahlen Entschlossenheit aus.
SZENE 2: IN DER HÖHLE
YESSA nähert sich OSEKA, die Hand am Griff ihres Schwerts.
OSEKA
(kalt)
Königin der Elben, was führt dich zu mir?
YESSA setzt sich unaufgefordert an den Tisch.
YESSA
Ich muss mit dir sprechen. Willst du wirklich Rache an Fagora? Du erlangst sowieso den Thron nach ihr. Was ist geschehen?
SZENE 3: AUSSENBEREICH DER HÖHLE - TAG
YESSA und OSEKA treten nach draußen und betrachten den klaren Himmel, während der Eisdrache Schatten auf den Schnee wirft.
YESSA
Eiselben sind unter meiner Herrschaft. Du musst mit deiner Schwester Fagora sprechen. Ihr müsst eine Lösung finden.
SZENE 4: IN DER HÖHLE - TAG
OSEKA sieht YESSA skeptisch an.
OSEKA
Ich bin die Erstgeborene der Familie Adamus. Mein Vater hat Fagora auf den Thron gesetzt, obwohl ich das Recht hatte...
YESSA atmet tief durch, ihre Finger werden taub von der Kälte.
YESSA
(fest)
Weil Blutvergießen nur mehr Blut bringt. Denk an euren Vater. Er wollte Einheit, nicht Krieg.
SZENE 5: AUSSENBEREICH DER HÖHLE - TAG
Der Wind heult, während OSEKA in die Ferne starrt.
OSEKA
(spöttisch)
Ein Rat? Und was, wenn Fagora ablehnt?
YESSA schüttelt den Kopf.
YESSA
Sethur wollte nur Chaos. Komm mit mir nach Elbenstein, rede mit Fagora.
SZENE 6: EISIGE HÖHLE - TAG
Ein lautes Krachen ertönt, als ein Stück Gletscher abbricht. OSEKA zieht ihr Schwert.
OSEKA
Du bist mutig, hierherzukommen, Königin. Aber geh jetzt. Ich denke über deine Worte nach.
YESSA nickt und wendet sich zum Gehen. Die Kälte beißt in ihre Haut.
NARRATOR (V.O.)
Doch tief in ihrem Herzen wusste sie, dass der Frieden möglich war – solange Worte vor Waffen sprachen.
YESSA blickt zurück auf OSEKA, die allein steht, umgeben von ihren Drachen.
