Berlin - Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) ist die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag erstmals seit drei Monaten unter 100 gesunken. Laut Daten des Instituts, die am Vormittag veröffentlicht wurden, wurden in den vergangenen sieben Tagen deutschlandweit 98 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gemeldet.

Mit Thüringen (174), Sachsen-Anhalt (174), Brandenburg (151), Sachsen (130), dem Saarland (107), Mecklenburg-Vorpommern (101) und Hessen (100) liegen noch sieben Länder über einer Inzidenzzahl von 100. Dabei wird deutlich, dass vor allem der Osten Deutschlands aktuell schwerer betroffen ist. Insgesamt meldete das RKI am frühen Donnerstagmorgen 17.553 Corona-Neuinfektionen. Das waren 13,9 Prozent oder 2.845 Fälle weniger als am Donnerstagmorgen vor einer Woche, als 20.398 Neuinfektionen binnen eines Tages offiziell veröffentlicht worden waren. Zudem meldete das RKI 941 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus.

Aufgrund von technischen Problemen wurden die Fallzahlen am Morgen zunächst nicht wie üblich auf dem Dashboard des RKI veröffentlicht. Aktuell werde an der Fehlerbehebung gearbeitet, hieß es.

Foto: Mann mit Schutzmaske in einer U-Bahn (über dts Nachrichtenagentur)