Berlin - Bei der Wahl der fünf Stellvertretenden CDU-Parteivorsitzenden ist Bundesgesundheitsminister Jens Spahn abgestraft worden und hat das schlechteste Ergebnis der fünf Kandidaten bekommen. Volker Bouffier bekam mit 806 der maximal möglichen 1.001 Delegiertenstimmen die größte Zustimmung, gefolgt von Julia Klöckner (787), Silvia Breher (777), Thomas Strobl (670) und schließlich Jens Spahn (589 Stimmen).

Alle fünf sind gewählt, es gab keine weiteren Kandidaten. Spahn hatte seine Kandidatur für den Stellvertreterposten schon vor dem Parteitag mit der Wahl von Armin Laschet zum Parteivorsitzenden verknüpft, der sich am Vormittag knapp gegen Friedrich Merz und deutlich gegen Norbert Röttgen durchgesetzt hatte. Bei einer Fragerunde mit den drei Vorsitzkandidaten hatte sich Spahn auf dem Parteitag als Delegierter zu Wort gemeldet und anstatt eine Frage zu stellen noch einmal für Laschet geworben, mit dem er symbolisch "im Team" antrat. Das hatte bei vielen Beobachtern für Irritation gesorgt.

Foto: Jens Spahn (über dts Nachrichtenagentur)