Wiesbaden - Im Rahmen der Coronakrise ist der Außenhandel mit Beatmungsgeräten deutlich gestiegen. Die Importe von Geräten für die Sauerstoff- und Beatmungstherapie stiegen von Januar bis November 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wertmäßig um 46,0 Prozent auf rund 567,9 Millionen Euro, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit.

Die Exporte nahmen im gleichen Zeitraum um 88,0 Prozent auf 979,7 Millionen Euro zu. Die meisten nach Deutschland eingeführten Geräte kamen aus den Vereinigten Staaten (wertmäßiger Anteil am Gesamtimport: 21,7 Prozent), gefolgt von China (20,6 Prozent) und Neuseeland (13,4 Prozent). Von Januar bis November 2020 exportierte Deutschland 7,1 Prozent (wertmäßiger Anteil am Gesamtexport) der Geräte für Sauerstoff- und Beatmungstherapie nach China, gefolgt von den Vereinigten Staaten (7,0 Prozent) und dem Vereinigten Königreich (6,7 Prozent). Unterdessen stieg die Produktion von Apparaten und Geräten für Sauerstoff- und Beatmungstherapie in den ersten drei Quartalen 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Drittel (33,4 Prozent) auf 426 Millionen Stück, so die Statistiker weiter.

Der Produktionswert erhöhte sich im selben Zeitraum um rund 60 Prozent auf 900,6 Millionen Euro. Zu den Geräten für Sauerstoff- und Beatmungstherapie gehören Geräte für die invasive und nicht-invasive Beatmung wie zum Beispiel Beatmungsapparate, Atemmasken oder Beatmungsbeutel.

Foto: Container (über dts Nachrichtenagentur)