Berlin - In der Pandemie greifen die Deutschen offensichtlich wieder häufiger zu Flasche und Zigarette. Während das Aufkommen aus der Umsatzsteuer im Corona-Jahr 2020 massiv einbrach, legten die Einnahmen aus Steuern auf Alkohol und Tabak zum Teil kräftig zu, geht aus dem Jahresabschluss 2020 für den Haushaltsausschuss hervor, über den der "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe berichtet.

An Branntweinsteuer kassierte der Fiskus 2020 demnach rund 2,2 Milliarden Euro, sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Das Gleiche gilt für die Schaumweinsteuer. Sie spülte 405 Millionen Euro in die Kasse, 5,5 Prozent mehr als 2019. Nur das Aufkommen von Abgaben auf Alcopops blieb mit elf Millionen Euro hinter den Erwartungen von 15 Millionen Euro zurück. Die Tabaksteuer stieg auf 14,7 Milliarden Euro, ein Plus gegenüber dem Vorjahr von knapp drei Prozent.

Weil Restaurants und Kneipen über Monate geschlossen waren, tranken die Deutschen mehr zu Hause.

Foto: Sekt (über dts Nachrichtenagentur)

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