Berlin - Die Zahl der verabreichten Impfdosen in Deutschland ist auf fast 400.000 gestiegen. Das teilte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Mittwoch mit.

Vor allem Menschen in Pflegeheimen seien bisher geimpft worden. Laut fast zeitgleich veröffentlichten Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) und der Bundesländer stieg die Zahl der Impflinge konkret auf 379.406 an. Gegenüber den am Dienstag im Laufe des Tages bekannt gewordenen 335.570 Verimpfungen stieg die Zahl der Impflinge um 43.836 an. Die bundesweite Impfquote liegt damit bei 0,46 Prozent der Bevölkerung.

Die höchste Quote unter den Bundesländern gibt es laut der vorliegenden Zahlen in Mecklenburg-Vorpommern, wo mindestens 1,12 Prozent der Bevölkerung eine Impfung bekommen haben. Dahinter liegen Sachsen-Anhalt (0,78 Prozent) und Hessen (0,66 Prozent). Die niedrigste Impfquote ist in Thüringen zu verzeichnen, wo bislang nur 0,17 Prozent der Bevölkerung nachweislich geimpft wurden - oder die Behörden mit den Meldungen am stärksten in Verzug sind. Auch in Niedersachsen (0,19 Prozent) und Brandenburg (0,22 Prozent) ist die gemeldete Impfquote deutlich unter Bundesdurchschnitt.

Foto: Impfzentrum (über dts Nachrichtenagentur)