Berlin - Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (CSU) fordert eine stärkere Unterstützung der Gaming-Szene. "Das Wertschöpfungs- und Wachstumspotential im Bereich Games ist nicht zu unterschätzen", schreibt sie in einem Gastbeitrag für das Nachrichtenportal Watson.

"Daher ist es in meinen Augen absolut notwendig, dass wir als Bundesregierung die Gaming-Szene maßgeblich unterstützen und die Voraussetzungen für E-Sports auf übergeordneter Ebene fördern, wie die Entwicklung von wettkampffördernden E-Sports-Titeln und auch den Ausbau der Netzinfrastruktur, wo das noch nötig ist." Vor diesem Hintergrund freue sie sich zwar, dass die Einreise und der Aufenthalt von E-Sportlern aus Drittstaaten vereinfacht und dass die Förderung massiv ausgeweitet wurde. "Aber das reicht nicht aus. Ich habe dafür gekämpft, dass das Thema E-Sports in den Koalitionsvertrag aufgenommen wird, und die E-Sports-Community kann sich darauf verlassen, dass ich mich auch weiterhin mit aller Kraft dafür einsetzen werde, dass E-Sports als Sport und E-Sports-Vereine damit als gemeinnützig anerkannt werden."

Insgesamt sieht Bär die Gaming-Szene insbesondere während der Corona-Pandemie als Vorbild für die deutsche Gesellschaft: Die Gamer warteten nicht, bis die Krise vorbei ist. "Sie gehen jetzt schon kreativ, agil und experimentell mit der Digitalisierung um - die digitale Gamescom oder die Digitalkonzerte in `Fortnite` sind nur einige wenige Beispiele hierfür. Die Gaming-Szene zeigt uns: Das ist der Vibe, den wir in der Digitalisierung und erst recht in der Krise brauchen."

Foto: Spielkonsole (über dts Nachrichtenagentur)

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