Brüssel - Der Europapolitiker Daniel Freund hat sich dafür ausgesprochen, die Arbeit russischer Lobbyisten in Brüssel deutlich zu erschweren. Eine "Hausverbot für Kreml-Lobbyisten" bei den EU-Institutionen sei überfällig, sagte er dem "Handelsblatt" dazu.

"Es kann nicht sein, dass Interessenvertreter russischer Staatsunternehmen noch immer - zehn Wochen nach Beginn des russischen Angriffskriegs - exklusiven Zugang zu EU-Spitzenbeamten und Parlamentariern haben", sagte der Grünen-Abgeordnete dem "Handelsblatt". Und weiter: "Unternehmen, die vom russischen Angriffskrieg profitieren, haben es nicht verdient, mit ihren Anliegen in Brüssel Gehör zu finden."

Foto: EU-Parlament in Brüssel (über dts Nachrichtenagentur)

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