Düsseldorf - Der Chef der NRW-SPD, Thomas Kutschaty, lehnt das Gas-Fracking ab. "Der Nutzen des unkonventionellen Frackings ist zu klein, das Risiko für unser Grundwasser zu groß", sagte er der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe).

Man wolle jetzt die Energiewende anpacken. "Die Erschließung der Vorkommen dauert Jahre, die wir nicht haben. Es gibt genug Beispiele, wo letzten Endes doch braunes Wasser aus dem Wasserhahn kam, obwohl Vorabbewertungen keine Gefahr voraussagten. Deswegen gibt es von mir ein klares Nein zum Fracking in NRW", so der Spitzenkandidat der SPD.

Zuvor hatten NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) und der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, eine ergebnisoffene Prüfung gefordert, um unabhängiger von russischem Gas zu werden.

Foto: Gas-Zähler (über dts Nachrichtenagentur)

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