Berlin - Der Impfstoffbeauftragte der Bundesregierung, Christoph Krupp (SPD), bewertet einen möglichen vollständigen Ausfall des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca als schweren Rückschlag. Er glaube dennoch, dass sich die dadurch entstehende Lücke kompensieren ließe, sagte er der RTL/n-tv-Redaktion.

Es sei schon ein Rückschlag gewesen, dass die Produktion nicht ganz so schnell vorangegangen war, wie Astrazeneca es sich selber gewünscht hatte. Die EU habe aber zum Glück sehr viel mehr Impfstoff bestellt, als erforderlich sei, "sodass man hofft, dass man das dadurch ausgleichen kann", so Krupp.

Foto: Impfzentrum (über dts Nachrichtenagentur)