Berlin - Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) rät Restaurants von einer Zusammenarbeit mit Lieferdiensten ab. "30 Prozent - da kann der Gastronom nicht existieren. Das geht gar nicht", sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges dem "Tagesspiegel".

Damit bezieht sie sich auf die Provision, die Lieferdienste von den Restaurants erheben. Diese beträgt bei einer Lieferung oft 30 Prozent des Bons. "Wer ein Geschäft in guter Lage und mit Stammkunden hat, sollte immer versuchen, den Abholservice selbst anzubieten", so Hartges.

Das lohne sich auf jeden Fall mehr, da keine Provisionen anfallen und der direkte Kontakt zu den Gästen weiter gepflegt werde.

Foto: Lieferando-Fahrrad (über dts Nachrichtenagentur)