Berlin - Bis Ende Februar erwartet die Bundesregierung rund 6,4 Millionen Impfdosen von Biontech und Moderna. Das geht aus Listen an den Bundestag hervor, über die das Portal "Business Insider" berichtet.

Von Moderna sollen demnach rund eine Million Impfdosen an die Länder geliefert werden. Dazu kommen von Biontech zusätzlich zu den bisherigen rund zwei Millionen Dosen bis Mitte Februar weitere 3,3 Millionen. Gemessen an der Größe der Risikogruppen, die vor allen anderen geimpft werden können, bleibt der Impfstoff damit weiter knapp. Insgesamt sollen im ersten Quartal rund zwölf Millionen Impfdosen beider Hersteller in Deutschland zur Verfügung stehen, kündigte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in einem Schreiben an Abgeordnete an.

"Damit kann es gelingen, im ersten Quartal allen Impfwilligen in der ersten Prioritätengruppe ein Impfangebot zu machen", so Spahn. Damit rechnet Spahn jedoch mit weniger Personen als die Ständige Impfkommission zuletzt. Sie hatte allein für die oberste Prioritätengruppe rund 8,6 Millionen Berechtigte errechnet, was aufgrund der notwendigen Zweifachimpfung mehr als 17 Millionen Impfdosen erfordern würde.

Foto: Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer (über dts Nachrichtenagentur)