Diese Frage wurde mir letzte Woche bestimmt an die hundert Mal gestellt. Auch heute, einen Tag bevor das große Maskenverteilen losgeht, kamen viele nur in die Apotheke, um diese eine Frage zu stellen. Den über 60-Jährigen und andere Angehörigen von Risikogruppen wurden kostenlose Masken versprochen. Sie brauchen Masken und jetzt wollen sie die natürlich auch haben. Alles verständlich.

Einige wollten sich die Masken reservieren lassen oder sogar per Boten geliefert bekommen. Viele Fragen, die mir dazu in der letzten Woche gestellt wurden, konnte ich nicht beantworten, weil auch wir in den Apotheken nur das wussten, was man online nachlesen konnte. Das ist für mich nicht so ganz nachvollziehbar. Wenn die Apotheken schon kostenlos Masken verteilen sollen, dann wäre es doch schön gewesen, wenn wir das vor der Öffentlichkeit erfahren hätten. So fühlt es sich an, als wurde mal wieder etwas zu schnell beschlossen, ohne, dass man sich so wirklich Gedanken um die Umsetzung gemacht hat.

Ich befürchte, dass es so ablaufen wird, dass vor jeder Apotheke eine lange Schlange an Menschen stehen werden, die aufgrund ihres erhöhten Risikos eigentlich zu Hause bleiben sollten. Um sich vor dem Virus zu schützen, tingeln sie also in die Apotheke, um sich der Gefahr einer Infektion auszusetzen, statt einfach zu Hause zu bleiben. Und einige von ihnen werden sich, nachdem sie ihre Masken ergattert haben, in die nächste Apotheke begeben, um sich dort erneut in eine lange Schlange anzustellen. Zumindest solange es noch keine Coupons gibt.

Außerdem rechne ich fest damit, dass die Mindestabstände nicht immer eingehalten werden und genauso, dass Menschen ohne Maske im Gesicht in der Apotheke stehen werden, da sie ja extra gekommen sind, um sich welche zu holen. Da kann ja dann wohl die Maskenpflicht nicht gelten.

Aber natürlich wird nicht nur deren Risiko einer Infektion erhöht, sondern auch unseres, da wir nun mehr Kontakte mit möglicherweise Infizierten haben werden.

Problematisch finde ich auch, dass einige von uns es offensichtlich immer noch nicht auf die Reihe bekommen haben, korrekt Masken zu tragen. Regelmäßig berichten mir meine Follower in den sozialen Medien, dass das Apothekenpersonal in ihren Apotheken keine Masken oder nur Visiere hinter ihren Plexiglasscheiben trägt. Das deckt sich auch mit meinen Beobachtungen. Als Apotheker kann man quasi nicht anders, als durch die Schaufenster anderer Apotheken zu gucken.

Aber spätestens dann, wenn es losgeht und die Menschen zu uns in die Apotheken strömen, um sich ihre Masken abzuholen, wäre es doch für diejenigen, die es noch nicht machen, angebracht, sich FFP2-Masken aufzusetzen. Nicht nur wegen des Eigenschutzes, sondern natürlich auch um die Risikogruppen zu schützen.

Möglicherweise wird die Maskenaktion auch dazu führen, dass Menschen, die Arzneimittel brauchen, nicht in die Apotheken gehen werden, da sie sich nicht stundenlang in eine Schlange stellen wollen oder können. Was in manchen Fällen vielleicht sogar dazu führen wird, dass sie ihre Arzneimittel dann lieber online bestellen werden, was natürlich nicht in unserem Interesse liegen kann. Die Lösung des Problems könnte sein, eine Extraschlange für die Masken anzubieten oder die Masken über die Notdienstklappe zu verteilen, wobei vielleicht weder das eine noch das andere für alle Apotheken möglich sein wird.

Wie das in die Apotheke strömen der Menschen überhaupt mit dem harten Lockdown ab Mittwoch vereinbar sein soll, ist mir sowieso ein Rätsel. Wir werden es wohl auf uns zukommen lassen müssen.

Aber versteht mich nicht falsch, ich finde es richtig, dass Risikogruppen kostenlos Masken bekommen werden, allerdings könnte die Art der Umsetzung eher dazu führen, dass die Zahlen weiter ansteigen werden. Wir werden sehen.


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