Berlin - Die Zahl der eingeschleusten Ausländer ist im vergangenen Jahr erheblich gestiegen. Wie aus einem vertraulichen Bericht der deutschen Sicherheitsbehörden hervorgeht, wurden 2020 mehr als doppelt so viele Menschen eingeschleust wie im Jahr zuvor.

Das schreibt der "Spiegel". Insgesamt fielen der Polizei mehr als 15.000 Personen auf, die in fast 2.000 Fällen versteckt ins Land gebracht worden waren. Dem Papier zufolge kamen die Flüchtlinge am häufigsten aus Afghanistan, Syrien, Bangladesch, Pakistan und dem Irak. In knapp zwei Dritteln der Fälle waren sie in Lastwagen versteckt. Wie gefährlich diese Transporte für die Betroffenen sein können, zeigte sich im Sommer 2015. Damals erstickten im österreichischen Parndorf 71 Flüchtlinge in einem Kühllaster.

Foto: LKW (über dts Nachrichtenagentur)