Berlin - Ganz Estland und ganz Namibia gelten künftig auch als Corona-Risikogebiete. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) an Heiligabend mit.

Außerdem gilt neu in Irland auch die Region South-East als Risikogebiet und in Norwegen die Provinz Innlandet. Für Finnland wurde die Region Nordösterbotten hingegen durch das RKI von der Liste gestrichen. Einreisende in die Bundesrepublik, die sich innerhalb der letzten zehn Tage in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sollen sich registrieren und unverzüglich nach Einreise in eine zehntägige Quarantäne begeben. Nach frühestens fünf Tagen können sie sich durch einen negativen Corona-Test von der Quarantänepflicht befreien lassen.

Mit je nach Quelle derzeit zwischen 196 und 217 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen ist Deutschland nach seiner eigenen Definition allerdings selbst ein Corona-Hochrisikogebiet.

Foto: Kontrolle am Flughafen (über dts Nachrichtenagentur)