Berlin - Die Länder wollen strenge Corona-Regeln für die Weihnachtsfeiertage und an Silvester. Das geht aus einem Beschlussvorschlag für das geplante Treffen der Ministerpräsidenten der Länder mit Kanzlerin Angela Merkel am Mittwoch hervor, über das das Wirtschaftsmagazin "Business Insider" berichtet.

Das Papier hat den Stand Samstag, 19 Uhr. Demnach soll der Lockdown bis 20. Dezember verlängert werden. Voraussichtlich zum 1. Dezember sollen bereits härteren Kontaktbeschränkungen gelten. Wörtlich heißt es im Papier: "Private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten sind auf den eigenen und einen weiteren Hausstand, jedoch in jedem Falle auf maximal 5 Personen zu beschränken. Eigene Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen." Über die Weihnachtsfeiertage soll die Regelung gelockert werden.

Ab dem 21. Dezember sollen Zusammenkünfte nur noch mit "haushaltsfremden Familienmitgliedern" möglich sein oder mit Personen aus einem anderen Haushalt. Stritt ist noch, ob bei Treffen mit Personen eines anderen Haushalts eine Grenze von insgesamt fünf oder zehn Personen gelten soll. Ebenfalls unklar ist, ob diese Regelung dann nur bis 27. Dezember gilt, bis 27. Dezember und an Silvester oder durchgängig vom 27. Dezember bis 3. Januar.

Darüber hinaus planen die Länder ein bundesweites Böllerverbot zum Jahreswechsel. Ebenfalls sollen die so genannte Novemberhilfe verlängert werden. Diese soll vorerst dann bis 20. Dezember gelten.

Foto: Silvesterfeuerwerk in Halle (über dts Nachrichtenagentur)