Berlin - Thriller-Autor Sebastian Fitzek hat sich bereits Gedanken über seinen eigenen Tod gemacht. Eine Erdbestattung lasse ihn frösteln, sagte der 49-Jährige den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

"Das Problem ist, dass ich kälteempfindlich bin. Mir ist klar, dass man nichts mehr spürt, aber die Vorstellung, gefroren im Erdreich zu liegen, behagt mir nicht sonderlich. Das sind so skurrile Überlegungen, die ich häufig anstelle", sagte er Funke-Zeitungen. Skurrile Gedanken zum Ableben übten eine magische Kraft auf ihn aus.

"Zum Beispiel habe ich mit einem Bestatter in einem Podcast darüber philosophiert, was die richtige Bestattungsmethode sein könnte. Dabei meinte ich, dass ich mein Skelett doch an dem Ort brauchen würde, wo ich nach dem Tod vielleicht aufschlage. Nicht dass man mich dort groß anguckt und sagt `Wo hast du denn dein Skelett gelassen‘ - und ich müsste antworten: `Das habe ich verbrannt und im Meer ausgestreut.`" In seinem aktuellen Roman "Der erste letzte Tag" hat er sich auch mit romantischen Gefühlen befasst. "Es war kein bewusster Plan. Ich hatte die Idee schon lange in meinem Kopf und auch die ersten 30-40 Seiten vor drei, vier Jahren geschrieben. Aber die versauerten auf meiner Festplatte, weil es mich doch immer mehr zu meiner dunkleren Schreibseite hingezogen hat."

Foto: Sebastian Fitzek (über dts Nachrichtenagentur)

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