Berlin - Die deutsche Rüstungsindustrie erwartet nach Jahrzehnten des Personalabbaus wieder einen Zuwachs an Arbeitsplätzen. "Klar ist, dass mit der neuen Herangehensweise der Bundesregierung die Anzahl der Beschäftigten unserer Branche ansteigen wird", sagte Hans Christoph Atzpodien, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV), der "Welt am Sonntag".

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte als Reaktion auf den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine ein Sondervermögen in Höhe von 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr und höhere Verteidigungsausgaben angekündigt. Wie Branchensprecher Atzpodien sagte, ist die angekündigte "Zeitenwende" eine "gewaltige Herausforderung, die wir bereit sind, in Partnerschaft mit der Bundeswehr zu schultern". Der Rüstungskonzern Rheinmetall kündigte bereits an, weltweit bis zu 3000 neue Stellen zu schaffen. Derzeit hat die Rüstungsbranche in Deutschland noch etwa 135.000 direkt Beschäftigte.

Foto: Bundeswehr-Panzer "Marder" (über dts Nachrichtenagentur)

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